Lachs: So gesund ist der beliebte Speisefisch

Lachs: So gesund ist der beliebte Speisefisch

Er ist der wohl beliebteste Speisefisch der Welt. Lachs wird auch in Deutschland gut und gern gegessen und gilt als sehr gesund. Wir klären auf, ob dies wirklich der Wahrheit entspricht. 

Lecker und gesund – Lachs ist ein sehr geschätzter Fisch, der regelmäßig auf den Tellern vieler Menschen landet. Der Lieblingsfisch der Deutschen enthält viele gesunde Omega-3-Fettsäuren und ist auch bei Personen beliebt, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen.

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Vorteile von Lachs 

Gut für die Haut 

Obwohl Lachs zu den fettreichsten Fischsorten zählt, kann er als gesund bezeichnet werden und beinhaltet hauptsächlich gute ungesättigte Fettsäuren, die dabei helfen den Cholesterinspiegel und Blutdruck zu senken. Diese Omega-3-Fettsäuren sollen zudem förderlich für den Zellstoffwechsel sein und sich positiv auf die Haut ausüben. Vor allem Personen, die unter Hautunreinheiten leiden, können durch einen regelmäßigen Verzehr einen positiven Effekt auf das Hautbild erzielen, da die ungesättigten Fettsäuren entzündungshemmend wirken. 

Nährwerte und Nährstoffe 

Zudem enthält Lachs etliche Vitamine, wie Vitamin A, B, D und Folsäure, Eiweiß und Salz. Lachs enthält Mineralstoffe wie Jod, Kalium, Phosphor. Der hohe Eiweißgehalt macht Lachs besonders verträglich für die Verdauung. 

Kalorien 

Die Frage, die sich viele Personen stellen, ist, ob Lachs für eine Diät oder zur Gewichtsabnahme geeignet ist. Die im Lachs enthaltenden ungesättigten Fettsäuren regen den Fettstoffwechsel an und unterstützen daher perfekt beim Muskelaufbau. 

Kalorientechnisch schlägt Lachs mit 200 bis 300 kcal zwar eher zu, ist aber trotzdem nicht die schlechteste Wahl beim Abnehmen. Mit kohlenhydratarmem Gemüse kombiniert, ist er eine recht leichte Mahlzeit, die durch die gesunden Fettsäuren den Stoffwechsel sogar ankurbelt. 

Gut für das Herz 

Wer regelmäßig Lachs isst, stärkt zudem das Herz-Kreislaufsystem, denn die in dem Fisch enthaltenden Vitamine, Nährstoffe und Fette wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Die Fette beugen Ablagerungen in Arterien vor und sind daher gut für einen starken und gesunden Körper.

Im Video: 5 Gründe, warum Sie mehr Lachs essen sollten

Zubereitung des Fisches 

Am leckersten schmeckt Lachs, wenn Sie diesen frisch anbraten. Dazu bereiten Sie eine Pfanne mit etwas Öl vor und erhitzen dieses bei mittlerer bis hoher Stufe. Das Lachsfilet dann auf der Hautseite salzen und in die Pfanne geben. Anschließend warten, bis der Fisch an der Seite eine weißliche Farbe bekommt, die Fleischseite salzen und wenden. Den Lachs zum Schluss noch mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Auch Lachs, welcher tiefgekühlt ist, können Sie auf diese Weise zubereiten. Dafür den Fisch zunächst vollständig auftauen lassen und wie beschrieben fortfahren. 

Unser Tipp: Verwenden Sie nicht zu viel Öl zum Braten. Ein Esslöffel Speiseöl ist für ein Stück ausreichend und wesentlich gesünder als den Fisch in dem Fett zu ertränken und mit diversen Spritzern bestraft zu werden. 

Ist ein hoher Lachskonsum gefährlich? 

Der Lachskonsum hat allerdings nicht nur Vorteile. Vor allem Zuchtlachs hat einen schlechten Ruf und soll nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit sein, denn angeblich sollen sich darin Schadstoffe und sogar Chemikalien finden. Norwegische Aquafarmen stehen in der Kritik, da sich in dem dort gezüchteten Fisch Antibiotika befinden und von schlechten Haltungsbedingungen die Rede ist. Der Lachs aus dieser Zucht wird aufgrund von Toxinen im Futter der gezüchteten Lachse sogar als eines der giftigsten Lebensmittel bezeichnet und soll sogar krebserregend sein. 

Der Zuchtlachs aus den Aquakulturen ist allerdings im Vergleich zu Wildlachs fettreicher und besitzt daher mehr der gesunden Omega-3-Fettsäuren. Wer auf den Zuchtlachs setzt, sollte idealerweise Bio-Lachs kaufen. Dieser hat mehr Platz zum Leben und bei der Zucht ist der Einsatz von verschiedenen Hormonen und Medikamenten verboten. In Zuchtlachs können sich zudem kleine Mengen an Pestiziden und Schwermetallen wie Quecksilber, Blei und Cadmium finden. Allerdings liegen diese Werte weit unter der gesetzlich erlaubten Grenze.  

Kann man Lachs roh essen? 

Ob auf Sushi oder dem Brot, den fetten Speisefisch können Sie selbstverständlich auch roh essen. Achten Sie allerdings darauf, dass dieser frisch ist. Dies erkennen Sie daran, dass der Lachs nicht fischig, sondern nach Meer riecht. Wichtig ist, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. 

Der rohe Lachs kann allerdings mit Salmonellen oder Listerien befallen sein, die zu einer Lebensmittelvergiftung führen können. Wenn Sie den Lachs selbst zubereiten, sollten Sie diesen vorher tiefkühlen, um die Parasiten abzutöten und sicherzugehen, dass der Fisch perfekt ist. In der Schwangerschaft sollten Sie keinen rohen Fisch essen, da die Krankheitserreger eine Gefahr für das ungeborene Kind darstellen können. 

Weitere Lachssorten 

Räucherlachs 

Räucherlachs ist eine beliebte Speise, die auch auf dem Brot verzehrt wird. Einziges Problem? Der Fisch kann von Listerien befallen sein. Die Bakterien können unter Umständen gefährlich sein, wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben.

Stremellachs

Im Gegensatz zu herkömmlichem Räucherlachs wird Stremellachs im heißen Zustand geräuchert. Dies verleiht ihm das besondere Aroma. Wie bei Räucherlachs sollten Sie allerdings auch auf diese Zubereitungsform verzichten, wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem besitzen oder schwanger sind. 

Wildlachs

Wildlachs ist fettarmer als Zuchtlachs und zeichnet sich dadurch aus, dass sich bei diesem nur wenige Fettstreifen im Fischfleisch zu finden sind. Auch seine Farbe und Konsistenz ist deutlich kräftiger. Der Wildlachs kann im Gegensatz zu Zuchtlachs allerdings Parasiten in Form von Nematoden besitzen. Allerdings besteht bei tiefgekühltem Fisch kein Grund zur Sorge, da diese durch die Kühlung absterben.

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