Die 7 besten Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im eigenen Garten

Die 7 besten Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im eigenen Garten

Die Themen Nachhaltigkeit und Naturschutz gehen uns bekanntlich alle etwas an – und praktischerweise kann jeder mit einem eigenen Garten seinen Teil zu einer intakten Umwelt beitragen, denn auch hier können selbst kleine Veränderungen viel bewirken. Wie das Ganze am besten funktioniert und worauf man dabei achten sollte, zeigen wir Ihnen jetzt.

Nachhaltiger Garten
© Matthew/Unsplash
Nachhaltigkeit im Garten ist ein wichtiges Thema. 

Vorab sei gesagt, dass sich die nun folgenden Tipps und Tricks nicht nur im eigenen Garten hinter dem Haus, sondern ebenso auch auf dem Balkon, der Terrasse oder im Schrebergarten ganz einfach und ohne großen finanziellen Aufwand umsetzen lassen. Und wer bereits ein Hochbeet sein Eigen nennt, ein Bienen- oder Insektenhotel eröffnet und sowohl Nistkästen als auch Vogeltränken aufgestellt hat, kann die folgenden Hinweise ganz hervorragend dazu nutzen, um die grüne Oase noch etwas nachhaltiger zu gestalten.

Naturschutz kann so einfach sein

Jeder kann etwas dazu beitragen, seine Umwelt zumindest ein wenig besser und nachhaltiger zu gestalten – und dafür ist häufig weder viel Muskelkraft noch ein großer Zeitaufwand nötig.

Tipp 1: Heimisches Holz statt Teak und Mahagoni

Ob Gartenmöbel, Hochbeete, Rankhilfen, Vogelhäuschen oder Sichtschutzzäune – es gibt bekanntlich zahlreiche Dinge im eigenen Garten, die aus Holz bestehen. Allerdings sollte man nicht zuletzt aus ökologischen Gründen darauf achten, dass es sich hierbei nicht um sogenannte Tropenhölzer handelt, sondern stattdessen um heimische Holzarten wie beispielsweise Eiche, Douglasie oder Edelkastanie.

Tipp 2: Regenwasser ist wertvoll

Das Sammeln von Regenwasser schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbörse – vor allem im Sommer, wenn die Bäume, Blumen und Nutzpflanzen ganz besonders durstig sind. Am einfachsten funktioniert das Sammeln von Regenwasser übrigens mit einer handelsüblichen Regenwasserklappe, die an das Fallrohr der Dachrinne angeschlossen wird und das kühle Nass direkt in eine kleine Zisterne oder eine Wassertonne leitet.

Tipp 3: Strom sparen durch Handarbeit

Natürlich könnte man beim Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern auf Kettensägen, Häcksler und Akkuscheren zurückgreifen – oder man tut der Natur etwas Gutes und setzt stattdessen auf die altbekannte handbetriebene Heckenschere und die eigene Muskelkraft. Das spart nicht nur viel Strom, sondern schont zudem auch die Nerven, da man auf die meist lauten und störenden Gerätschaften so ganz einfach verzichten kann.

Tipp 4: Kompost ganz einfach selber produzieren

Gartenerde und Dünger aus dem Baumarkt sind nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern werden in der Regel auch in Plastiksäcken verkauft – aber praktischerweise kann man darauf komplett verzichten, da sich aus Grasschnitt, Laub und so gut wie allen Küchenabfällen im Handumdrehen eigener Kompost herstellen lässt. Gut zu wissen: Die Hinterlassenschaften des Stubentigers und anderer Fleischfresser haben aufgrund der Rückstände nichts auf dem Kompost zu suchen.

Tipp 5: Warum chemisch, wenn es auch natürlich geht?

Leider greifen auch heutzutage noch immer viele Garten- und Balkonbesitzer auf die chemische Keule zurück, wenn es dem Unkraut an den Kragen gehen soll. Wer jedoch regelmäßig jätet und die Beete möglichst dicht mit sogenannten Bodendeckern bepflanzt, kann komplett auf Herbizide jeglicher Art verzichten.

Tipp 6: Nützlinge sollten stets willkommen sein

Ob Ameisen, Singvögel oder Wildbienen – die sogenannten Nützlinge tragen ihren Namen nicht zu Unrecht, da sie selbst den kleinsten Garten in eine gesunde und blühende Oase verwandeln können. Daher sollte man den Insekten und Vögeln auch ein gemütliches Zuhause bieten, damit weder Blattläuse noch Schnecken eine Chance haben und sich die Blumen über eine natürliche Bestäubung freuen können.

Tipp 7: Auf Plastik verzichten

In einem naturnahen und nachhaltigen Garten haben schnöde Kunststoffe nichts zu suchen. Und der Verzicht auf Plastik ist einfacher, als man anfangs vielleicht denken mag – und das gilt nicht nur für die bereits genannten Gartenmöbel: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Gießkanne aus Metall oder Blech, Pflanztöpfe und Blumenkästen aus Weidengeflecht oder Ton und Gartenwerkzeuge mit schicken Holzgriffen?

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