Rezeptideen Pflaumen einkochen

Ran an die Einmachgläser – jetzt Pflaumen einkochen und das leckere Sommerobst auch außerhalb der Saison genießen. Wir erklären Schritt für Schritt, wie es geht!

Eingekochte Pflaumen Pflaumen einkochen © Shevchuk Boris / iStock
 

Einmachen-Special
Marmelade

Einmachen macht Spaß! Und was viele nicht wissen: Einmachen ist leicht und vielfältig. Wir haben die besten süßen und sauren Einmachrezepte für Sie – dazu ein paar hilfreiche Tipps und Tricks! 

 

Zutaten fürs Pflaumen einkochen

  • 1 kg Pflaumen
  • 250 g Gelierzucker
  • 1 l Wasser
 

Pflaumen einkochen Schritt für Schritt

 
1. Beim Einkochen von Pflaumen sollten Sie besonders darauf achten, dass Gläser und Deckel absolut sauber sind. Spülen Sie diese hierzu in heißem Essigwasser gründlich aus und lassen sie umgedreht auf einem Küchentuch trocknen.
 
2. Auch die Pflaumen sollten gründlich gewaschen und gesäubert werden. Danach werden die Früchte halbiert und entkernt. 

3. Schichten Sie nun die Pflaumen mit der Schale nach oben in die Gläser, lassen Sie dabei circa 2 cm Platz zum Deckel. Tipp: Wenn Sie Pflaumen eine weihnachtliche Note geben wollen, dann geben Sie noch eine Zimtstange oder ein paar Gewürznelken mit ins Glas.

4. Stellen Sie anschließend aus Wasser und Zucker eine Lösung her, mit der Sie die Gläser auffüllen. Verwenden Sie am besten einen Trichter, damit Sie nicht kleckern. Verschließen Sie die Deckel gründlich. Die Zuckerlösung dient dem Haltbarmachen, weshalb die Früchte auch damit bedeckt sein müssen. Tipp: Wenn sich der Zucker in kalten Wasser nicht gut löst, dann erwärmen Sie das Wasser etwas. 
 
5. Befüllen Sie nun ein tiefes Backblech oder eine Auflaufform mit Wasser und stellen Sie die Gläser hinein. Sie sollten etwa einen Zentimeter tief im Wasser stehen. 
 
6. Beheizen Sie den Ofen auf 75°C und schieben Sie das Backblech auf mittlerer Schiene ein. Die Pflaumen-Gläschen sollten nun 30 Minuten im Wasserbad stehen bleiben.
 
Da sich Pflaumen und Zwetschgen in Form und Konsistenz sehr ähnlich sind, können Sie auf die gleiche Weiste auch Zwetschgen einkochen. 
Auch sehr sehr lecker: unser Rezept für Mirabellenkompott!


Unterschied Zwetschgen und Pflaumen

Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume - man kann sie leicht auseinanderhalten: Zwetschgen sind eher länglich, blau-violett, haben ein süß-säuerliches Fruchtfleisch und einen Kern, der sich ganz einfach lösen lässt. Sie sind daher ideal für Pflaumenkuchen, Pflaumenknödel oder andere Desserts. Pflaumen, dazu zählen auch Mirabellen und Renekloden, sind meist rund und gibt es in verschiedenen Farben von gelb bis dunkellila. Die runde Sommerfrucht ist etwas süßer und saftiger – der rundliche Kern ist schwerer zu entfernen als bei Zwetschgen. Pflaumen eignen sich sehr gut Chutneys, Kompott oder Marmelade. Zum Einkochen können Sie sowohl Zwetschgen als auch Pflaumen verwenden. Beide Sorten haben von Juli bis September Saison, Spätfrüchte bis in den Oktober hinein. Sie können aber etwas mehlig schmecken - am besten vor dem Kauf probieren. 

 

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