5. November 2020
Immunsystem stärken: Vermeiden Sie diese 3 Fehler

Immunsystem stärken: Vermeiden Sie diese 3 typischen Fehler

Zur kalten Jahreszeit – besonders während steigender Corona-Infektionszahlen – möchten wir unser Immunsystem stärken. Wir verraten Ihnen, welche 3 Fehler sich schnell im Alltag einschleichen, die jedoch das Gegentil erreichen und unsere Abwehr schwächen. Vermeiden Sie unbedingt diese unterschätzten 3 Fehler, um Ihr Immunsystem effektiv zu stärken.

Immunsystem im Winter stärken

Ein starkes Immunsystem hält uns sowohl psychisch als auch körperlich fit, wehrt Krankheitserreger ab und bildet damit die Basis für einen gesunden Lebensstil. Gerade zur kalten Jahreszeit sollten wir uns also darum bemühen, das Immunsystem so gut wie möglich zu unterstützen – um uns bestmöglich gegen eine Coronainfektion, die Grippe oder Erkältungen zu schützen.

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Diese 3 Alltagsfehler schwächen unsere Abwehr

Neben den altbekannten Faktoren wie Stress, Schlafmangel, Genussmittel wie Rauchen oder Alkohol und ein Defizit an Bewegung oder Vitaminen gibt es noch weitere Dinge, die wir im Alltag beachten können, um unser Immunsystem zu unterstützen. Folgende drei Fehler schwächen unsere Abwehr:

Zu viel Salz

Laut einer aktuellen Studie der Universität Bonn aus dem Jahr 2020 kann das im Salz enthaltene Natrium unser Immunsystem schwächen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, maximal sechs Gramm Salz pro Tag zu sich zu nehmen. Laut Studienergebnissen wird es ab zwölf Gramm täglich kritisch für unser Immunsystem. Behalten Sie also Ihre Salzzufuhr im Auge – achten Sie auch auf verstecktes Salz in Lebensmitteln wie Fertiggerichten, Brot und Brötchen sowie Fleisch- und Wurstwaren.

Kalte Füße

Kalte Füße – welche Frau kennt dieses Problem im Winter nicht? Tatsächlich sind die Eisklötze am Ende unserer Beine nicht nur unangenehm, sondern indirekt auch problematisch für das Immunsystem.
Kühlen Teile des Körpers aus, reagiert unser Organismus mit der Verengung unserer Blutgefäße. Das soll das Entweichen von Wärme vermeiden. Die Folge davon ist jedoch auch eine weniger starke Durchblutung – das wirkt sich negativ auf unsere Abwehr aus. Denn vor allem die Schleimhäute in Nase und Rachen schützen unseren Körper vor Erkältungsviren. Werden diese aber nicht ausreichend durchblutet, macht es das Eindringen von Krankheitserregern leichter.

Zu wenig Wasser trinken

Im Sommer fällt uns das Wassertrinken leichter: Bei Hitze bekommen wir locker zwei bis drei Liter am Tag runter! Doch wie sieht es eigentlich im Winter aus? Viele von uns schaffen es nicht, in der kalten Jahreszeit 1,5 bis 2 Liter täglich zu sich zu nehmen. Dabei ist die Flüssigkeitszufuhr super wichtig für unsere Abwehrkräfte: Die Feuchtigkeit wird in den Schleimhäuten benötigt, um das Gewebe ausreichend zu hydratisieren. Nur so kann es seine Abwehrfunktionen ordnungsgemäß ausführen und Infektionen abwehren. Wer sich im Winter einfach nicht mit kaltem Wasser anfreunden kann, sollte zu heißen, ungesüßten Kräutertees greifen oder warmes Wasser mit etwas Zitrone zu sich nehmen.

Setzen Sie auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und frische Luft – dann werden Sie die Erkältungszeit sicher gesund überstehen.

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