27. Januar 2021
Kein Gewichtsverlust trotz Kaloriendefizit? 5 Gründe

Kein Gewichtsverlust trotz Kaloriendefizit? 5 mögliche Gründe

In der Theorie ist die Rechnung ganz einfach: Sobald wir mehr Kalorien verbrennen, als wir zu uns nehmen, verlieren wir Gewicht. Doch im Alltag sehen wir dann doch häufig nicht ganz so schnell Ergebnisse. Das ist frustrierend! Wir verraten ihnen 5 Gründe, warum Sie trotz Diät nicht abnehmen.

Kein Gewichtsverlust trotz Diät? Daran kann es liegen

Wer eine Diät anfängt, seine Ernährung umstellt und sich ein Sportprogramm erstellt, hat den ersten Schritt geschafft: Die Motivation aufzubringen, etwas zu verändern. Macht man sich die Mühe, sein tägliches Essverhalten anzupassen und sich zum Sport aufzuraffen, müssen dann aber auch bald Ergebnisse her – sonst wird es schwer, am Ball zu bleiben.

Natürlich wissen wir, dass ein gesunder Gewichtsverlust seine Zeit braucht. Dennoch – so ein klein wenig strammer fühlen möchten wir uns nach ein paar Wochen dann schon. Je länger die Ergebnisse auf sich warten lassen, desto unmotivierter werden wir. Und irgendwann hören wir frustriert wieder auf. Was also tun, wenn die Waage trotz Diät einfach nicht weniger anzeigt? Gewisse Faktoren können dafür sorgen, dass Sie trotz Kaloriendefizit nicht abnehmen. Wir verraten, welche Gründe dahinter stecken können, wenn Sie trotz Diät nicht an Gewicht verlieren.

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5 Gründe, warum Sie trotz Kaloriendefizit nicht abnehmen

Der falsche Kalorienverbrauch

In der Regel sagt man, dass ein Erwachsener etwa 2000 Kilokalorien pro Tag verbrennt. Dies ist jedoch sehr allgemein gesprochen und kann von Person zu Person stark schwanken. Frauen von kleiner Körpergröße können ebenso gut auf einen Maximalverbrauch von nur 1300 Kalorien am Tag kommen.

Wer abnehmen möchte, muss dann natürlich darauf achten, weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als er verbraucht. Das sollte einem Defizit von 300 bis 500 Kalorien entsprechen. In unserem Beispiel wären das nur noch ca. 800 bis 1000 Kalorien am Tag.

Nutzen Sie am besten einen Kalorienrechner aus dem Internet, in den Sie ausschlaggebende Daten wie Körpergröße, Gewicht und Bewegungsumfang eingeben, um sich Ihren Kalorienbedarf in etwa zu errechnen.

Muskelaufbau

Sie treiben fleißig Sport, um abzunehmen? Super! Auch, wenn es auf der Waage erstmal frustrierend aussieht – in Ihrem Körper tut sich etwas. Wer besonders auf muskelkräftigende Übungen setzt, baut nämlich Muskulatur auf. Diese wiegt sogar mehr als Fett. Dementsprechend kann es passieren, dass Ihr Gewicht anfangs gleich bleibt, oder sogar leicht steigt.

Auf Dauer verbrennen Muskeln aber sogar im Ruhezustand Kalorien, was Ihren täglichen Kalorienbedarf deutlich in die Höhe schnellen lässt. Bleiben Sie dran!

Zu wenig Ruhezeiten

Tatsächlich ist Schlaf ein wichtiger Faktor für unser Gewicht. In der Nacht regeneriert sich unser Körper, die Organe arbeiten, das Stresslevel wird gesenkt, das Immunsystem gestärkt. Sind Sie viel gestresst oder schlafen regelmäßig zu wenig, kann sich das negativ auf Ihr Gewicht auswirken.

Denn während der Ruhephasen produziert unser Körper das Sättigungshormon Leptin und senkt das Hungerhormon Ghrelin. Achten Sie also darauf, mindestens sieben Stunden pro Nacht zu schlafen.

Darminhalt und Wassereinlagerungen

Auch der Zeitpunkt des Wiegens kann einen Einfluss auf unser Gewicht haben. Denn je nachdem, was wir wann gegessen haben, wiegt unser Darminhalt schwerer oder leichter. Haben Sie beispielsweise am Abend einen Nudelauflauf gegessen, kann die Waage – obwohl Sie Ihr Kaloriendefizit eingehalten haben – mehr anzeigen.

Das liegt daran, dass Kohlenhydrate und Salz viel Wasser binden. So haben Sie über Nacht viel Gewicht im Magen-Darm-Trakt angehäuft – ohne echtes Fett anzusetzen. Wiegen Sie sich deshalb am besten immer nach der Darmentleerung und vor einer großen Mahlzeit. Übrigens: Auch zu wenig Schlaf und eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann Wassereinlagerungen hervorrufen.

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Hormone

Vor allem Frauen sind von Hormonschwankungen betroffen. Aufgrund ihres Zyklus verändern sich stetig die Östrogen- und Progesteronwerte, was dazu führt, dass sich auch das Gewicht verändert. In der zweiten Zyklushälfte sind aufgrund des erhöhten Progesteronspiegels Wassereinlagerungen wahrscheinlicher, wodurch sich Schwankungen bis zu fünf Kilo ergeben können. Machen Sie sich also nicht verrückt, wenn die Waage in dieser Zeit mehr anzeigt.

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