Die besten Pilzgebiete in Deutschland

Die besten Pilzgebiete in Deutschland

Wann beginnt die Pilzsaison? In welchem Monat kann ich meine Lieblingspilze finden? Und wo genau soll ich suchen? Bei uns erfahren Sie, zu welcher Jahreszeit Sie am besten Pilze sammeln können, unter welchen Baum Sie suchen sollten und welche Gebiete in Deutschland am schönsten sind.

Pilze suchen in Deutschland
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Die besten Pilzgebiete in Deutschland

Wann gibt es welche Pilzarten?

Im Allgemein kann man sagen, dass es in allen Monaten Pilze gibt. Die Hauptsaison, in der die meisten Pilze wachsen, ist allerdings von Sommer bis Herbst. Besonders im Herbst, nach Regenfällen, sprießen die Pilze in den Wäldern. Dann heißt es für Pilzsammler: Ran an die Körbchen!

Worauf muss man beim Pilzesammeln achten?

Am wichtigsten ist natürlich, dass Sie giftige von ungiftigen Pilzen unterscheiden können. Pilzesammeln ohne Vorbereitung und entsprechende Kenntnisse ist nicht empfehlenswert – immerhin gibt es rund 60 giftige Arten, die man kennen sollte. Sie haben daher zwei Möglichkeiten: Entweder Sie gehen mit versierten Pilzkennern auf die Suche, oder Sie eignen sich ein gewisses Wissen im Vorfeld an. Im Idealfall verbinden Sie beides miteinander, um am meisten zu lernen. Tipp: Anfangs sollten Sie nur Röhrlinge sammeln, denn von ihnen gibt es am wenigsten giftige Verwandte.

Sammeln Sie nur so viele Pilze, wie Sie wirklich brauchen. Es wäre schade, wenn Sie nachher die Hälfte wegwerfen müssen, weil Sie aus Übermut zu viel geernet haben. Beachten Sie außerdem, dass es im Wald von Zecken und Mücken nur so wimmelt. Schützen Sie daher Ihre Haut, damit kein Getier sich an Ihnen festbeißen oder -saugen kann. Packen Sie Mückenspray ein, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung - im Spätsommer haben wir noch sehr warme Tage und Sie wollen ja sicher keinen Sonnenbrand riskieren. Denken Sie auch an einen kleinen Erste-Hilfe-Kasten mit Desinfektionsmittel und Pflastern, falls Sie sich verletzten sollten.

Darf man Pilze unten abschneiden?

Bitte, nein! Die Stielbasis, ist wichtig um den Pilz bestimmen zu können. Fehlt diese, kann er mit anderen, unter Umständen giftigen Sorten, verwechselt werden. Zudem wird der Pilz regelrecht beschädigt – das ist, als ob Sie einen Apfel oder eine Kartoffel in zwei Hälften schneiden. Sie verletzen den Pilz und Schadstoffe können eindringen. So machen Sie es richtig:

  • Drehen Sie große Pilze im Ganzen aus dem Boden.
  • Zarte Exemplare graben Sie mit dem Finger oder einem Messer vorsichtig aus der Erde heraus.
  • Zum Schluss verschließen Sie das Loch wieder, damit das Pilzgeflecht nicht austrocknet.

Wo wachsen Pilze?

Pilze wachsen allgemein da, wo Bäume stehen. In Parks, Gärten, meistens aber in Wäldern, der Grund dafür ist die symbiotische Lebensgemeinschaft. Manche Pilze spezialisieren sich auf bestimmte Baumarten, so gibt es Pilzarten die an z.B. Nadelbäume gebunden sind und nur hier vorkommen. Dann gibt es wiederum Pilze die sowohl an Nadelbäumen als auch an Laubbäumen vorkommen. Doch auch nicht unter jedem Baum gedeihen Pilze. Wiesen-Champignons finden Sie auf Wiesen – wenn diese überdüngt sind, sollte man aber vielleicht besser davon absehen, sofern sie dann überhaupt noch wachsen. Das Angebot an Speisepilzen ist groß: von Pfifferlingen über Steinpilze bis Maronen kann man sich in der Pilzsaison über einen reich gedeckten Tisch freuen.

Grundsätzlich können Sie in jedem Waldgebiet Pilze sammeln, ausgenommen sind Naturschutzgebiete und Nationalparks. Theoretisch finden Sie die Pilze im Jahr darauf an der gleichen Stelle wieder. Das hängt jedoch davon ab, wie ideal die Umstände sprich der Nährboden fürs Wachstum ist – evt. bleiben die Pilze eine Saison aus und wachsen im Jahr darauf um so zahlreicher. So ist halt die Natur! Wir zeigen Ihnen die schönsten Gebiete zum Pilze sammeln in ganz Deutschland.

Rund um Hamburg

  • Stuckwald
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  • Haakewald
  • Niendorfer Gehege
  • Rantzauer Forst
  • Emmewald
  • Bergdorfer Geholz
  • Buschewald
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    Rund um Berlin

    • Grunewald
    • Müggelberge
    • Eiskeller
    • Spandauer Forst
    • Tegeler Forst
    • Eberswalde
    • Rund um den Falkensee

    Thüringen

    • Thüringer Wald
    • Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale
    • Südharz

    Schleswig Holstein

    • Hüttener Berge

    Sachsen/Sachsen-Anhalt

    • Dübener Heide
    • Erzgebrigre/Vogtland
    • Naturpark Hoher Fläming

    Rheinland-Pfalz

    • Soonwald-Nahe
    • Rhein-Westerland
    • Pfälzerwald

    Brandenburg

    • Schorfheide
    • Naturschutzgebiet Grumsiner Forst

    Hessen

    • Niederwald bei Benssheim

    Bayern

    • Steigerwald
    • Hirschwald
    • Frankenwald
    • Fichtelgebirge
    • Erzgebirge
    • Oberpfälzer Wald
    • Alpenvorland zwischen Wolfratshausen und Tölz
    • In den Wäldern um Wessobrunn
    • Munrau
    • Hohenspeißenberg

    Ba­den-Würt­tem­berg

    • Schwarzwald
    • Schwäbisch-Fränkischer Wald

    Nord­rhein-West­fa­len

    • Teutobruger Wald/ Eggengebirge
    • Rothaargebirge

    Mecklenburg Vorpommern

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    Hessen

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    • Lahn-Dill-Bergland
    • Gladenbacher Bergland

    Niedersachsen

    • Weserbergland
    • Lüneburger Heide
    • Harz

    Noch mehr Informationen über Pilze finden Sie in unserem Pilz-Special>>

    Lesen Sie auch: Rezept für Steinpilzrisotto >>

    Update: 26.09.2019

    Welche Pilze wachsen an welchen Bäumen

    Wir zeigen Ihnen, welche Pilze an welchen Baumarten wachsen.

    Fichte

    • Fichten Steinpilz
    • Flockenstieliger Hexenröhrling
    • Maronenröhrling
    • Rotfußröhrling
    • Fliegenpilz

    Kiefer

    • Maronenröhrling
    • Sandröhrling
    • Butterpilz
    • Reifpilz

    Rotbuche

    • Sommer-Steinpilz
    • Satansröhrling
    • Perpilz
    • Totentrompete

    Birke

    • Birkenpilz
    • Heide-Rotkappe
    • Fliegenpilz
    • Rotbrauner Scheidenstreifling
    • Pfifferling

    Eiche

    Der Steinpilz ist im wahrsten Sinne des Wortes ein wahres Sammlerstück – es handelt sich nämlich um den edelsten Speisepilz in unseren Breiten. Da er deshalb...
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