Blumengießen: Die 5 häufigsten Fehler im Sommer

Die 5 häufigsten Fehler beim Blumengießen im Sommer

Ob auf dem Balkon oder im Garten: Pflanzen sind hübsch, nützlich und dürfen in keinem Haushalt fehlen! Im Sommer brauchen die schönen Blüten und das satte Grün aber besonders viel Aufmerksamkeit, um heiße Tage zu überstehen. Regelmäßiges Gießen ist bei hohen Temperaturen also ein Muss! Doch, obwohl wir es gut meinen, können wir dabei viel Schaden anrichten. Wir verraten, welche Fehler Sie beim Blumengießen im Sommer unbedingt vermeiden sollten!

Die 5 häufigsten Fehler beim Blumengießen im Sommer
© Photo by Yucel Moran on Unsplash
Diese 5 Fehler sollten Sie beim Blumengießen im Sommer vermeiden

Diese 5 Fehler sollten Sie beim Blumengießen im Sommer vermeiden

1. Falsche Uhrzeit

Pflanzen sollten im Sommer nicht tagsüber gegossen werden! Die direkte Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser auf den Blättern, die dann Verbrennungen davon tragen. Gärtner empfehlen das morgendliche Gießen. Zu früher Stunde kann das Wasser von den Pflanzen gut aufgenommen werden, da es nicht zu schnell verdunstet und gut ins Erdreich eindringen kann.

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2. Von oben gießen

Pflanzen mögen keine Dusche! Besser: Unter den Blättern gießen, so nah an der Wurzel, wie möglich. So sparen Sie nicht nur Wasser, Sie vermeiden auch Blattverbrennungen und die Pflanze kann die Feuchtigkeit viel effektiver aufnehmen. Außerdem kommt es so zu weniger Wurzelbildung an der Oberfläche. Dafür eignet sich am besten eine Gießkanne ohne Aufsatz am Rohr. Hier gibt es ein top bewertetes Modell bei Amazon, das auch noch optisch etwas hermacht.

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3. Zu viel und oft wässern

Je heißer, desto mehr und öfter gießen? Das ist nicht pauschal richtig. Im Sommer neigen wir schnell mal dazu, unsere Pflanzen – in guter Absicht – zu ertränken. Tatsächlich sollten Sie trotz Hitze darauf achten, nur so viel zu gießen, wie der Boden aufnehmen kann. Gärtner empfehlen bei Gartenpflanzen: Lieber nur ein Mal pro Woche, dafür dann ordentlich.
Wer einen Rasen hat, sollte diesen etwas länger sprengen, die Wasserzufuhr aber weniger stark einstellen. So kann der Boden die Flüssigkeit nach und nach aufnehmen. Hier finden Sie den bestbewerteten Rasensprenger auf Amazon.

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4. Der falsche Topf

Wer Topfpflanzen auf dem Balkon möchte, hat beim Eintopfen die Qual der Wahl. Auch wenn Tontöpfe hübsch aussehen, ist ein Modell aus Kunststoff für die Feuchtigkeitsversorgung effektiver! Denn: Hier verdunstet weniger Wasser – so bleibt mehr für die Blume. Tipp: Geben Sie außerdem noch etwas Blähton hinzu. Die luftdurchlässigen Kügelchen speichern Wasser sehr gut und geben dies effektiv an die Wurzeln ab.

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5. Kein Dünger

Rindenmulch ist der Klassiker in Töpfen und Beeten: Das Streugut sieht nicht nur dekorativ aus, sondern schützt die Pflanzen auch vor Wasserverdunstung. Aber Achtung: Bevor Sie die Schicht aus Rindenmulch auf die Erde geben, sollten Sie Ihre Pflanze unbedingt ein wenig düngen. Der Mulch entzieht der Blume nämlich Nährstoffe!

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