5 Tricks, wie Sie gute Blumenerde erkennen

5 Tricks, wie Sie gute Blumenerde erkennen

Damit Ihre Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon gedeihen, braucht es neben Wasser vor allem gute Erde. Doch wie erkennt man die und was gibt es zu beachten? Das verraten wir Ihnen hier!

Ihre Pflanzen sehen irgendwie schlapp aus, blühen wenig bis gar nicht und leiden vielleicht sogar unter Schädlingsbefall? Dann sollten Sie die Erde im Beet, Kübel und Topf einmal genauer unter die Lupe nehmen. Die Ursache des Problems könnte genau hier liegen. Denn Erde ist nicht gleich Erde, auch wenn es für uns erst mal keinen großen Unterschied macht. Für die Gesundheit Ihrer Pflanzen ist sie dagegen von großer Bedeutung. 

5 Tricks, an denen Sie gute Blumenerde erkennen

1. Der Geruch

Ein Geruchstest kann viel darüber aussagen, wie gut Ihre Blumenerde wirklich ist. Riecht die Erde muffig und faulig? Dann sollten Sie lieber die Finger davon lassen. Riecht die Erde eher streng? Keine Sorge. Gerade bei Blumenerde mit organischen Düngerstoffen wie Hornspänen, Hornmehl, Phytogrieß, Guano und Rindenhumus ist das völlig normal - und ein gutes Zeichen! Mikroorganismen sind fleißig und verarbeiten das organische Material.

2. Die Beschaffenheit

Ist die Erde locker und gleichmäßig beschaffen? Zerfällt sie sogar in Ihrer Hand? Dann können nicht nur Sie, sondern auch Ihre Pflanzen sich freuen. Diese Erde können Sie ohne Probleme weiterverarbeiten. Übrigens: Auch ein hoher Humusgehalt kann auf eine gute Qualität hindeuten. Humus ist unter anderem reich an Nährstoffen, speichert Wasser und sorgt dafür, dass die Erde gut belüftet wird. 

3. Der Inhalt

Zusätzliche Grobteile wie Rinde, Borke, Holzfasern, Kompostreste und sogar kleinere Äste haben in einer guten Blumenerde ebenfalls nichts zu suchen. Auch ein hoher Salz- und Sandgehalt lässt eher auf ein minderwertiges Produkt schließen. Ihren Pflanzen zu Liebe sollten Sie daher um Blumenerde aus dem Discounter lieber einen großen Bogen machen.

4. Die Lagerung

Auch eine falsche Lagerung kann die Qualität der Blumenerde begünstigen. Wird die Erde zu warm, luftundurchlässig und feucht gelagert, können Nährstoffe ausgewaschen werden. Das feuchtwarme Klima ist außerdem der perfekte Nährboden für Schimmelsporen, Pilze und Schädlinge. Beim Tragen der Erde läuft Wasser aus dem Sack? Dann sollten Sie das Produkt lieber im Laden stehen lassen.

5. Frei von Torf

Torf ist in ökologischer Hinsicht ziemlich problematisch. Der Abbau zerstört nicht nur den Lebensraum von unzähligen Tieren und Pflanzen, die Gewinnung ist noch dazu alles andere als unkompliziert. Durch die Entwässerung des Sediments werden größere Mengen Lachgas und Kohlendioxid freigesetzt. Für den Schutz von Klima und Umwelt sollten Sie beim Kauf also unbedingt auf torffreie Blumenerde achten.

Wie sinnvoll ist Spezialerde?

Auf dem Markt gibt es unzählige Substrate, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Pflanzen zugeschnitten sind. Dabei ist gute Blumenerde nicht zwangsläufig Spezialerde. Für die meisten Pflanzen ist normale Universalerde daher völlig ausreichend. Nur einige wenige Pflanzen, wie etwa Rhododendren, Hortensien, Orchideen, Kräuter, Kakteen und Palmen haben höhere Ansprüche und sollten auch mit einer speziellen Pflanzenerde verwöhnt werden.

Kann ich Blumenerde auch selber herstellen?

Statt fertiges Substrat zu kaufen, können Sie Blumenerde mit etwas Zeit und Geduld auch selber herstellen. Hierfür benötigen Sie einen Kompost. Eine genaue Anleitung mit allen Tipps und Tricks für das Anlegen eines Komposts finden Sie hier>>

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