30. August 2021
Darmflora aufbauen: In 3 Schritten zum gesunden Darm

Darmflora aufbauen: In 3 Schritten zum gesunden Darm

Ob Stress, Medikamente oder die Ernährungsweise – ist die Darmflora erstmal aus dem Gleichgewicht geraten, kann das ganz schön unangenehm sein. Doch Sie können etwas dagegen tun. Wir verraten, wie Sie in 3 einfachen Schritten zum gesunden Darm zurückfinden.

Die Darmflora spielt nicht nur bei der Verdauung eine entscheidende Rolle. Ein gesunder Darm trägt auch aktiv zu einem intakten Immunsystem bei. Ist die Darmflora durch übermäßigen Alkoholkonsum, Fast Food, Antibiotika oder Stress gestört, macht uns das anfälliger für Infekte aller Art. Der Weg zu einer gesunden Darmflora ist aber gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Lesen Sie selbst!

Darmflora aufbauen: In 3 Schritten zum gesunden Darm

1. Darmsanierung

Bevor Sie sich an den Aufbau der Darmflora machen können ist es im ersten Schritt wichtig, den Darm zu reinigen und zu entgiften. Abführmittel sind dafür nicht notwendig. Verzichten Sie zuerst auf alle Nahrungsmittel, die eine Reizung des Darmes begünstigen können. Dazu zählen etwa Alkohol, Fast Food, Weißmehl und Zucker. Setzen Sie stattdessen auf viel frisches Obst und Gemüse, hochwertige Proteine und Pflanzenöle. Zum Aufbau der Darmflora bietet sich auch die sogenannte "GAPS"-Diät bestens an>>

2. Ernährung umstellen

Um Ihrer Darmflora langfristig etwas Gutes zu tun, sollten Sie vor allem auf Lebensmittel setzen, von denen die Bakterien in ihrem Darm nicht genug bekommen können. Dazu zählen vor allem fermentierte Lebensmittel wie Oliven, Sauerkraut, Kefir oder Käse. Sie enthalten von Natur aus viele Milchsäurebakterien (Lactobacillus). Integrieren Sie außerdem viel frisches Obst und Gemüse sowie ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkorn-Getreideprodukte, Leinsamen, Flohsamen in Ihren Speiseplan.

Auch interessant: 5 Lebensmittel für eine gesunde Darmflora>>

3. Essgewohnheiten ändern

Auch beim Essen können Sie einiges für Ihre Darmgesundheit tun. Nehmen Sie sich vor allem Zeit für Ihre Mahlzeiten. Wird die Nahrung hastig gekauft und geschluckt, gelangt viel Luft in den Magen. Der unverdaute Nahrungsbrei in Kombination mit der hinuntergeschluckten Luft stellt den Magen-Darm-Trakt vor eine ziemlich große Belastung. Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfungen sind die Folge. Nehmen Sie sich dagegen genügend Zeit, geben Sie Ihrer Darmflora die Chance, sich zu erholen. 

Tipp: Wunder geschehen nicht über Nacht. Schon gar nicht im Hinblick auf die Darmgesundheit. Bis die Darmflora wieder ins Gleichgewicht findet, kann es also einige Zeit dauern. Wichtig: bleiben Sie dran! Und freuen Sie sich schon jetzt auf das neu gewonnene Wohlbefinden.

Woran erkenne ich eine gestörte Darmflora?

Eine gestörte Darmflora wirkt sich nicht nur negativ auf die Verdauung, sondern auch auf das Immunsystem und die Psyche aus. Oft macht sie durch mehrere Symptome bemerkbar: 

  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Blähbauch
  • Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit
  • Allergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Reizdarmsyndrom
  • Pilzerkrankung

Wodurch wird die Darmflora gestört?

So vielfältig und unterschiedlich wie die Symptome sind auch die Ursachen für eine gestörte Darmflora. Diese Ursachen können bei einer gestörten Darmflora infrage kommen:

  • Stress
  • Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Reizdarm)
  • Einseitige Ernährung
  • Bestimmte Lebensmittel 
  • Einnahme von Medikamenten (Antibiotika, Antibabypille)
  • Lebensmittelunverträglichkeiten

Kommen Ihnen gleich mehrere Symptome bekannt vor, könnte Ihre Darmflora ernsthaft gestört sein. Höchste Zeit, zu handeln. Oft genügt es schon, bestimmte Lebensmittel wegzulassen. Diese 3 Lebensmittel schädigen die Darmflora besonders>>

Darmflora aufbauen: Wie lange dauert es?

Die Darmflora lässt sich leider nicht über Nacht wieder aufbauen. Die Maßnahme erfordert also vor allem Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen. Wie lange der Wiederaufbau der Darmflora dauert, ist abhängig vom Grad der Schädigung. Bis die Darmflora wieder in Takt ist, können also gut und gerne schon mal 3 Monate vergehen. Kleiner Trost: Symptome und Beschwerden verbessern sich oft schon nach zwei Wochen. Gut möglich also, dass Blähungen, Durchfall, Schmerzen oder Verstopfungen in dieser Zeit deutlich seltener werden.

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