Gemüsesaft: 5 Gründe, warum er nicht so gesund ist, wie Sie denken

Gemüsesaft: 5 Gründe, warum er nicht so gesund ist, wie Sie denken

Gemüse steht jeden Tag auf unserem Speiseplan. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag sogar 5 Portionen von gesundem Obst und Gemüse. Warum nicht eine Portion durch einen Gemüsesaft ersetzen? Falsch gedacht! Wir verraten Ihnen, warum das Getränk oft nicht so gesund ist, wie es erscheint. 

Gemüsesaft: Gesund oder nicht?

Gemüsesäfte gelten als gesund und werden gerne dazu verwendet, eine Portion Gemüse am Tag zu ersetzen. Aber ist das so eine schlaue Idee? Wir verraten Ihnen, welche Nachteile Gemüsesäfte haben können und worauf Sie achten sollten, wenn Sie nicht auf die leckeren Getränke verzichten möchten. 

Lesen Sie auch: Vegane Lebensmittel mit überraschend vielen Kalorien >>

1. Nährstoffe gehen beim Erhitzen verloren

Handelsübliche Gemüsesäfte werden gepresst und anschließend erhitzt, um haltbar gemacht zu werden. Dabei gehen allerdings wichtige Ballaststoffe und wertvolle Nährstoffe verloren, die sich in dem Gemüse finden. Daher sollten Sie niemals dem Irrglauben erliegen, dass Gemüsesäfte aus dem Supermarkt Ihren Gemüsebedarf decken könnten.

Unser Tipp: Pressen Sie Ihren Saft selbst oder setzen Sie auf die kaltgepressten Säfte von Unternehmen wie Kale & Me oder The Frank Juice. So bleiben alle Benefits des Gemüses erhalten. 

2. Sie enthalten oft viel Zucker

Ein weiteres Problem? Viele Gemüsesäfte enthalten viel mehr Zucker als erwartet - einige bis zu 100 g pro Liter! Dass Fruchtsäfte oft einen hohen Zuckeranteil haben, ist bekannt, aber auch Rote-Bete-Saft kann eine echte Zuckerbombe sein, wenn der Saft zusätzlich gesüßt wird.

Unser Tipp: Ein Blick auf die Nährstoff-Tabelle Ihres Lieblingssaftes lohnt sich. Dort können Sie ganz einfach nachlesen, ob Zucker zugesetzt wurde. 

3. Sie enthalten oft viel Salz

Auch bei dem Salzgehalt der Säfte sollten Sie aufpassen. Sauerkrautsaft oder Tomatensaft enthalten beispielsweise oft viel Salz, um den Geschmack zu verbessern. Ein Glas kann bereits die Hälfte oder ein Drittel des täglichen Salzbedarfs decken.

Unser Tipp: Genießen Sie Gemüsesäfte in Maßen. Ein Glas pro Tag ist häufig ausreichend. Vor allem dann, wenn es sich um Säfte mit einem hohen Salzanteil handelt. 

4. Sie enthalten zugesetzte Vitamine 

Checken Sie bei der Zutatenliste der Säfte, ob Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt worden sind oder nicht. Zugesetzte Stoffe stammen nur selten aus natürlichen Quellen und haben einen synthetischen Ursprung. 

Unser Tipp: Wer ganz sicher gehen will, fängt selbst an zu Entsaften. So ist garantiert, dass die Vitamine wirklich aus dem Gemüse selbst kommen. 

5. Sie haben erhöhte Nitratwerte 

Einige Gemüsesäfte, wie Sauerkraut- oder Rote-Bete-Saft, weisen einen erhöhten Nitratwert auf, welcher sich unter Umständen negativ auf die Gesundheit ausüben kann. Das Problem? Nitrat selbst, ist absolut unbedenklich, kann aber im Körper in Nitrit umgewandelt werden, welches krebserregend sein kann.

Unser Tipp: Auch hier gilt, genießen Sie Gemüsesäfte in Maßen. Wer ein Glas Gemüsesaft am Tag zu sich nimmt, erhöht damit NICHT sein Krebsrisiko.

Im Video: Stiftung Warentest bewertet – Nur knapp jeder vierte Apfelsaft gut

Bei einer Diät mit Abnehmshakes lässt der gefürchtete Jo-Jo-Effekt meistens nicht lange auf sich warten. Dabei muss es erst gar nicht dazu kommen. Wir verraten...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...