Garten im Frühling: 6 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Garten im Frühling: 6 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Sie lieben es draußen zu sein und sich die Hände bei der Gartenarbeit schmutzig zu machen? Und was ließe sich besser mit Nachhaltigkeit in Einklang bringen, als diese Arbeit? Wir haben 6 Tipps für Sie, wie Sie auf Balkon, Garten oder Terrasse umweltbewusste Entscheidungen treffen. 

Nachhaltigkeit im Garten ist leicht umsetzbar 

Wer einen Garten besitzt, hat sich oft schon mit dem nachhaltigen Aspekt der eigenen Grünanlage auseinandergesetzt. Denn gerade im Freien fühlen wir uns besonders verbunden mit der Natur. Wer auch im Garten umweltbewusste Entscheidungen treffen möchte, kann sich folgende Tipps zu Herzen nehmen, die sogar gut fürs Portemonnaie sein können. 

Lesen Sie hier, welche Pflanzen Sie bereits im März anpflanzen können >> 

1. Torffreie Erde verwenden

Torf ist ein Substrat, welches Wasser besonders gut speichert. Es ist günstig und eignet sich dadurch, dass es kaum Nährstoffe besitzt, bestens, um Pflanzen durch individuelle Düngung zu versorgen. Das Problem? Torf wird in Mooren abgebaut. Dies sorgt dafür, dass der dort ansässigen Flora und Fauna ein überlebenswichtiger Lebensraum genommen wird. Die Renaturierung eines Moors kann pro Meter Torf bis zu 1.000 Jahre dauern! 

Wer auf eine nachhaltigere Alternative setzen möchte, kann torffreie Erde im eigenen Garten verwenden. Diese beinhaltet organische Materialien wie Rindenhumus oder Kokosfasern anstelle von Torf. 

2. Unterschlupf für Tiere bieten

Sie sind ein Tierfreund? Dann schenken Sie doch gefiederten Freunden oder Insekten ein Zuhause in Ihrem Garten. Vogelhäuser oder Insektenhotels können ganz einfach selbst gebaut oder gekauft werden und bieten einen netten Ort zum Nisten.

Mit einem Insektenhotel fördern Sie nicht nur die Artenvielfalt, indem sich die Nützlinge vermehren können, sondern tun außerdem etwas für die Flora im eigenen Garten, die von der Bestäubung durch Insekten abhängt. 

Lesen Sie hier, wie Sie ein Insektenhotel bauen >>

3. Ressourcen sparen

Wer Ressourcen in seinem Garten sparen möchte, kann auf Wassertonnen oder einen eigenen Komposthaufen setzen. Regenwasser, welches ohnehin auf den Garten niederprasselt, wird gesammelt und kann dann zum Gießen weiterverwendet werden. Wichtig: Setzen Sie zur Sicherheit auf eine Tonne mit Abdeckung. Auch wer einen Balkon besitzt, kann eine kleine Regentonne aufstellen. 

Ein eigener Komposthaufen kann übrigens teuren Dünger ersetzen. Organischer Müll, welcher zuhauf im Garten anfällt, kann auf diese Weise bestens weiterverwendet werden. 

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4. Natürlicher Garten 

Setzen Sie auf natürliche Materialien oder einen natürlichen Rasen auf Ihrem Stück Grün. Ein akkurat getrimmter Rasen sieht vielleicht schön aus, bietet allerdings keinen idealen Lebensraum für die Artenvielfalt in Ihrem Garten. Auch wer sich Möbel anschafft, kann auf natürliche und heimische Materialien setzen. Probieren Sie es doch mal mit Eichen- oder Kastanienholz und lassen Sie die Finger von Kunststoffmöbeln. 

Wer Lust und Zeit hat, kann natürlich auch selbst Hand anlegen und die Möbel für den Garten selber bauen. 

Lesen Sie hier, wie Sie ein Palettensofa selber bauen >> 

5. Recycling und Upcycling 

Ausrangierte Gießkannen als Blumentöpfe, kleine Fensterrahmen als kostengünstige Kletterhilfe oder alte Metallschienen und Kieselsteine als Umrandung für Ihre Beete – all dies und noch viel mehr lässt sich aus vermeintlichem Müll noch machen. Lassen Sie sich online von den vielen Recycling- und Upcycling-Ideen inspirieren. So schenken Sie Dingen, für die Sie keine Verwendung mehr hatten, ein zweites Leben als Akzent in Ihrem Garten.  

6. Auf heimische Pflanzen setzen 

Diese Pflanzen sind besonders pflegeleicht und viel leichter in den Garten zu integrieren, da sie bereits in unserem Klima ansässig sind. Mit heimischen Pflanzen holen Sie sich die Extraportion Natur zu sich nach Hause und bieten hiesigen Insekten eine optimale Nahrungsquelle. 

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