2. September 2021
Rote Bete zubereiten

Rote Bete zubereiten

Die rote Rübe ist ein echtes Superfood, da jede Menge gute Inhaltsstoffe drinstecken. Dazu ist das Gemüse kalorienarm. Das runde Kraftpaket schmeckt mit seinem süßlich nussigem Geschmack auch noch richtig lecker und lässt sich in der Küche vielfältig verwenden. Tipps, Tricks, Infos und Rezepte: Rote Bete zubereiten, so geht's!

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Rote Bete: So viel Gesundheit steckt drin

Das Gemüse strotzt nur so vor guten Inhaltsstoffen. Sie enthält alles, was wir für eine gesunde Ernährung brauchen. Rote Bete versorgt uns unter anderem mit Vitamin A, C, E, Kalium, Magnesium, Zink, Folsäure, Eisen und auch viel Nitrat. Vor allem der Eisenanteil ist bemerkenswert hoch: Rote Bete enthält 0,9 mg Eisen und deckt damit zu 10 Prozent den Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Für die rote Färbung sorgt das Antioxidans Betanin. Beim Zubereiten sollten Sie Handschuhe tragen, denn der rote Farbstoff hat es in sich. Zusammengefasst stärkt das Gemüse unser Immunsystem, unterstützt die Zellerneuerung und die Verdauung und hilft bei der Blutbildung.

Beim Abnehmen unterstützt uns Rote Bete ebenfalls, denn die frische Variante hat gerade einmal 43 kcal/100 g – es gibt also viele gute Gründe, reichlich von dem Superfood zu essen.

Wichtig: Für Säuglinge unter 6 Monaten ist Rote Bete nicht geeignet! Kleinkinder und Kinder dürfen das Superfood jedoch gern zu sich nehmen.

Rote Bete: Saison, Herkunft und Lagerung

Frische Rote Bete, auch Rote Rübe genannt, hat von September bis März Hochsaison. Sie wird also im Spätsommer genossen und ist gleichzeitig ein klassisches Herbst- und Wintergemüse.

Verwandt ist das Gemüse mit der Zuckerrübe und dem Mangold - wer hätte das gedacht? Wie so vieles kam die Rote Bete mit den Römern zu uns. Heute kennen die meisten Menschen Rote Bete eingelegt im Glas – die einen lieben es, die anderen nicht. Wer sie aber einmal frisch gekostet hat, ist erstaunt: Geben Sie der Knolle daher eine Chance, denn mit dem natürlichen süßlich-nussigen Aroma ist sie eine Bereicherung in der Küche. 

Wie Kartoffeln kann man frische Rote Bete ganz einfach in Holzkisten lagern – aufgefüllt mit feuchter Erde oder Sand überstehen sie darin den ganzen Winter, wenn die Schale unbeschädigt ist. Man kann Rote Bete aber auch einfrieren – dazu die Knollen schälen, zerkleinern und ca. 20 Minuten kochen. Im abgekühlten Zustand kommen sie dann im Gefrierbeutel in die Gefriertruhe. Bis zur Weiterverarbeitung das Gemüse am besten eingeschlagen in Zeitungspapier oder einem Küchentuch rund ein bis drei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Tipp: Für die Lagerung das Laub abdrehen und nicht abschneiden, vom Strunk 2-3 cm stehen lassen.

Rote Bete zubereiten

Frische Rote Bete wird zuerst vom Grün entfernt (das können Sie zum Kochen verwenden), gewaschen und dann geschält. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass Sie nicht zu große Exemplare nehmen. Ähnlich wie beim Kohlrabi sind diese oft holzig. Die Rote Bete wird in einem Topf mit kaltem Wasser aufgesetzt, leicht gesalzen und ca. 30 bis 40 Minuten gekocht.

Tipp: Da Rote Bete unglaublich färbt (bitte Handschuhe und ein altes Shirt beim Zubereiten tragen), können Sie auch auf vorgekochte, vakuumverpackte Rote Bete zurückgreifen. Die ist praktisch verzehrfertig. Falls die Finger und Schneidebrett doch rot sind, dann hilft Zitrone. Entweder Sie verwenden Saft oder schneiden eine frische Zitrone auf und reiben damit Hände und Arbeitsbrett ab. Das hilft übrigens auch beim Rotkohlschneiden. Sie können auch Rote Bete aus dem Glas oder der Dose verwenden – aber wie bei allen Konserven stecken dort nur noch wenig Vitamine drin.

Rote Bete ist ein Tausendsassa in der Küche. Sie können aus der Rübe Säfte und Salate zubereiten sowie Suppen, Brotaufstriche, Pürres, Veggi-Chips und vieles mehr. Und sie kann auch süß: Den Saft können Sie beispielsweise als natürliches Färbemittel für Pralinen, Plätzchen oder Süßspeisen verwenden. Man kann je nach Konzentration tolle Effekte von Rosa bis Dunkelrot erzielen. Zum Backen können Sie aber nicht nur den Saft, sondern auch das Gemüse selbst verwenden. Auch zum Einfärben von Ostereiern ist Rote Bete als natürliches Färbemittel beliebt.

Wozu passt Rote Bete?

Das Gemüse passt super zu:

  • Lachs oder Sardinen
  • Nudeln
  • Salat
  • Kartoffeln
  • Garnelen
  • Ziegenkäse
  • Fleisch (zum Beispiel zu Rinderbrust)
  • Parmesan
  • Walnüssen oder Haselnüssen
  • Süßkartoffeln
  • Joghurt (für Dips)
  • Karotten

Welche Gewürze passen zu Roter Bete?

  • Salz
  • Knoblauch
  • Schnittlauch
  • Minze
  • Dill
  • Estragon
  • Curry
  • Ingwer

Rezept: Rote-Bete-Salat

Probieren Sie doch mal unser Rezept für einen köstlichen Rote-Bete-Salat! Gerade im Sommer eine schnelle, gesunde und leichte Mahlzeit.

Zutaten:

  • 500 Gramm Rote Bete
  • eine Zwiebel
  • ein Lorbeerblatt
  • Zucker, Salz und Pfeffer
  • Essig und Öl
  • etwas Nelkengewürz und frischen Kümmel

Zubereitung:

  1. Putzen Sie zuerst die Rote Bete, bevor Sie diese für etwa eine Viertelstunde in Salzwasser kochen.
  2. Die Rote Bete mit kaltem Wasser abschrecken und schälen. Tragen Sie dabei am besten Einmalhandschuhe, um rote Färbungen an den Händen zu vermeiden! Schneiden Sie die Bete in kleine Würfel oder längliche Stifte.
  3. Schneiden Sie die Zwiebel in kleine Stücke und vermengen Sie die diese und die Rote Bete mit dem Lorbeerblatt, Zucker, Salz, Pfeffer, Öl und Essig.
  4. Mischen Sie alles gut durch und würzen Sie den Salat nach Belieben zusätzlich mit den Gewürznelken und Kümmel.

Kann man Rote Bete auch roh essen?

Doch nicht nur gekocht ist Rote Bete ein echter Leckerbissen: Sie können das Wintergemüse auch gerne roh verzehren. Hauchdünn aufgeschnitten und mariniert eignet es sich toll als Carpaccio. Aber auch im Salat oder Smoothie macht Rote Bete ordentlich was her. Wird Rote Bete gekocht, gehen eine Menge Nährstoffe verloren. Die Wunderknolle roh zu essen bringt also einige Vorteile mit sich. Doch Vorsicht: Nehmen Sie zu viel der rohen Rote Bete zu sich, können durch Ihren Anteil an Oxalsäure Nierensteine entstehen. Beim Kochen wiederum sinkt der Oxalsäure-Gehalt.

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