Von super saftig bis blitzschnell fertig: 21 leckere Schokokuchen-Rezepte, die immer gelingen

Schokolade und Kuchen sind für uns ein himmlisches Duo, das jedem schmeckt. Wir haben Ihnen von Brownies bis Schokotorte die leckersten Kuchen-Rezepte mitgebracht. 

Weiß, Vollmilch oder doch Zartbitter? Wir haben für jede Schokoladen-Präferenz ein leckeres Kuchen-Rezept im Angebot. Klicken Sie sich durch unsere Galerie und erfahren Sie außerdem, welche Schokolade sich am besten zum Backen eignet. 

Welche Schokokuchen schmecken am besten?

Bei einem guten Schokoladenkuchen kommt es wie bei Streuselkuchen oder Apfelkuchen natürlich auch auf den persönlichen Geschmack an. Ein Qualitätsmerkmal ist die Textur. Viele Menschen lieben „Fudgy“-Varianten, die durch einen hohen Anteil an Butter und Schokolade bestechen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist der französische Gateau au Chocolat oder der klassische Brownie, die schwer und feucht gebacken werden. Wer eine fluffige Konsistenz bevorzugt, setzt auf Rezepte, deren Basis  Buttermilch oder Sauerrahm ist. Diese Zutaten sorgen dafür, dass der Teig elastisch und saftig bleibt, ohne schwer zu wirken. Ein moderner Klassiker ist zudem der Schokoladenkuchen mit einer Spur Meersalz, da dieses die Süße bricht und das Kakaoaroma deutlich hervorhebt.

Welche Schokolade eignet sich am besten zum Backen? 

Für ein tolles Backergebnis ist die Wahl der richtigen Schokolade entscheidend, wobei Profis aufgrund des höheren Kakaobutteranteils fast immer zu Kuvertüre greifen. Diese lässt sich gleichmäßiger schmelzen und sorgt sowohl im Teig als auch als Glasur für eine besonders geschmeidige Textur. Der ideale Kakaogehalt liegt für die meisten Rezepte, wie etwa einen intensiven Brownie oder einen klassischen Rührkuchen, zwischen 60 % und 70 %. Eine solche Zartbitterschokolade verleiht dem Gebäck eine edle Tiefe, ohne es zu süß wirken zu lassen. Während Vollmilchschokolade eher für mildere Desserts geeignet ist, entfaltet hochwertige Zartbitterware, beispielsweise von Herstellern wie Callebaut oder eine gute Bio-Tafelschokolade, beim Backen das volle Aroma. Wichtig ist dabei lediglich, die Schokolade behutsam im Wasserbad zu schmelzen und darauf zu achten, dass kein Wasser in die Masse gelangt, um eine perfekte Konsistenz zu garantieren.

Wie wird Kuvertüre am besten temperiert?

Das Temperieren der Kuvertüre sorgt dafür, dass die Glasur nach dem Abkühlen einen schönen Glanz und einen knackigen Bruch behält, anstatt stumpf oder grau zu werden. Das Geheimnis liegt darin, die Schokolade kontrolliert zu erwärmen und wieder leicht abzukühlen, bevor sie verarbeitet wird. Für die gängige Impfmethode zerkleinern Sie die Kuvertüre zunächst fein und schmelzen etwa zwei Drittel davon langsam im Wasserbad, bis eine Temperatur von circa 45 °C erreicht ist. Sobald die Masse glatt ist, nehmen Sie die Schale vom Wasserbad und rühren das restliche Drittel der festen Schokoladenstücke unter. Durch dieses „Impfen“ kühlt die Masse auf die ideale Verarbeitungstemperatur von etwa 31 °C bis 32 °C (bei dunkler Kuvertüre) ab. Die festen Stücke helfen dabei, die stabilen Fettkristalle in der Schokolade gleichmäßig zu verteilen, was später für die perfekte Optik sorgt.