21. April 2021
Gegrillte Forelle: So wird sie würzig und saftig

Gegrillte Forelle: So wird sie würzig und saftig

Am besten schmeckt Forelle doch vom Grill. Wir verraten, wie Sie gegrillte Forelle richtig zubereiten, sodass sie würzig, knusprig und saftig wird.

Rezept für gegrillte Forelle

45 Minuten
20 Minuten
25 Minuten

Zutaten

  • 4 Forellen (à 300 g)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Stängel Salbei
  • 3 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Spülen Sie die Forellen gründlich von innen und außen mit Wasser ab und tupfen Sie sie mit Küchenpapier gut trocken.
  2. Würzen Sie die Forellen innen und außen mit Salz und Pfeffer.
  3. Anschließend müssen Knoblauch und Zwiebel geschält und fein gehackt werden. Die Kräuter werden abgebraust und trocken geschüttelt. Danach werden sie fein gehackt.
  4. Erhitzen Sie Knoblauch und Zwiebel in einer Pfanne mit ein wenig Öl, bis sie glasig sind. Danach sollte die Mischung etwas abkühlen, bevor Sie diese mit den Kräutern vermengen.
  5. Waschen Sie die Zitrone heiß ab und schneiden Sie diese in Scheiben. Füllen Sie die Fische nun mit der Kräuter-Zwiebel-Mischung und legen Sie in jeden Fisch zwei Scheiben Zitrone auf die Kräuter.
  6. Fetten Sie vier Fisch-Grillzangen gut ein, um später das Klebenbleiben der Haut zu verhindern. Klemmen Sie die Fische hinein und legen Sie sie auf den Grillrost. Wer kein Grillgitter zur Hand hat, kann den Fisch auch auf einem eingeölten Stück Alufolie grillen. Umweltfreundlicher ist diese Alternative: Betten Sie den Fisch auf Zitronenscheiben – das macht ihn frisch und saftig, ohne, dass die Haut am Rost kleben bleibt.
  7. Bei mittlerer Hitze sollen die Forellen nun etwa 15 bis 20 Minuten lang gegrillt werden.

Gegrillte Forelle: So wird sie würzig und saftig

Die Forelle wird unter kalten Wasser zuerst abgespült, trockengetupft und von innen und außen gesalzen. Anschließend können Sie sie noch mit Gewürzen wie Kräutern, Zitrone und Knoblauch füllen und/oder marinieren. Das sorgt für einen würzigen Geschmack.

Je nachdem, wie viele Speisen Sie bei Ihrem BBQ anbieten, rechnet man mit einer halben bis ganzen Forelle pro Person. Bei großen Lachsforellen reicht ein Fisch. Grundsätzlich können Sie die knusprige Haut mitessen. Wenn Sie zuvor mariniert oder gewürzt wurde, ist sie sogar ein Highlight.

Als Beilagen eignen sich frischer Salat und frisches Brot, aber natürlich auch jegliches Grillgemüse sowie Grillkartoffeln.

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    Forelle indirekt grillen: So bleibt die Haut unbeschadet

    Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt ausprobieren, seine Forelle indirekt zu grillen – so wird sie zum unverwechselbaren Leckerbissen. Das funktioniert mit einem Grill mit Deckel. Die Innentemperatur sollte dann zwischen 150 und 180 Grad liegen. Da der Fisch hier nicht direkt über der Glut liegt, muss man den Fisch nicht wenden. So klebt er weder fest, noch fällt er auseinander und wird trotzdem von allen Seiten gar. Bei etwa 65 Grad ist die Forelle medium gar und schön saftig.

    Tipp: Um die Forelle gleichmäßig zu bräunen, ohne die Haut zu beschädigen, eignet sich die Verwendung einer Gussplatte auf dem Grill. Legen Sie die Forelle mit einer doppelten Lage Backpapier darauf und schließen dann den Deckel zum Garen. Wenn eine Seite des Fisches leicht braun ist, können Sie die Forelle vorsichtig auf dem Backpapier wenden.

    Forelle einkaufen

    Achten Sie beim Einkauf von Fisch auf das FSC-Gütesiegel oder fragen Sie den Fischhändler Ihres Vertrauens. Frische ist beim Fischkauf oberstes Gebot: Sie erkennen frische Ware daran, dass die Augen klar und die Kiemen tiefrot sind. Das eindeutigste Zeichen für Frischfisch ist aber der Schleim, mit dem der Fisch überzogen ist - wenn der Fisch noch ordentlich schleimig ist, dann ist er wirklich fangfrisch. Der Kilopreis für eine frische Forelle liegt durchschnittlich bei etwa 9 Euro.

    Bitten Sie Ihren Fischhändler beim Einkauf gleich darum, dass er den Fisch ausnimmt und abschuppt. Für ein Forellen-Filet legen Sie im Schnitt etwa 17 Euro hin.

    Wie gesund ist Forelle?

    Forellen sind wahre Eiweißbomben! Der Kaltwasserfisch ist reich an hochwertigen, leicht verdaulichen Proteinen sowie an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren und den Vitaminen B1, B2, B6, A, C und E. Der hohe Anteil an essentiellen Aminosäuren macht Fische zu einer wertvollen Zutat auf unserem Speiseplan – diese können vom Körper nämlich nicht selbst hergestellt werden. Experten empfehlen daher den Verzehr von Fisch etwa ein bis zwei mal pro Woche.

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