28. Juli 2021
11 Haferflocken-Fehler, die dick machen können

11 Haferflocken-Fehler, die dick machen können

Ja, Porridge zählt zu den wohl leckersten und gesündesten Frühstücken der Welt – aber eben nur dann, wenn man ihn richtig zubereitet. Wir verraten, welche Haferflocken-Fehler sogar dick machen können.

Ganz egal ob mit leckeren Beeren oder als cremiges Porridge: Wir lieben Haferflocken. Und ja, es gibt auch wirklich viele gute Gründe, warum auch Sie täglich ein paar der leckeren Oats zu sich nehmen sollten. Die folgenden Fehler sollten Sie dabei aber besser vermeiden – denn die können im schlimmsten Fall sogar dick machen!

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Diese Haferflocken-Fehler machen dick

1. Sie machen Ihr Porridge nicht selbst

Obwohl es wirklich kinderleicht ist, sich sein Porridge selbst zu kochen, setzen viele Menschen auf die Fertig-Variante aus dem Supermarkt. Dass diese eine Menge Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und vor allem Zucker enthält und somit als echte Kalorienbombe gilt, wissen allerdings nur die wenigsten. Bereiten Sie sich Ihr Porridge lieber selber zu – so haben Sie auch die volle Kontrolle über die Auswahl und Qualität der verwendeten Zutaten. Besonders leckere Haferflocken haben wir hier für Sie entdeckt >>

2. Sie bereiten Ihr Porridge mit Wasser zu

Klar ist es kalorienärmer, wenn Sie Ihr Porridge mit Wasser zubereiten – nur sättigt es eben auch nicht so lange. Die Folge: Sie bekommen schon kurz nach dem Frühstück wieder Hunger und greifen zu ungesunden Snacks. Kochen Sie Ihr Porridge viel lieber mit Milch, die eine Menge Proteine enthält und Ihren Magen so sicher bis zur Mittagspause füllt. Wer keine Kuhmilch verträgt, kann auch ganz wunderbar zu Mandel- oder Kokosmilch greifen. Da beide Milchalternativen allerdings weniger Proteine beinhalten, lohnt es sich hier zusätzlich noch ein paar Nüsse oder Samen zum Porridge zu geben.

Besonders lecker: Unser Rezept für Porridge mit Äpfeln, Beeren und Zimt >>

3. Sie süßen Ihr Porridge mit Zucker

Ein echtes No-Go ist es, Haferflocken mit Zucker zu süßen. Auch wenn die herkömmlichen Flocken ohne Toppings etwas fad schmecken – streuen Sie Zucker über Ihr Porridge, wird daraus schnell eine echt ungesunde Kalorienbombe. Besser geht es mit natürlichen Süßstoffen. Eine Ausnahme gibt es allerdings auch hier …

4. Sie vertrauen auf natürliche Süßstoffe

Sie verzichten auf herkömmlichen Industriezucker und süßen Ihr Porridge lieber mit natürlichen Süßstoffen? Dann haben Sie sich unseren vorherigen Tipp zu Herzen genommen, was wirklich sehr löblich ist! Doch auch wenn natürliche Süßstoffe Ihren Blutzuckerspiegel nicht so negativ beeinflussen wie Haushaltszucker, bedeutet dies nicht, dass sie weniger Kalorien enthalten. Denn auch Honig, Ahornsirup & Co. können sich als echte Kalorienbomben entpuppen. Zum Vergleich: Ein Teelöffel Honig hat rund 30 Kalorien, ein Teelöffel Zucker nur 20 Kalorien. Achten Sie beim Süßen also generell darauf, es nicht zu übertreiben und greifen Sie stattdessen lieber zu etwas mehr Obst, das kann auch herrlich süß schmecken!

5. Sie verwenden Trockenobst als Topping

Vorsicht, hier haben wir es mit einer echten Abnehm-Falle zu tun! Wer sein Porridge mit Trockenobst toppt, begeht nämlich einen folgenschweren Fehler. Trockenobst enthält Unmengen an Zucker und bringt so nicht nur leere Kalorien mit sich, sondern sorgt vor allem auch für einen schwankenden Blutzuckerspiegel. Die Folge: Heißhungerattacken. Dabei könnte es doch so einfach sein! Verwenden Sie für Ihr Haferflocken-Frühstück viel lieber frische Früchte, die weitaus mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten als ihr trockenes Pendant. Ist kein frisches Obst vorhanden, können Sie gern auch auf TK-Obst zurückgreifen.

6. Die Eiweißquelle fehlt

Wie der Name schon sagt, ist der Hauptbestandteil eines Haferbreis Hafer – und dieser liefert eine Menge komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß und auch Ballaststoffe. Ein echter Sattmacher also! Doch hätten Sie gewusst, dass Hafer in Kombination mit einer Eiweißquelle NOCH satter macht? Auch hält diese den Blutzuckerspiegel konstant, was das in den Lebensmitteln enthaltene Eiweiß für den Körper noch besser verwertbar macht. Tolle Eiweißquellen sind zum Beispiel Joghurt oder Quark, aber auch Nüsse und Samen. Welche Toppings Ihnen zudem beim Abnehmen helfen, verraten wir hier >>

7. Sie essen zu viele Haferflocken

Auch wenn Haferflocken noch so gesund sind – man kann auch leicht zu viel von ihnen essen. Aus einem ganz einfachen Grund passiert uns das tatsächlich auch einmal öfter: In vielen Rezepten steht, dass man ungefähr 40 oder auch 50 Gramm Haferflocken verwenden soll. Hat man diese Menge allerdings vor sich stehen, wirkt sie zunächst einmal sehr mickrig, weshalb man die Portion gut und gerne noch um ein paar zusätzliche Flocken erweitert. Dabei vergisst man jedoch, dass das Getreide im Magen noch einmal aufquillt und dann erst seine sättigende Wirkung entfacht. Vertrauen Sie beim nächsten Mal also lieber Ihrem Rezept – Sie werden schon satt, keine Sorge! Aus diesen umweltfreundlichen Müslischalen schmeckt Ihr Porridge noch viel besser >>

8. Sie nehmen eine zu große Schüssel

Und wo wir schon beim Thema sind: Eine zu große Schüssel verführt natürlich ebenfalls dazu, zu viel von den leckeren Haferflocken zu essen. Wählen Sie besser einen kleinen Teller oder eine Schüssel, die weniger Volumen fasst. So sieht Ihr Haferflocken-Frühstück nämlich größer aus, als es in Wirklichkeit ist – und satt werden Sie natürlich trotzdem. Viele Studien konnte diese positive Wirkung bereits belegen.

9. Sie trinken nicht genug Wasser dazu

Haferflocken stecken voller Ballaststoffe und sind super für unsere Verdauung. Allerdings funktioniert das ganze nur, wenn Sie dazu ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wer vergisst, Wasser zu trinken, erreicht das Gegenteil: Verdauungsprobleme und Verstopfungen. Ein unangenehmer – und gar nicht mehr flacher – Blähbauch ist die Folge. Bei der Aufnahme von Ballaststoffen ist viel Flüssigkeit wichtig, damit diese richtig aufquellen können. Etwa 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee pro Tag wären ideal.

10. Ungesunde oder zu viele Toppings

Ein leckeres Porridge ist nur gesund, wenn auch alle anderen Zutaten einen Gewichtsverlust unterstützen. Schokodrops, Knuspercrispies und ähnliche Toppings sind Tabu. Auch bei anderen Zutaten sollten Sie auf die Menge achten: Nüsse sind zwar gesund, sollten jedoch in Maßen verzehrt werden, da sie viele Kalorien enthalten.

11. Sie essen Haferflocken zur falschen Uhrzeit

Zugegeben, die "falsche Uhrzeit", um Haferflocken zu essen, gibt es natürlich nicht – aber es gibt eine Tageszeit, zu der Sie am besten von dem Superfood profitieren können. Und das ist am Morgen! Demnach gilt alles bis 10 Uhr als ideal. Warum das so ist, lesen Sie hier >>

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