Rezept: Pesto durch Einkochen haltbar machen

Pesto durch Einkochen haltbar machen – Anleitung und Rezept

Wir alle lieben ein gutes Pesto – der einziger Haken: Es hält sich meist viel zu kurz. Pesto einkochen ist daher DIE Idee überhaupt! Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Ihr Pesto ganz lange lecker bleibt. Mit diesem Rezept können Sie Pesto ganz einfach einkochen und lange haltbar machen.

Pesto einkochen: Mit diesem Rezept wird Pesto haltbar

Rezepte für selbstgemachte Marmelade oder auch für eingemachtes Obst und eingelegtes Gemüse haben wir in rauen Mengen für Sie, denn einwecken liegt im Trend – und jedes einzelne ist einen leckeren Versuch wert. Aber auch Pesto können Sie haltbar machen. In unserem Rezept haben wir dabei auf Käse verzichtet, damit Sie die grüne Creme möglichst lange genießen können – denn Käse verkürzt die Haltbarkeit bei der Lagerung. Zum Verzehr können Sie dann frisch geriebenen Parmesankäse einfach unter das Pesto rühren. Wer das Pesto lieber vegan genießen möchte, verwendet ein Käseersatzprodukt, etwa Hefeflocken, oder verzichtet komplett auf einen Zusatz.

>> Pesto selber machen: So einfach geht's 

Mit einem guten Pesto auf Vorrat können Sie stets unkompliziert und fix Nudeln auf den Tisch bringen, es zu geröstetem Bauernbrot reichen oder auch zu Gemüse, Fleisch und Fisch. Auf diese Weise lassen sich vor allem einfache Speisen schnell aufpeppen. Je mehr Varianten Sie auf Vorrat haben, desto abwechslungsreicher die Speisen. Selbstgemacht ist ein Pesto einfach köstlich!

Rezept: Pesto haltbar machen

Zutaten für 200 g:

  • 100 ml Olivenöl
  • 100 g Basilikum
  • 40 g Pinienkerne
  • 40 g Walnüsse
  • 1 1/2 TL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Rösten Sie Pinienkerne und Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl an. Halten Sie die Kerne dabei ständig in Bewegung, da sie sonst verbrennen.
  2. Geben Sie Basilikum, Knoblauch, Salz und Zitronensaft in einen großen Mörser und zerkleinern Sie die Zutaten, bis eine leicht flüssige Masse entstanden ist. Wenn Sie keinen Mörser haben, können Sie die Zutaten auch in einem Mixer pürieren.
  3. Anschließend werden auch die gerösteten Kerne, zum Schluss das Öl untergemahlen. Das Pesto wird mit Pfeffer abgeschmeckt.
  4. Füllen Sie die Pestomasse in sterile Einmachgläser. Zum Glasrand sollten etwa fünf Millimeter Platz verbleiben. Danach werden die Gläser fest verschraubt.
  5. Stellen Sie die Gläser auf einem Gitter in einen Kochtopf und füllen Sie den Topf mit Wasser, bis die Gläser zu etwa Dreiviertel bedeckt sind. Das Wasser sollte dann erhitzt werden und rund dreißig Minuten lang köcheln.
  6. Nach dem Einkochen können Sie die Gläser auf den Deckel gedreht und auf Küchentüchern platziert auskühlen lassen.

Eingekochtes Pesto ist nun – richtig verschlossen – mindestens ein Jahr lang haltbar! Lagern Sie es an einem kühlen, dunklen Ort, zum Beispiel im Keller oder in der Vorratskammer. 

Unser Tipp: Eingekochtes Pesto kann unter Umständen seine Farbe oder auch etwas an Geschmack verlieren. Der Zitronensaft soll den Farbverlust verhindern. Sie können das Pesto aber auch durch Einfrieren haltbar machen. Dazu können Sie das frische Pesto zum Beispiel in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. So ist es beim Auftauen leichter zu portionieren. Im Kühlschrank hält sich frisches Pesto außerdem länger, wenn es immer von einer großzügigen Ölschicht bedeckt ist.

Wieso ist Eingekochtes eigentlich länger haltbar?

Beim Erhitzen während des Einkochens werden Bakterien, Keime und andere Mikroorganismen, die dafür sorgen können, das unsere Lebensmittel verderben, abgetötet.

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