Kohlrabi zubereiten: So einfach geht's

Kohlrabi zubereiten: So wird‘s gemacht

Kohlrabi ist ein regionales Gemüse und in Deutschland sehr beliebt. Es ist kalorienarm, günstig und in der Küche vielseitig einsetzbar. Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Kohlrabi zubereiten beachten müssen.

Kohlrabi zubereiten: So einfach geht's: Kohlrabi auf einem Tisch
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Was ist Kohlrabi und worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Kohlrabi ist ein Kohlgemüse. Die Freilandsaison in Deutschland beginnt im Mai oder Juni und endet im Oktober. Trotzdem ist Kohlrabi in den Supermärkten das ganze Jahr über erhältlich, zum Beispiel im Tiefkühlfach, aber auch in der Gemüseabteilung. Hierfür wird das Kohlgemüse dann etwa aus Südeuropa importiert. Beim Kauf des Gemüses sollten Sie besser kleinere Knollen wählen, diese sind zarter und im Geschmack deutlich milder als große Knollen. Auch die Kohlrabiblätter sollten frisch aussehen und keine welken Stellen aufweisen.
Kohlrabi ist gut verdaulich, gesund und steckt voller Vitamine. Unter anderem enthält er Vitamin C. Aber auch Mineralstoffe und Betacarotin sind darin zu finden. Außerdem ist das Gemüse sehr kalorienarm: 100 Gramm Kohlrabi haben gerade einmal 27 Kalorien.

Lagerung von Kohlrabi

Die Knollen können Sie mehrere Tage lang im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Entfernen Sie jedoch vorher die Blätter des Gemüses. Wenn Sie die Kohlrabiknollen in ein feuchtes Tuch einwickeln, können diese sogar bis zu eine Woche lang halten. Sind die Knollen bereits angeschnitten, so sind diese trotzdem noch für ein oder zwei Tage in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank haltbar, sollten dann aber auch rasch verzehrt werden.

Kohlrabi zubereiten

Das Gemüse ist sowohl als Rohkost als auch im gekochten Zustand, gebraten, paniert, püriert oder gedünstet köstlich. Probieren Sie doch mal unser Rezepte für Kohlrabisalat, Kohlrabisuppe, Vegane Kohlrabispaghetti mit Tomaten-Basilikum-Soße, Lauch-Kohlrabi-Gratin mit Lachs oder Kohlrabi-Spinatsuppe aus.

Wenn Sie Kohlrabi beispielsweise als Rohkost zu Dips genießen wollen, schälen Sie die Knollen mit einem Sparschäler oder Messer und entfernen dabei holzige Stellen, den Wurzelansatz und die Blätter.
Übrigens: Die Blätter des Kohlrabi enthalten viel Vitamin C und schmecken super würzig. Kleine Blätter einfach über Salate streuen. Große Kohlrabiblätter in Eintöpfen oder Suppen mitkochen.

Kohlrabi kochen

Schälen Sie den Kohlrabi so wie oben beschrieben. Alternativ kann der Kohlrabi aber auch zuerst gekocht werden und im Anschluss ziehen Sie die Schale ab. Dann schneiden Sie den Kohlrabi in Stücke oder Streifen. Im Anschluss für etwa 15 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen. Zum Test stechen Sie mit einem Messer in den gekochten Kohlrabi. Wenn das einfach klappt, Sie aber trotzdem noch einen kleinen Widerstand spüren, ist das Gemüse gar. Dann den Kohlrabi abgießen. So zubereitet lässt sich das Gemüse etwa als Beilage mit einer hellen Soße servieren.
Kohlrabi hat bereits einen starken Eigengeschmack. Daher gilt: Würzen Sie das Gemüse am besten nicht zu sehr. Verwenden Sie nur ein wenig Salz und Peffer. Wer mag, kann zusätzlich etwas Muskatnuss und Kräuter, wie etwa Petersilie oder Dill, hinzufügen.

Kann man Kohlrabi einfrieren?

Wer zu viel vom Kohlgemüse gekauft hat, kann dieses auch einfrieren. Dazu den Kohlrabi vorher blanchieren. Setzen Sie etwas Salzwasser in einem Topf auf und nebenbei waschen und schälen Sie den Kohlrabi und schneiden ihn in kleine Streifen oder Würfel. Wenn das Wasser kocht, das Sommergemüse für zwei Minuten hineingeben. Dann den Kohlrabi in Eiswasser abschrecken. Im Anschluss in ein Sieb geben und gut abtropfen sowie komplett abkühlen lassen. Jetzt kann der Kohlrabi portionsweise und luftdicht in eine geeignete Gefrierbox verpackt und eingefroren werden. Im Tiefkühlschrank ist der Kohlrabi nun bis zu 12 Monate lang haltbar. Wenn Sie den eingefrorenen Kohlrabi verarbeiten möchten, lassen Sie ihn nicht extra auftauen, sondern geben Sie ihn direkt in den Topf.

Zu diesen Lebensmitteln passt Kohlrabi

  • Kartoffeln
  • Reis
  • Karotten
  • Radieschen
  • Schafskäse
  • Schnitzel
  • Fisch
  • Hähnchenbrust
  • Frikadellen
  • Speck

Kohlrabi eignet sich ebenfalls super für Lasagne, Ofengemüse, in Aufläufen, Gratins oder Suppen.

Verursacht Kohlrabi eigentlich Blähungen?

Da Kohlrabi ein Kohlgemüse ist, kann es bei manchen Menschen nach dem Essen zu Blähungen kommen. Kohlrabi besitzt nämlich eine verdauungsfördernde Wirkung und enthält einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Blähungen vorbeugen können Sie, indem Sie langsam essen, denn zu schnelles Schlingen kann einen Blähbauch begünstigen. Auch sollen Blähungen gemindert werden, wenn Sie den Kohlrabi zusammen mit Kümmel- oder Fenchelsamen kochen

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