Herbstlich lecker Kürbisspätzle

Spätzleteig aus Kürbis? Sollten Sie unbedingt probieren! So werden aus Hokkaido und Co. im Handumdrehen köstliche Kürbisspätzle. Die Knöpfle zum Nachmachen!

Herbstlich leckere Kürbisspätzle Kürbisspätzle © Mariha-kitchen/iStock

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Kürbissuppe, Kürbispommes und gratinierten Kürbis kennen und lieben wir! Auch Spätzle lassen sich mit dem feinen Gemüse herstellen. Erfahren Sie in unserer einfachen Anleitung, wie es geht!

Was passt zu Kürbisspätzle?

Die köstlichen Spätzle passen hervorragend zu Fleisch- und Wildgerichten von Rind, Schwein, Hirsch oder Reh. Vor allem zu Gulasch, Rouladen oder Braten beispielsweise mit selbst gemachtem, winterlichem Rotkohl, aber auch zu Kurzgebratenem wie Steaks oder Schweinemedaillons schmecken sie wunderbar. Soßen aus dem Bratenfond oder saisonale Varianten, beispielsweie Cremesoßen mit Pilzen unterstreichen den feinen Geschmack der Kürbisspätzle. Gemüse-Fans oder Vegetarier kommen aber auch auf ihre Kosten, denn neben allerei Pilzen servieren Sie am besten verschiedenes Wurzelgemüse wie Mohrrüben, Pastinaken oder Steckrüben sowie Kohlgemüse wie Weißkohl, Spitzkohl oder Wirsing. Schön in Butter geschwenkt und mit etwas Salz und frischem Pfeffer abgeschmeckt, braucht es nicht mehr.

Rezept: Kürbisspätzle

Zutaten

  • 500 g pürierter und gekochter Hokkaido
  • 500 g Mehl (Dinkel oder Weizen)
  • 1 EL Salz
  • 5 Eier
  • Parmesan 
  • Olivenöl

Zubereitung Kürbisspätzle

  1. Für das Kürbispüree den Hokkaido waschen, entkernen (auch die harten Fasern entfernen) und mit Schale in grobe Würfel schneiden. In etwas Salzwasser weichkochen oder dampfgaren, anschließend fein pürieren und etwas abkühlen lassen.
  2. Nun das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel gut vermischen.
  3. Anschließend die Eier und das Kürbispüree gründlich unterrühren.
  4. Insgesamt sollten Sie rund fünf Minuten lang rühren und den Teig dann eine halbe Stunde ruhen lassen.
  5. Wasser im Topf aufkochen und etwas Salz hinzugeben.
  6. Mit dem Spätzlehobel kleine Teigportionen in das Wasser gleiten lassen. Spätzle, die oben schwimmen, sind gar – diese einfach mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz abtropfen lassen. Tipp: Sie können auch ein Spätzlesieb verwenden, viele finden es in der Anwendung ähnlich leicht. Es wird wie ein Deckel auf den Topfrand gelegt.  Dann gibt man eine größere Menge Teig auf das Sieb und schabt es anschließend mit dem Schaber durch die Löcher. Geübte schaben Spätzle potionsweise direkt vom Brett.
  7. Die fertigen Spätzle mit etwas Olivenöl beträufeln und zum Servieren mit frischem Parmesan bestreuen.

Tipps: Damit die Spätzle später bissfest sind, sollte der Teig die Konsistenz eines zähen Rührkuchens oder Hefeteigs haben. Man kennt es auch von Letzterem: Der Spätzleteig muss beim Rühren Blasen werfen! Wenn der Teig also zu flüssig ist, etwas Mehl nachgeben. Und: Wie bei Knödeln sinken die Spätzle zuerst auf den Topfboden. Wenn sie gar, sind kommen sie an die Oberfläche - dann bitte sofort aus dem Wasser nehmen. Zur Weiterverarbeitung abschrecken oder zum sofortigen Verzehr zugedeckt warm stellen.

Update: 22.10.2019

Autor: Lena Radke