13. Oktober 2021
4 Dinge passieren, wenn Sie zu viel Kurkuma essen

4 Dinge passieren, wenn Sie zu viel Kurkuma essen

Kurkuma zählt zu den beliebtesten Superfoods überhaupt. Doch Vorsicht! So gesund die Knolle auch ist: Zu viel des Guten kann auch ganz schnell ziemlich ungesund werden – wie diese 4 Nebenwirkungen beweisen.

Kurkuma zählt zu den beliebtesten Superfoods überhaupt. Kein Wunder, schließlich ist die Knolle ein echter Alleskönner. So hilft Kurkuma beispielsweise beim Abnehmen, bei Verdauungsbeschwerden und Hautproblemen und kann sogar das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen. Genug Gründe also, Kurkuma ruhig jeden Tag zu essen. Oder nicht? Nein. Denn wie Ingwer birgt auch Kurkuma einige Nebenwirkungen, die Sie unbedingt kennen sollten.

4 Dinge passieren, wenn Sie zu viel Kurkuma essen

1. Nebenwirkung von Kurkuma: Verdauungsbeschwerden nehmen zu

Nehmen Sie zu viel Kurkuma in Form von Tabletten, als Pulver oder Gewürz zu sich, kann die positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt leider auch ganz schnell ins Gegenteil umschlagen. Eine Überdosierung von Kurkuma führt etwa zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Blähungen sowie Durchfall, Sodbrennen und Schmerzen. Achten Sie also unbedingt darauf, die empfohlene Tagesmenge von drei Gramm nicht zu überschreiten.

2. Nebenwirkung von Kurkuma: Gallensteine werden begünstigt

Um die Galle bei der Verdauung zu unterstützten, kann die Einnahme von Kurkuma hilfreich sein. Denn die Knolle regt den Gallenfluss an, sodass Nahrungsfette deutlich besser verdaut werden können. Was ist also falsch an dieser positiven Eigenschaft? Gerade Personen, die unter Gallensteinen leiden, sollten auf Kurkuma besser verzichten. Aufgrund der gallenfördernden Wirkung kann es bei dieser Personengruppe zu unangenehmen Gallenkoliken kommen.

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3. Nebenwirkung von Kurkuma: Eine Früh- bzw. Fehlgeburt kann ausgelöst werden

Nicht nur Ingwer, auch der Verzehr von Kurkuma sollte während einer Schwangerschaft vermieden werden. Denn Kurkuma ist tatsächlich wehenfördernd. Die Kontraktionen können im schlimmsten Fall also eine ungewollte Früh- bzw. Fehlgeburt auslösen. Stillen Sie Ihr Kind nach der Geburt, wird ebenfalls dazu geraten, während dieser Zeit auf das Gewürz zu verzichten.

4. Nebenwirkung von Kurkuma: Es kann zu Blutgerinnungsstörungen kommen

So positiv sich Kurkuma und das enthaltene Curcumin auf unser gesamtes Herz-Kreislauf-System auswirken können: Bei einer Überdosierung der Wurzel kann es in seltenen Fällen auch zu einer Verlangsamung der Blutgerinnung kommen. Kurkuma kann das Risiko für Blutergüsse und Blutungen bei Menschen mit Blutungsstörungen also erhöhen. Möchten Sie Kurkuma einnehmen oder als Gewürz in Ihren Speisen verwenden, ist eine Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin empfehlenswert.

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