4. Oktober 2021
Thymiantee: Wirkung, Anwendung und Infos

Thymiantee: Wirkung, Anwendung und Infos

Der Kräutertee schmeckt würzig und hilft zum Beispiel bei Atemwegserkrankungen. Wir haben die wichtigsten Infos und Tipps zur Zubereitung von Thymiantee für Sie.

Was ist Thymian und wie wird dieser verwendet?

Seit vielen tausenden Jahren nutzen die Menschen Thymian als Heilpflanze und auch als Gewürz. Vor allem bei Erkrankungen der Atemwege, etwa bei einer Bronchitis, kommt die Heilpflanze zum Einsatz. Die Pflanze wächst zum Beispiel in Kräutergärten, wo sie ihren typischen würzigen Geruch verbreitet. Die Blätter kann man bis in den Winter hinein ernten. 

Wirkung von Thymian 

Bei Erkrankungen der Atemweg sollen das Kraut des sogenannten echten Thymians sowie der Spanische Thymian krampflösend und zugleich entzündungshemmend wirken. Vor allem bei Erkältungen, Husten, Keuchhusten oder Atemwegsinfekten greifen viele Menschen auf Thymiantee zurück. Dieser wirkt schleimlösend, soll gegen Husten helfen und gereizte Atemwege beruhigen, damit wir wieder besser durchatmen können.

Außerdem hilft Thymian bei Asthma, Kehlkopfentzündungen und Verdauungsproblemen, etwa bei Blähungen oder Bauchschmerzen. Ebenfalls wird die Heilpflanze bei Hautproblemen, wie Juckreiz, eingesetzt.

Wer sich müde, erschöpft und gestresst fühlt, sollte ebenfalls auf das Kraut setzen. Thymian unterstützt nämlich die Produktion vom körpereigenen Glückshormon Serotonin und kann somit die Stimmung verbessern! Gleichzeitig beruhigt Thymian die Nerven. Wer unter Schlafproblemen leidet oder von Albträumen geplagt wird, kann vorm Zubettgehen eine Tasse des Tees zur Vorbeugung trinken. 

Für diese Altersgruppe ist Thymiantee nicht geeignet

Einige ätherische Öle, wie auch das Thymian-Öl, können bei Kindern bis vier Jahren und Säuglingen einen lebensgefährlichen Stimmritzenkrampf mit Atemstillstand auslösen. Daher auf keinen Fall in dieser Altersgruppe anwenden. Auch Schwangere sollten auf die Einnahme von Thymian verzichten, da noch nicht geklärt ist, wie sich Thymian auf den Körper während der Schwangerschaft auswirkt.
 

Im Video: Diese Heilpflanzen wirken schmerzlindernd

Haltbarkeit und Lagerung von Thymian

Als Küchenkraut im Topf oder getrocknet können Sie Thymian das ganze Jahr über kaufen. Wer das Kraut frisch geerntet hat, kann dieses bis zu zwei Tage lang im Kühlschrank aufheben, aber bitte nicht länger. Getrockneten Thymian am besten gut verschlossen an einem kühlen und trockenen Ort lagern. So bleibt der Geschmack erhalten!

Auch wenn man so manch ein beliebtes Heil- und Gewürzkraut nicht einfrieren sollte, da es sonst an Aroma verliert – Thymian schadet das Einfrieren nicht, sein Geschmack bleibt vollständig erhalten. Sie können das Gewürz zerkleinert oder auch in ganzen Stängeln einfrieren. Die Stängel geben Sie am besten in einen Gefrierbeutel, gehacktes Thymian-Kraut können Sie zum Einfrieren auch mit etwas Wasser in einen Eiswürfelbehälter geben.

Thymiantee zubereiten

Die Zubereitung des Tees geht simpel und schnell: Einen TL Thymian (ca. 1,4 Gramm) in einem Teesieb in eine Tasse mit 150 ml kochendem Wasser geben. Ungefähr 5 Minuten lang durchziehen lassen. Bei Bedarf den Tee noch mit ein wenig Honig süßen. Sie können ruhig mehrere Tassen Thymiantee am Tag trinken, jedoch liegt die empfohlene Dosis bei 4 bis 6 Gramm pro Tag. In ganz seltenen Fällen kann Thymian auch Nebenwirkungen wie Luftnot, Hautreaktionen oder Schwellungen auslösen. Bei innerlicher Anwendung können zudem Magenbeschwerden auftreten. 

Hinweis: Bei Kindern und Kleinkindern sollten Sie einen Apotheker oder Arzt zur Dosierung des Tees befragen. 

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