12. Mai 2021
Rezept für Rhabarberkompott

Rezept für frisches Rhabarberkompott

Das Rezept für Rhabarberkompott ist ganz leicht zu kochen, schmeckt süß-säuerlich und ist einfach lecker. Tipp: Das Kompott macht sich auch super neben einem Stück Kuchen. Nehmen Sie beim nächsten Einkauf also gleich ein paar Stangen Rhabarber mit – wir zeigen Ihnen hier, wie einfach die Zubereitung ist.

Rezept für selbstgemachten Rhabarberkompott

Leckerer Rhabarberkompott - Das Rezept finden Sie hier bei uns
© BRETT STEVENS/Corbis
Ob pur, mit Eis, zu Grießbrei oder als Topping auf Waffeln: Rhabarberkompott passt zu vielen Leckereien und ist in nur 20 Minuten fertig!

Das Grundrezept für Rhabarberkompott lässt sich schnell und einfach zubereiten. Als Utensilien für die Zubereitung empfehlen wir Ihnen ein scharfes Schneidemesser, einen großen Kochtopf, einen Kochlöffel und luftdichte Gläser zum Abfüllen.

20 Minuten
leicht

Zutaten

  • 1 kg Rhabarber
  • 200 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker

Zubereitung

  1. Als Erstes muss der Rhabarber für den Kompott gründlich gewaschen werden. Es ist nicht notwendig, den Rhabarber abzuziehen, das hängt von den Rhabarberstangen ab. Das fertige Kompott hat ein intensiveres Rot, wenn man die Rhabarberstangen nicht abzieht.
  2. Anschließend wird der Rhabarber in kleine Stückchen geschnitten. Dann die Rhabarberstücke in einem großen Topf zusammen mit Zucker und Vanillezucker vermengen. Nun bei gelegentlichem Umrühren ca. 1 Stunde ziehen lassen, sodass der Zucker reichlich Wasser aus dem Rhabarber ziehen kann.
  3. Wasser muss nicht mehr in den Topf hinzugefügt werden, da sich beim anschließendem Aufkochen die Flüssigkeitsmenge noch deutlich erhöhen wird.
  4. Der Rhabarber wird jetzt so lange unter Rühren bei mittlerer Hitze gekocht, bis die Rhabarberstücke weich sind, anschließend das Kompott im Topf auskühlen lassen und eventuell nachsüßen. 

Tipps zum Rezept

Nach dem Kochen sollte das Kompott noch etwa eine Stunde im Topf ruhen. Obwohl Rhabarber säuerlich ist, können Sie für den Geschmack noch einen Schuss Zitronensaft dazugeben. Wenn Sie das Kompott dicker mögen, geben Sie etwas Speisestärke hinzu. Zum Verfeinern können Sie auch eine Vanilleschote mitkochen. Rhabarber lässt sich auch wunderbar mit anderen Früchten kombinieren - variieren Sie das Grundrezept! Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Erdbeeren oder einer Birne im Rhabarberkompott?

Kann ich Rhabarberkompott auch ohne Zucker zubereiten?

Gerade Zucker sorgt im Rhabarberkompott für die Balance des süß-säuerlichen Geschmacks. Verzichten sollten Sie also nicht. Setzen Sie stattdessen auf eine hochwertigere und gesündere Alternative wie Agavendicksaft. Im Gegensatz zu klassischem Zucker ist Agavendicksaft nicht nur kalorienärmer, er punktet auch mit Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen. Ein Rezept für Rhabarberkompott ohne Zucker sowie weitere Infos finden Sie hier>>

Lagerung und Haltbarkeit von Rhabarberkompott

Die Rhabarbersaison beginnt im Mai und endet im Juni. Dann gilt es, jede Menge Rhabarber zu ernten und so frisch wie möglich zu verarbeiten. Man sollte Rhabarber niemals ab Mitte Juni ernten und verzehren, denn dann wird er ungenießbar. Die relativ hohe Konzentration an Oxalsäure kann bei empfindlichen Menschen bei zu hohem Verzehr zu vergiftungsähnlichen Symptomen wie Lähmungserscheinungen und Nierenschäden führen. 

Rhabarberkompott lässt sich nach der Zubereitung wunderbar für einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wer das Kompott luftdicht in Gläser abfüllt, kann es lichtgeschützt auch ungekühlt für mehrere Monate aufbewahren. Haben Sie größere Mengen des Kompotts zubereitet, können Sie diese alternativ problemlos einfrieren. Achten Sie darauf, das Fruchtkompott vorher vollständig auskühlen zu lassen. Das ist energiesparender und es bilden sich weniger Kristalle. In der Tiefkühltruhe hält das Zucker-Dessert dann bis zu einem Jahr.

Dazu passt Rhabarberkompott

Rhabarberkompott ist ein wunderbares Dessert, das hervorragend zu Vanilleeis, Grießbrei, Pudding und Naturjoghurt oder Schlagsahne sowie Vanillesoße passt. Selbst mit einem lauwarmen Quarkstrudel oder einem Käsekuchen ohne Boden harmoniert das Gemüse als fruchtige Beilage. Gut gekühlt ist das Kompott aber auch allein oder zusammen als Grütze mit Erdbeeren ein sommerliches, erfrischendes Mittagessen sowie eine leichte Zwischenmahlzeit. Das Kompott schmeckt beispielsweise auch wunderbar zu Quark oder als Beigabe zu einem Stück Kuchen. Besonders Käsekuchen passt hervorragend! Mit seinem herb-säuerlichem Geschmack setzt Rhabarber besonders bei Süßspeisen wunderbare Akzente – der Kontrast ist immer wieder spannend. Rhabarberkompott ist aber nicht nur auf Süßes festgelegt: Das Stangengemüse passt auch zu pikantem Geflügel oder Fisch wie Rotbarsch. Probieren Sie einfach mal ein neues Rezept aus und lassen Sie sich von dem besonderen Aroma und den vielen Möglichkeiten verführen.

So wird Rhabarberkompott schön rot

Rhabarberkompott ist nicht nur superlecker, sondern vor allem auch ein echter Hingucker – vor allem wegen seiner satten roten Farbe! Die bekommen Sie am ehesten, wenn Sie einen rotstieligen Rhabarber verwenden. Auch können Sie das Kompott zusätzlich mit weiteren Zutaten einfärben. Hierfür eignen sich zum Beispiel Erdbeeren oder roter Fruchtsaft, die zudem auch einen milderen Geschmack und natürliche Süße mit sich bringen.

Kann man Rhabarber eigentlich roh essen?

So verlockend es auch ist, gleich zuzuschlagen und den Rhabarber roh zu essen – Sie sollten es nur in Maßen tun. Ein, zwei geschälte Stängel lassen sich durchaus verzehren, eine größere Menge sollten Sie allerdings nicht zu sich nehmen, da Rhabarber relativ viel Oxalsäure enthält (460 Milligramm pro 100 Gramm). Die Säure bindet im Körper Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium und geht mit ihnen Komplexe ein, die der Körper wiederum nicht gut aufnehmen kann. Die Gefahr: Oxalsäure könnte mit dem körpereigenen Kalzium Kristalle ausbilden, welche sich ablagern und Nieren- sowie Blasensteine verursachen können.

Wer rohen Rhabarber verzehrt, läuft außerdem eher in Gefahr einen angegriffenen Zahnschmelz davonzutragen oder Magen-Darm-Probleme zu bekommen, weil er schwerer bekömmlich ist. 

Der beste Weg, um dies zu umgehen: den Rhabarber abkochen und nicht roh verzehren.

Dazu trinkt man am besten ein Gläschen Rhabarber-Likör: Mit unserem Rezept gelingt er ganz leicht und schmeckt superlecker!

Wie gesund ist Rhabarber?

Das Stangengemüse ist super gesund und gespickt mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen: So enthält es viel Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen sowie die Vitamine A und B1.

Die besten Rezepte für Rhabarber-Fans:

>> Rhabarber Crumble
>> Erdbeer-Rhabarbergrütze mit Vanillesoße
>> Rhabarbertarte backen

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