Hochbeet selber bauen: So geht's

Hochbeet selber bauen und befüllen: So geht's

Ein Hochbeet ist eine Bereicherung für jeden Garten und Hobbygärtner. Die angenehme Arbeitshöhe, die ganzjährige Nutzbarkeit und ertragreiche Ernten sind nur einige Vorzüge. Wir sagen, warum ein Hochbeet selber zu bauen so viele Vorteile hat - und wie es geht!

Hochbeet selber bauen und befüllen: So geht's
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Hochbeet selber bauen und befüllen: So geht's

So macht Gärtnern Spaß!

Hochbeete machen Gewächshäusern glatt Konkurrenz, denn sie finden überall Platz. Damit Gemüse, Salate und Kräuter ausreichend Sonne bekommen, sollten die natürlich einen optimalen Standort im Garten bekommen. Das gilt besonders für feststehende Konstruktionen auf dem Erdboden. Wenn das Hochbeet einen eigenen Boden hat, sind Sie maximal flexibel - die beste Variante daher für Terrassen und Balkone. Damit Sie sich auf eine ertragreiche Ernte von Kräutern, Salaten oder Gemüse freuen, sollten Sie die folgenden Tipps beachten.

Wir fassen die Vorteile eines Hochbeets zusammen:

  • Hochbeete können überall aufgestellt werden und finden somit auch auf kleinen Balkonen in der Stadt Platz
  • Sie genießen frische Kräuter oder Gemüse aus eigenem Anbau
  • Eine angenehme Arbeitshöhe von ca. 80 cm, man kann es aber auch auf Sitzhöhe bauen beispielsweise für Rollstuhlfahrer
  • Ungeziefer wie Schnecken gehören weitestgehend der Vergangenheit an
  • Sie brauchen weniger Pflanzenschutzmittel - wenn überhaupt
  • Praktisch eine ganzjährige Nutzbarkeit
  • Sie können die Materialen für Ihr Hochbeet frei wählen und somit selbst gestalten

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Materialien

Es eigenen sich verschiedene Hölzer - diese legen Sie am besten mit Teichfolie aus, um das Holz zu schützen. Wenn Ihnen der komplette Eigenbau zu anstrengend ist - wirklich schwierig ist das nicht - dann können Sie auch fertige Varianten wählen. Es gibt Sie ebenfalls aus Holz oder auch Kunststoff.

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    Hochbeet selber bauen und befüllen

    1. Den Untergrund für ein festes Hochbeet evt. von Rasen befreien und begradigen.
    2. Hasendraht auf die gewünschte Größe zuschneiden und auf dem Boden auslegen.
    3. Aus Ihrem Wunschmaterial eine Mauer drum herum bauen (wie eine Kiste ohne Boden). Wenn Sie Ziegeln oder Rasenkantensteine verwenden, dann ab ca. 50 bis 60 cm Mörtel für einen stabilen Halt verwenden.
    4. Nun wird das Hochbeet befüllt, das macht man in Schichten von grobem zu feinem Füllmaterial. Die unterste lockere Schicht von ca. 30 cm besteht aus Baum- oder Strauchschnitt sowie Ästen, grob Gehäckseltem oder Rindenmulch. Diese Schicht dient als Drainage!
    5. Die mittlere Schicht von 10 bis 20 cm besteht aus Rasenschnitt und/oder Laub. Auch die Grassoden können Sie verwenden, die Sie anfangs eventuell ausgestochen haben. Sie sind besonders nährstoffreich. Darüber geben Sie halbreifen Kompost, Kuh- oder Pferdemist. Fragen Sie ruhig den Bauern in Ihrer Nähe!
    6. Als letzte Schicht von ca. 15 bis 20 cm kommt abschließend reifer Kompost oder Pflanzhumus.

    Sie können selbstverständlich auch reine Pflanzenerde verwenden. Aber wenn Sie einen Garten haben, dann sollten Sie die Dinge nutzen und verwerten, die Sie vor Ort haben oder selber herstellen können (Häckselgut). Das spart Geld! Für ein kleines oder mobiles Hochbeet dagegen ist Pflanzenerde oft die bessere Wahl. Tipp: Legen Sie ein Hochbeet am besten im Herbst an, dann können Sie natürliche Materialien aus dem Garten am besten verwerten.

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