Ratgeber Kekse backen Plätzchen backen: Die 10 besten Geling-Tipps

Übung macht den Meister – so ist es auch beim Plätzchenbacken. Damit Ihre Kekse wirklich gelingen, haben wir die besten zehn Tipps für Sie zusammengestellt.

Plätzchen backen Plätzchen backen: Die 10 besten Geling-Tipps © adobestock

Plätzchen backen – die wichtigsten Tipps für ein gutes Gelingen

1. Teig ganz easy ausrollen und formen?

Beutel-Trick: Mürbeteig lässt sich gut zwischen zwei großen, aufgeschnittenen Gefrierbeuteln (6 – 8 Liter Inhalt) ausrollen. Auch das Formen von Teigrollen geht damit supereinfach. Achtung: Einfache Frischhaltefolie ist dafür zu dünn! Zum Wälzen gehackte Nüsse mit einrollen und so kühlen. 

Papier-Tipps: Zwischen Backpapier-Bogen rollen Sie den Teig gleich in Blechgröße aus. Der Vorteil: Der Teig kann anschließend einfach aufs Blech gezogen werden. Diese Methode ist auch bei filigranen Ausstechern praktisch: Dafür das obere Papier abziehen und die Motive dicht an dicht ausstechen. Die Teigreste entfernen und zack – die Kekse liegen bereits im richtigen Abstand auf dem Blech. 

Ausrollen auf dem Küchentisch: Wenn Sie ohne Frischhaltefolie und Co. arbeiten möchten, dann stäuben Sie ausreichend Mehl auf eine saubere Arbeitsplatte. Außerdem geben Sie etwas Mehl auf den Teig und rollen diesen dann so zügig wie möglich aus. Egal für welche Methode Sie sich entscheiden: Der Teig für Plätzchen gehört gleichmäßig ausgerollt, damit diese im Ofen später gleichmäßig durchbacken.

Teigrollen: Am besten arbeiten Sie mit Silikon- oder Porzellan-Teigrollern – da bleibt am wenigsten Teig haften. Aufgrund der Materialeigenschaften braucht man daher auch kaum zusätzliches Mehl beim Ausrollen.

2. Welches Mehl?

Wenn nichts anderes angegeben ist, wird stets Weizenmehl Type 405 verwendet. Beim Abwandeln, z. B. mit Dinkelmehl (Type 630), wird der Teig trockener – geben Sie einfach etwas Ahornsirup oder Saft dazu.

3. Butter oder Margarine?

Von der Geschmacksfrage einmal abgesehen sollte man bei Mürbeteigen nur Butter nehmen. Sie wird beim Kühlen viel härter und der Teig beim Ausrollen nicht so schnell weich.

4. Welche Eier?

Wenn nichts anderes angegeben ist, dann verwenden Sie Klasse „M“. Dass die Eier für die Verarbeitung frisch sein sollten, versteht sich von selbst. Wir empfehlen Bio-Eier mit der Prüfnummer 0.

5. Welcher Zucker?

Je feiner der Zucker, desto besser löst er sich im Teig auf. Am besten „feinste Raffinade“ nehmen. Auch beim Rohrohrzucker gibt es feine Varianten. Sie können auch Kokosblütenzucker, Xylit oder Stevia verwenden. Bei Gebäck ist es wichtig, dass Ersatzzucker wie Zucker verarbeitet werden kann, denn bei Teigwaren geht es auch um das Volumen.

6. Welcher Kakao?

Wenn im Rezept Kakaopulver steht, den puren Kakao (schwach entölt) kaufen. Er wird auch als Back-Kakao angeboten. Bitte nicht den gesüßten Instant-Kakao verwenden!

7. Wie bekommt man Puderzucker und Kakao ganz fein?

Für Plätzchen, die nach dem Backen und Auskühlen eingestäubt werden sollen, braucht man besonders feinen Puderzucker oder Kakao – wie beispielsweise bei unseren leckeren Terrassen-Keksen oder Schoko-Kipferln. Dafür brauchen Sie ein Mehlsieb, das Sie am besten einhändig bedienen können. Es reicht schon ein einfaches Produkt, beispielsweise das Mehlsieb von Ikea für ca. 3,50 Euro.

8. Kühl genug?

Der Teig muss nicht nur vor dem Ausrollen gut gekühlt sein, sondern auch danach – also bevor Sie mit dem Ausstechen beginnen. So löst sich der Teig einfacher von den Förmchen. Geht ganz easy im „Natur-Kühlschrank“, wenn es draußen kühl ist: einfach das Blech abgedeckt auf den Gartentisch stellen.

9. Heiß genug?

Ist nichts anderes angegeben, bezieht sich die Backtemperatur immer auf Ober- und Unterhitze. Und die Plätzchen kommen immer in den heißen Ofen. Daher rechtzeitig mit der im Rezept angegebenen Temperatur vorheizen!

10. Wie lagert man Plätzchen?

Die fertigen Plätzchen kommen am besten lagenweise auf Butterbrotpapier-Bogen in Metalldosen. Dazu empfehlen wir, die Kekse auch sortenweise einzufüllen, damit sich die Aromen nicht mischen oder Knuspriges nicht weich wird. Am allerwichtigsten ist: Die Kekse müssen vollständig ausgekühlt sein, bevor sie in die Dose kommen. Ansonsten fangen sie an zu schimmeln und die ganze Arbeit war umsonst.

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Datum: 03.12.2019
Autor: Tanja Seiffert
 

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