19. August 2020
Wassereinlagerungen im Sommer: 6 Tipps, die helfen

Wassereinlagerungen im Sommer: 6 Tipps, die helfen

Vor allem Beine und Hände können bei Hitze anschwellen, schmerzen und schwer werden. Wassereinlagerungen können ziemlich unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft sein. Wir verraten, welche Tipps gegen Wassereinlagerungen im Sommer wirklich helfen.

Gründe für Wassereinlagerungen

Nicht krankheitsbedingte Wassereinlagerungen können jedem betreffen – vor allem im Sommer. Denn die hohe Temperaturen sorgen dafür, dass Wasser aus dem Lymph- und Blutsystem austritt und sich in anderen Körperbereichen ansammelt. Vor allem Beine, Füße, Hände und das Gesicht sind hier betroffen. Die Körperstellen wirken prall und aufgedunsen.  
Wassereinlagerungen können schmerzhaft sein, wenn die Haut durch das zusätzliche Volumen sehr gedehnt wird und spannt. Wassereinlagerungen entstehen meist aus folgenden Ursachen:

  • langes Stehen oder Sitzen
  • hormonelle Schwankungen (Periode, Schwangerschaft)
  • hoher Salzkonsum
  • Nährstoffmangel
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • zu wenig getrunkene Flüssigkeit

Auch spannend: Ist Ihre Schilddrüse gesund? Machen Sie den Test >>

Wassereinlagerungen bekämpfen: Diese Tipps helfen

Genug Bewegung

Langes Stehen oder Sitzen begünstigt das Anstauen von Wasser im Körper. Bauen Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag ein. Es reicht schon, wenn Sie jede Stunde einmal vom Schreibtisch aufstehen und sich lockern oder eine Runde zur Toilette oder zur Kaffeemaschine spazieren. So lockern Sie das Lymph- und Blutsystem – und Wassereinlagerungen werden besser abtransportiert. Wenn Sie können, legen Sie nach dem Bewegen die Füße hoch, das erleichtert das Abfließen.

Ausreichend Mineralstoffe

Ein Mineralstoffmangel kann schuld an aufgequollenen Beinen und Füßen sein. Denn Kalium, Magnesium und Vitamin B6 sorgen normalerweise dafür, überschüssiges Wasser im Körper über die Nieren abzutransportieren. Liegt hier ein Mangel vor, kann der Körper das überschüssige Wasser nicht ausreichend loswerden.

Kalium und Magnesium stecken vor allem in grünem Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten. Vitamin B6 nehmen Sie zu sich, indem Sie Kartoffeln, Bohnen, Fleisch, Ananas, Gurke und Wassermelone verspeisen.

Lesen Sie auch: Nährstoffmangel – das können Sie tun >>

Lockere Kleidung tragen

Enge Kleidung wie einschneidende Schuhe oder Hosen, die einer zweiten Haut gleichen, fördern Wassereinlagerungen im Körper. Der Druck auf die Venen begünstigt das Einlagern von Wasser in den Beinen und Füßen. Achten Sie deshalb darauf, weite, lockere Kleidung sowie bequeme Schuhe zu tragen. Das ist im Sommer sowieso viel angenehmer!

Salz und Zucker reduzieren

Da sowohl Salz als auch Zucker große Mengen Wasser im Körper binden, kann ein hoher Konsum dieser Nahrungsmittel Wassereinlagerungen im Körper begünstigen.

Ebenfalls spannend: Diese körperlichen Symptome verraten, dass Sie zu viel Salz essen >>

Achten Sie darauf, vor allem im Sommer wenig nachzuwürzen und auf industriell verarbeitete Fertiglebensmittel zu verzichten. Greifen Sie lieber zu frischen Zutaten sowie zu viel Obst und Gemüse.

Auch interessant: 11 Tipps, wie Sie die Gier nach Süßem stoppen >>

Genug Trinken

Es mag im ersten Moment paradox klingen – aber um Wassereinlagerungen in Beinen, Füßen und Händen zu vermeiden, ist es sehr wichtig, ausreichend zu trinken. Bei Wassermangel schaltet unser Körper nämlich in den Hamstermodus um: Er sammelt und speichert jede Flüssigkeit, die er bekommen kann. Vor allem im Sommer sollten Sie sowieso darauf achten, mindestens 2 Liter Wasser zu sich zu nehmen.

Trick: Füllen Sie einen wiederverwendbaren To-Go-Becher mit Wasser und tragen Sie ihn ständig mit sich – so vergessen Sie nicht, genug zu trinken.

Wechselduschen

Durch das Zusammenziehen der Blutgefäße wird überschüssiges Wasser im Körper schnell abtransportiert. Das geschieht bei Kälte – weshalb eine kalte Dusche wahre Wunder gegen Wassereinlagerungen im Körper vollbringt. Regelmäßiges Wechselduschen stärkt außerdem die Elastizität des Gewebes und das Immunsystem.

Hier lesen Sie Tipps für eine bessere Durchblutung >>

Gehen Sie hierbei aber vorsichtig und behutsam vor – erst recht, wenn draußen besonders hohe Temperaturen herrschen. Duschen Sie zuerst ein paar Minuten lauwarm, bevor Sie das Wasser kühl stellen und sich mit dem Wasserstrahl von den Füßen langsam am Körper hocharbeiten.

Frau schläft - 7 Tipps zum Durchschlafen
Gerade in tropischen Nächten bei hochsommerlichen Temperaturen schlafen viele Menschen am liebsten nackt wie Gott sie schuf. Doch wie gesund ist es eigentlich...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...