Lauchzwiebeln: Zubereitung, Tipps und Rezeptideen

Lauchzwiebeln: Zubereitung, Tipps und Rezeptideen

Lauchzwiebeln sind in der Küche vielseitig beliebt. Ob für Suppen, Salate oder als leckeres Extra passen sie in fast jedes Gericht. Wir verraten Ihnen, was Sie bei der Zubereitung beachten sollten, geben Ihnen hilfreiche Tipps und leckere Rezeptideen.

Lauchzwiebeln verleihen unseren Gerichten nicht nur intensive Aromen, sondern sehen sogar noch hübsch aus. Was Sie über die kleine Zwiebel wissen sollten, erfahren Sie hier.

Was ist der Unterschied zwischen Lauchzwiebeln und Frühlingszwiebeln?

Die Lauchzwiebel wird auch Frühlingszwiebel oder Winterzwiebel genannt – es gibt also keinen Unterschied, lediglich verschiedene Bezeichnungen. Tatsächlich sind Lauchzwiebeln trotz ihres Namens nicht mit Lauch oder Porree verwandt, sondern mit der klassischen Speisezwiebel. Aufgrund ihrer optischen Ähnlichkeit zu grünem Lauch wird die Frühlingszwiebel jedoch auch Lauchzwiebel genannt.  

So gesund sind Lauchzwiebeln

Lauchzwiebeln sind super gesund und deshalb nicht nur geschmacklich eine tolle Bereicherung in unseren Gerichten. Sie enthalten beispielsweise mehr als doppelt so viel Vitamin C wie normale Zwiebeln. Auch sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe sind in großen Mengen enthalten, weshalb sich die Frühlingszwiebel positiv auf unsere Verdauung auswirkt. Des Weiteren wirken sie entzündungshemmend. Die Polyphenole der weißen Zwiebel senken zudem das Thrombose-Risiko.

Geschmack und Schärfe

Trotz ihrer Verwandtschaft schmecken Lauchzwiebeln milder als klassische Zwiebeln. Der untere, weiße Teil der Frühlingszwiebel ist intensiver, das Grün erinnert eher an Schnittlauch oder Porree. Deshalb gilt die Lauchzwiebel auch als bekömmlicher, als die herkömmliche Küchenzwiebel.

Was kann man von einer Lauchzwiebel verwenden?

Bis auf den zotteligen Wurzelansatz können Sie die Lauchzwiebel wirklich vollständig verzehren – sowohl roh, als auch gegart. Da der weiße Teil den herkömmlichen Küchenzwiebeln ähnelt, können Sie diesen genauso einsetzen. Der grüne Teil passt toll in Kräuterquark, Salat oder in leckeren Wok-Gerichten. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Zubereitung von Lauchzwiebeln

Verwenden Sie Lauchzwiebeln immer so frisch wie möglich. Sie halten sich etwa eine Woche lang im Gemüsefachs Ihres Kühlschranks. Vor dem Zubereiten waschen Sie die Frühlingszwiebel gründlich unter klarem Wasser. Entfernen Sie dann welke Außenblätter und schneiden Sie den zotteligen Strunk am weißen Ende ab. Auch das weiße dünne Häutchen sollte davon abgezogen werden.

Nun schneiden Sie die Zwiebel, wie es zu Ihrem Gericht passt. Ob in kleine dünne Ringe oder lange Stifte, ist Ihnen überlassen. Falls Sie die Zwiebel garen möchten, trennen Sie den weißen Teil vom Grünen, da diese unterschiedlich lange garen. Der grüne Teil sollte nicht zu lange oder zu heiß gekocht werden, da sonst das Aroma verloren geht.

Kann man Lauchzwiebeln einfrieren?

Frühlingszwiebeln einzufrieren ist gar kein Problem und eine tolle Möglichkeit, das Gemüse das ganze Jahr über frisch zu verzehren. Waschen Sie die Lauchzwiebeln vor dem Einfrieren ab und trocknen Sie diese dann gründlich – ansonsten droht Gefrierbrand. Wer mag, schneidet die Zwiebel jetzt schon in Ringe, damit sparen Sie Platz und sie sind direkt verzehrfertig beim Auftauen. Füllen Sie diese dann in ein gefriergeeignetes Behältnis und geben Sie die Frühlingszwiebel dann in Ihr Tiefkühlfach. Bis zu einem halben Jahr hält sich die Lauchzwiebel so frisch.

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