16. April 2021
Rhabarberkompott ohne Zucker: So wird es besonders lecker

Rhabarberkompott ohne Zucker: So wird es besonders lecker

Bei dieser Süßspeise werden Kindheitserinnerungen wach: Rhabarberkompott! Hier zeigen wir Ihnen, wie es auch ohne Zucker herrlich süß und fruchtig wird.

Von Süßspeisen bekommt man einfach nie genug - wären da nur nicht die Kalorien. Und die verstecken sich auch im Rhabarberkompott. Zwar zählt das säuerlich-süße Frühlingsdessert zu den deutlich "gesünderen" Alternativen, doch bei der Zubereitung kommt meistens ganz schön viel Zucker zum Einsatz. Und daran ist Oma bestimmt nicht ganz unschuldig. Schmeckte es bei ihr doch am besten. Doch es geht auch ohne - wie, verraten wir Ihnen hier.

Rhabarberkompott: Darum ist Zucker so wichtig

Im Rhabarberkompott spielt Zucker eine nicht ganz unwichtige Rolle: Denn er sorgt für die Balance des säuerlich-süßen Geschmacks. Doch genau hier liegt das Problem: Kommt zu wenig Zucker zum Einsatz, werden Kuchen, Kompott und Co. oft viel zu sauer. Das Dessert ist ungenießbar. Vor allem dann, wenn man es eher süß mag. Ganz auf Zucker sollte man beim Kochen von Rhabarberkompott daher nicht verzichten. Doch wie bei vielen Lebensmitteln gilt auch beim Süßen: Zucker ist nicht gleich Zucker. Statt diesen zu verteufeln, sollten Sie sich beim Backen lieber auf die gesunden Alternativen konzentrieren.

Rhabarberkompott: Diese Zucker-Alternativen gibt es

Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten "bösen" Zucker - also den weißen, raffinerieten - durch hochwertigere, gesündere Alternativen zu ersetzen. Hier finden Sie einige Alternativen, mit denen sich auch Rhabarberkompott zubereiten lässt:

  • Stevia
  • Rohrzucker
  • Fruchtzucker
  • Agavendicksaft
  • Kokosblütenzucker
  • Erythrit
  • Xylitol

Welche Alternative die beste ist, darüber entscheidet letztendlich ihr Geschmack. Beim Backen und Kochen mit Kokosblütenzucker ist vor allem der herbe, fast schon malzig-karamellige Geschmack zu beachten. Den mag nicht jeder. Xylitol kommt klassischem Zucker am nächsten. Der Ersatzstoff hat keinen Eigengeschmack und macht sich auch im Kompott gut.

Ebenfalls möglich: Fruchtzucker. Rhabarberkompott lässt sich auch wunderbar mit anderen Früchten kombinieren. Besonders lecker ist zum Beispiel Rhabarberkompott mit frischen Erdbeeren und Agavendicksaft als Zuckerersatz. Im Gegensatz zu klassischen Zucker punktet dieser zusätzlich mit Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen. Er besitzt zudem eine höhere Süßkraft und weniger Kalorien als weißer Zucker und ist damit ideal für das Rhabarberkompott.

Rezept: Rhabarberkompott ohne Zucker

Zutaten für Rhabarberkompott ohne Zucker (4 Portionen)

1 Kg Rhabarber

1 Orange

1 Zitrone

6 EL Agavendicksaft

1 Kg Erbeeren

Zubereitung:

  1. Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Danach Erdbeeren waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  2. Zusammen mit dem ausgepressten Orangen-, und Zitronensaft in einem Topf zum Kochen bringen. So lange köcheln lassen, bis die Erbeeren und der Rhabarber weich sind.
  3. Das Kompott mit Agavendicksaft süßen und 2 Minuten aufkochen lassen.
  4. Das fertige Kompott in sterile Marmeladen- oder Einmachgläser füllen und verschließen. Vorsicht: Das Kompott ist sehr heiß!

Was schmeckt zu Rhabarberkompott?

Rhabarberkompott schmeckt nicht nur pur, sondern verfeinert auch andere Desserts. Besonders gut passt Rhabarberkompott etwa zu Milchreis, Griesbrei und Vanilleeis. Aber auch als Topping auf Kuchen, Törtchen und Waffeln ist dieses Dessert ein echter Gaumenschmaus. Sie können und dürfen beim Rhabarberkompott also ruhig erfinderisch sein!

Wie lange ist Rhabarberkompott haltbar?

Wir glauben zwar kaum, dass nach dem Kochen noch etwas da ist, aber Rhabarberkompott lässt sich auch problemlos einmachen. Abgefüllt in sterile Gläser und luftdicht erschlossen, hält sich Rhabarberkompott so gleich mehrere Monate. Am besten lagern Sie die Gläser im Keller oder in der Speisekammer. Noch länger haben Sie etwas vom Rhabarberkompott, wenn Sie ihn einfrieren. Dafür sollte das Kompott aber vollständig abgekühlt sein - sonst bilden sich Eiskristalle. Das Rhabarberkompott ist auf diese Weise etwa ein Jahr haltbar. In hübschen Einmachgläsern wie diesen hier, lässt sich das Kompott auch super an Freunde und Familie verschenken.

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