1. September 2021
Darmflora aufbauen: Wie Ihnen Haferflocken dabei helfen

Darmflora aufbauen: Wie Ihnen Haferflocken dabei helfen

Vergessen Sie überteuerte Probiotika-Präparate. Der Schlüssel zu einer gesunden Darmflora liegt näher, als Sie denken. Genauer gesagt in der Frühstücksschale – und zwar in Form von Haferflocken! Wie die kleinen Flocken Ihnen dabei helfen, verraten wir hier.

Der Hype um Haferflocken ist riesig. Zu Recht. Die kleinen Kraftpakete wirken sich nicht nur positiv auf den Cholesterinspiegel aus, stärken das Immunsystem und sorgen für schöne Haut, tolle Haare und kräftige Nägel. Auch die Darmflora profitiert von den kleinen Flocken ganz besonders. Egal ob Sie Ihre Darmflora stärken, aufbauen oder unterstützen möchten. Mit Haferflocken an Ihrer Seite machen Sie den Darm gleich aus 5 Gründen glücklich.

Darmflora aufbauen: Wie Ihnen Haferflocken dabei helfen

Darmbakterien werden gefördert

Darmbakterien unterstützen unsere Verdauung und das Immunsystem. Um die kleinen Helfer glücklich zu machen, sollten Sie also vor allem Lebensmittel essen, von denen die Bakterien nicht genug bekommen können. Neben fermentierten Lebensmitteln wie Kefir, Sauerkraut oder Oliven zählen dazu tatsächlich auch Haferflocken. Die Flocken gehören zu den präbiotischen Lebensmitteln. Besonders der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan unterstützt das Wachstum der Bakterien. Essen Sie täglich Haferflocken, wird es Ihre Darmflora Ihnen in jedem Fall danken.

Verdauungsbeschwerden nehmen ab

Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall oder sogar ein Reizdarm halten Sie auf Trab? Bevor Sie zu überteuerten Mittelchen aus der Apotheke greifen, steuern Sie lieber den nächsten Supermarkt an. Auch im Kampf gegen Magen-Darm-Beschwerden sind Haferflocken echte Alleskönner. Die Ballaststoffe legen sich wie eine Schutzschicht über die Magenschleimhaut und bringen somit wieder Ruhe in den Magen-Darm-Trakt. 

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Die Verdauung wird unterstützt

Durch ungesunde Gewohnheiten wie hastiges Schlingen, zu wenig Wasser oder die falschen Lebensmittel kann die Verdauung schnell mal ins Stocken geraten. Mit Haferflocken zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen kommt wieder Schwung in den Magen-Darm-Trakt. Warum? Die Ballaststoffe in Haferflocken (vor allem gekocht) regen die Verdauung an und vergrößern das Stuhlvolumen. Verstopfungen lösen sich, der Magen-Darm-Trakt entspannt sich wieder. Ruhe kehrt ein.

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Das Sättigungsgefühl hält länger an

Sie kennen es bestimmt: Vor kurzem hat man noch etwas gegessen und schon ist man wieder hungrig. Heißhungerattacken sind die Folge. Mit ungesunden Snacks wird dann meist versucht, das Hungergefühl zu besänftigten. Ganz schön stressig für die Darmflora! Mit einem sättigenden Haferflocken-Frühstück kann das nicht passieren. Die Flocken liefern wertvolle Kohlenhydrate und Eiweiße, die im Magen aufquellen und so deutlich länger satt machen. Kombinieren Sie die Haferflocken am besten noch mit ein paar Nüssen, Joghurt oder frischem Obst.

Der Reizdarm beruhigt sich

Ist der Darm über längere Zeit Reizungen ausgesetzt, kann das sogenannte Reizdarmsyndrom ausgelöst werden. Ignorieren sollten Sie die Beschwerden nicht. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung führen. Frauen sind vom Reizdarm doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Symptome reichen von Druck- und Völlegefühl, Durchfall und Verstopfung bis hin zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Blähungen. Doch was tun? Haferflocken können einen Reizdarm beruhigen, da sie reich an Mineralien und Nährstoffen sowie FODMAP-arm sind. Die Abkürzung steht für. Fermentable, Oligosachharides (z.B. Fruktane und Galaktane), Disaccharides (z.B. Laktose), Monosaccharides (z.B. Fruktose), And Polyols (z.B. Sorbit oder Xylit). Die Diät kann dabei helfen, die durch den Reizdarm verursachten Symptome zu lindern und ein Leben mit der Erkrankung zu verbessern.

Reflux und Sodbrennen werden gelindert

Nichts ist so unangenehm wie Reflux und Sodbrennen! Auf Dauer kann die Erkrankung sogar Speiseröhrenkrebs begünstigen. Mit bestimmten Lebensmitteln können Sie die Krankheit jedoch lindern und abmildern. Neben Bananen oder Zwieback helfen unter anderem auch Haferflocken bei Sodbrennen und Reflux. Der Haferschleim bindet überschüssige Magensäure im Magen. Außerdem hält der Schleim die Magenschleimhaut geschmeidig und lindert akute Schmerzen. Je nach Geschmack können Sie ein paar Haferflocken entweder direkt im Mund zerkauen oder in Form von Haferschleim zum Frühstück essen.

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