7. September 2021
Die 5 häufigsten Fehler beim Pilzesammeln

Die 5 häufigsten Fehler beim Pilzesammeln

Die Pilzsaison ist eröffnet! Einfach abschneiden und mitnehmen? So einfach ist es dann doch nicht. Denn beim Sammeln von Steinpilzen, Pfifferlingen, Birkenpilzen oder Krause Glucke kann man einiges falsch machen. Und es geht schneller, als Sie vielleicht denken. Diese 5 typischen Fehler sollten Sie daher unbedingt vermeiden, wenn Sie im Wald nach Pilzen suchen.

Endlich ist es wieder so weit: Pilze! Es geht doch nichts über ein herzhaftes Omelett mit Steinpilzen, eine Pfifferlingspfanne oder gefüllte Champignons. Und die werden nicht etwa im Supermarkt gekauft, sondern nach Möglichkeit selbst gesammelt. Beim Pilzesammeln im Wald kann man nicht viel falsch machen? Von wegen! Es kann tatsächlich ganz schön viel schiefgehen. Ob Sie diese 5 Fehler auch schon gemacht haben?

Die 5 häufigsten Fehler beim Pilzesammeln

Fehler 1: Pilze bei falschem Wetter suchen

Den Korb schnappen und los geht die Suche auch schon? Besser nicht! Beim Sammeln von Pilzen ist nicht nur die Uhrzeit, sondern vor allem das Wetter entscheidend. Denn Pilze, die bei Regen gesammelt werden, saugen sich mit Wasser voll. Steinpilz, Pfifferling und Co. werden dadurch ungenießbar und verlieren ihre wertvollen Aromen. Das Sammeln war also ganz umsonst. Auch zu spät sollten Sie nicht losgehen. Dann kommen Ihnen andere Pilzsammler womöglich zuvor. Tipp: Sie wollen besonders viele Pilze sammeln? Mit diesen Tricks gehen Sie garantiert mit vollen Körben heim!

Fehler 2: Pilze in der Plastiktüte sammeln

Beim Sammeln von Pilzen kommen nicht selten ein Rucksack, Eimer oder eine Plastiktüte zum Einsatz. Doch genau das kann fatale Folgen für Ihre Gesundheit haben. Transportieren Sie ihre Pilze in diesen Gefäßen, zersetzt sich das Eiweiß deutlich schneller. Die Folge? Innerhalb kürzester Zeit werden Giftstoffe gebildet, die Magen-Darm-Beschwerden und sogar eine Lebensmittelvergiftung verursachen können. Verwenden Sie beim Sammeln von Steinpilzen, Pfifferlingen oder Birkenpilzen daher unbedingt einen Weidenkorb oder ein ähnlich luftdurchlässiges Gefäß.

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Fehler 3: Zu viele Pilze sammeln

So lecker Pilze auch sind und so sehr wir Ihre Sammelleidenschaft auch verstehen. Gerade beim Pilzen, die in größeren Mengen gesammelt werden, kann es gefährlich werden. Pilze sind nur für kurze Zeit haltbar. Bei größeren Mengen besteht die Gefahr, dass sich die Pilze bereits zersetzen und zu einer gesundheitlichen Gefahr werden. Sammeln Sie Pilze daher nur in überschaubaren Mengen. Sollten Sie doch einmal zu viele Pilze gesammelt haben, geben Sie diese an Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder ab.

Fehler 4: Unbekannte Pilze mitnehmen

Manchmal findet sich ein Exemplar, das besonders interessant aussieht. Häufig wird der Pilz dann mitgenommen, um ihn daheim genauestens zu bestimmen. Vielleicht handelt es sich ja um eine ganz seltene Sorte? Großer Fehler! Und gerade Anfängerinnen und Anfänger machen ihn ziemlich häufig. Nehmen Sie beim Pilzesammeln nur Exemplare mit, die Sie schon im Wald zweifelsfrei zuordnen können. Bruchstücke könnten sich im Korb mit den anderen Pilzen mischen. Und das kann besonders dann gefährlich werden, wenn es sich um einen giftigen Pilz handelt. Die Stücke lassen sich dann meist nicht mehr zuordnen und die gesammelten Pilze müssen komplett entsorgt werden.

Fehler 5: Den Waldboden zerstören

Auf der Suche nach den schmackhaftesten und schönsten Exemplaren behalten wir die Natur oft nicht im Blick. Wer beim Pilzesammeln jedoch unachtsam den ganzen Waldboden umpflügt, schadet dem Wald enorm. Ein Fehler, den Sie unbedingt vermeiden sollten. Der Boden trocknet aus, wodurch Pilze an diesen Stellen nicht mehr wachsen können.

Video: Die gefährlichsten Giftpilze

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