Salzmangel erkennen: 11 körperliche Anzeichen

Salzmangel erkennen: 11 körperliche Anzeichen

Zu viel oder zu wenig Salz - woran erkennt man eigentlich einen Salzmangel? Wir klären auf, welche Anzeichen typisch sind.

Warum müssen wir Salz essen?

Nicht zu viel, nicht zu wenig: Der Körper braucht eine gewisse Menge an Salz, um gesund zu funktionieren – idealerweise 2 Gramm, um genau zu sein. Natriumchlorid, wie Kochsalz chemisch genannt wird, nehmen wir täglich über die Nahrung zu uns. Das ist gut, denn Natrium wird für sowohl im Gehirn als auch in der Muskulatur benötigt. Ein Mangel kann dementsprechend zu Schäden führen.

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Natriummangel erkennen: 11 körperliche Anzeichen

  1. Kopfschmerzen (Hirndruck steigt)
  2. Muskelschmerzen
  3. Erbrechen
  4. Benommenheit und Verwirrtheit
  5. Schwindel
  6. Krämpfe
  7. Bewusstseinsverlust
  8. Hirndruck (durch angesammeltes Wasser)
  9. Übelkeit
  10. Unsicherheit beim Gehen
  11. Gefahr für Stürze und Brüche steigt

Wie entsteht ein Salzmangel im Körper und was hilft?

Ein Salzmangel wird in zwei verschiedene Kategorien unterschieden: Den relativen und den absoluten Mangel.

Relativer Salzmangel

Beim relativen Salzmangel handelt es sich um einen temporären Mangel, der durch bestimmte Umstände ausgelöst wird. Vor allem Sportler sind hiervon betroffen. Durch starkes Schwitzen wird hier kurzfristig viel Salz über die Haut verloren. Wer diesen Verlust dann nicht mithilfe von beispielsweise Elektrolytgetränken ausgleicht, erleidet einen relativen Salzmangel. Auch nach Saunabesuchen kann dies passieren. Essen Sie vor Situationen, in denen Sie viel schwitzen, etwas salzhaltiges. Während des Sportes oder der Sauna können Sie Ihre Wasserflasche außerdem mit einer Prise Salz versetzen.

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Absoluter Salzmangel

Als absoluten Salzmangel bezeichnet man einen andauernden Salzmangel, der meist durch Krankheiten bedingt ist. Zum Beispiel aufgrund von Magen-Darm-Erkrankungen, bei denen viel Salz über Erbrechen oder Durchfall verloren geht. Dies kann vor allem für Säuglinge und ältere Menschen gefährlich werden, erst recht, da zusätzlich ein Wassermangel entsteht.

Aber auch durch einen Darmverschluss, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, eine Bauchfellentzündung, Nierenleiden oder schwere Verbrennungen kann ein absoluter Salzmangel entstehen. Leiden Sie unter einer dieser Krankheiten und stellen die oben genannten Symptome fest, lassen Sie Ihr Blut auf Natriumgehalt beim Arzt checken. Was viele nicht wissen: Medikamente sind die häufigste Ursache für einen Natriummangel. Gerade entwässernde Tabletten, Blutdrucksenker, aber auch Antidepressiva, Antiepileptiker sowie bestimmte Schmerz- und Rheumamittel können als Ursache infrage kommen.

Wie viel Salz am Tag ist gesund?

Nicht nur zu wenig Salz ist ungesund, auch zu viel Salz kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Im Durchschnitt nehmen wir etwa 6,5 bis 9 g Salz pro Tag zu uns. Viel zu viel! Die WHO empfiehlt eine Tagesdosis von 5 g Salz täglich. Das entspricht der Menge eines Teelöffels. Gerade salzige Snacks und Fertiggerichte enthalten oft Unmengen an Salz und sollten vor dem Verzehr daher genauestens unter die Lupe genommen werden.

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