Fisch grillen: 11 leckere Rezepte von Lachs bis Dorade, die jeden Grillabend bereichern + Tipps

Sie verzichten beim Grillen lieber auf Steak und Co.? Wir haben Ihnen die leckersten Rezepte für Fischgerichte vom Rost mitgebracht, die auch noch gesund sind.

Dorade, Lachs oder Forelle – Sie können einige Fische perfekt auf dem Grill zubereiten. Das passende Rezept finden Sie garantiert bei uns in der Galerie. Wir haben Ihnen zudem den ein oder anderen Tipp mitgebracht, mit dem der Fisch auf dem Rost besonders saftig und lecker wird.

Welcher Fisch eignet sich am besten zum Grillen?

Bei der Wahl des richtigen Fisches für den Grill gilt: Je fettreicher und fester das Fleisch, desto unkomplizierter ist das Grillen. Fische mit hohem Fettgehalt trocknen über der Glut nicht so schnell aus, während festes Fleisch verhindert, dass der Fisch beim Wenden zerfällt. Daher eignen sich folgende Fische besonders gut für Grillrezepte: 

  • Lachs: Der ideale Einsteigerfisch. Sein hoher Fettanteil schützt ihn vor der Hitze.
  • Forelle & Saibling: Diese heimischen Fische haben eine ideale Größe, um sie im Ganzen zu grillen.
  • Makrele: Ein klassischer Steckerlfisch, der durch sein kräftiges Aroma perfekt mit Raucharomen harmoniert.
  • Dorade & Wolfsbarsch: Beide haben festes, weißes Fleisch. Am besten grillt man sie im Ganzen in einer Fischzange, um das Wenden zu erleichtern.
  • Seeteufel: Er hat eine fast fleischartige Konsistenz und eignet sich daher hervorragend für Fischspieße, da er nicht vom Spieß rutscht.
  • Thunfisch: Er wird meist als Steak gegrillt. Hier ist Vorsicht geboten: Er sollte nur kurz von beiden Seiten scharf angebraten werden, damit er im Kern rosa bleibt.

Woran erkenne ich, dass der Fisch auf dem Grill gar ist?

Den perfekten Garpunkt erkennen Sie an diesen drei einfachen Zeichen:

  • Die Lamellen-Probe: Drücken Sie das Fleisch an der dicksten Stelle vorsichtig mit einer Gabel beiseite. Wenn es leicht auseinanderblättert und im Inneren nicht mehr transparent, sondern nur noch leicht glänzend (glasig) ist, ist der Fisch fertig.
  • Der Eiweiß-Check: Sobald kleine weiße Punkte (geronnenes Eiweiß) an der Oberfläche austreten, sollte der Fisch sofort vom Grill genommen werden – das ist das Zeichen, dass er sonst trocken wird.
  • Der Flossen-Test: Bei ganzen Fischen wie Dorade oder Forelle lässt sich die Rückenflosse ganz leicht und ohne Widerstand herausziehen, sobald das Fleisch gar ist.

Als Faustregel gilt: Nehmen Sie den Fisch lieber einen Moment zu früh als zu spät vom Rost, da er auf dem Teller noch kurz nachgart.

Welche Gewürze passen am besten zu gegrilltem Fisch?

Die Basis beim Würzen bilden fast immer frische Kräuter mit mediterranem Profil: Zitronenthymian, Rosmarin und Oregano harmonieren wunderbar mit festem Fleisch wie Dorade oder Wolfsbarsch, während Dill und Petersilie die klassischen Begleiter für Lachs und Forelle sind. Für eine aromatische Füllung bei ganzen Fischen empfiehlt es sich, die Kräuterzweige zusammen mit zerdrückten Knoblauchzehen direkt in den Bauchraum zu legen.

Eine unverzichtbare Komponente ist die Säure, die dem Fettgehalt vieler Fischsorten entgegenwirkt. Statt den Fisch bereits vor dem Grillen in säurehaltigen Marinaden einzulegen, sollten Sie Zitronen- oder Limettenscheiben direkt mitgrillen oder den Fisch erst kurz vor dem Servieren mit frischem Saft beträufeln. Auch abgeriebene Bio-Zitronenschale in Kombination mit grobem Meersalz sorgt für eine elegante Frische.

Für eine leichte Schärfe sorgen Gewürze wie rosa Pfefferbeeren, Fenchelsamen oder ein Hauch Chili. Wer es exotischer mag, kann zu Ingwer und Zitronengras greifen, was besonders gut zu Fischsteaks passt.