1. September 2021
Abnehmen: Diese 7 Fehler beim Frühstücken machen dick

Abnehmen: Diese 7 Fehler beim Frühstücken machen dick

Sie wollen ein paar Kilos abnehmen, doch die Kilos wollen einfach nicht purzeln? Dann liegt das vielleicht daran, dass Sie falsch frühstücken. Wir verraten Ihnen, welche 7 Fehler beim Frühstück dick machen!

7 typische Fehler beim Frühstück, die dick machen

Wer abnehmen möchte, achtet darauf, nicht über die Maße zu essen. Doch neben der Menge gibt es auch noch andere Faktoren, auf die wir bei unseren Mahlzeiten achten sollten, wenn wir ein paar Kilos verlieren möchten. Vor allem beim Frühstück gibt es typische Angewohnheiten, die uns dick machen können. Wir verraten, welche Frühstücksfehler den Gewichtsverlust ausbremsen!

Zu viel Saft trinken

Sie achten schon darauf, Cola, Eistee und Co zu meiden? Super! Wer als Alternative jedoch zu Fruchtsäften und Smoothies greift, wird in puncto Gewichtsabnahme leider enttäuscht. Zwar bestehen diese immerhin aus echter Frucht und verzichten auf künstlich hinzugefügten Zucker – jedoch enthalten auch natürliche Säfte eine Menge an Fruchtzucker. Das Obst, das in einem Smoothie oder einem Glas Saft steckt, würde uns außerdem satt machen, wenn wir es pur essen würden. Als Flüssigkeitsaufnahme neigen wir aber dazu, die Kalorien einfach herunterzutrinken und zusätzlich noch zu essen. Das endet leider in Hüft- und Bauchspeck!

Fertigprodukte statt frische Lebensmittel

Sie greifen zu Früchtemüsli oder Obstjoghurt, weil das gesünder ist? Was sich in unserem Kopf ausgewogen anhört, ist es leider in Realität oft nicht. Die Werbeindustrie setzt viel daran, fertig gemischtes Müsli oder einen künstlichen Kirschjoghurt ausgewogen klingen zu lassen. Leider befindet sich in Wirklichkeit eine Menge Zucker und Geschmacksverstärker in diesen Fertigprodukten. Diese erhöhen nicht nur die Kalorienanzahl, sondern machen uns auch noch weniger satt und enden in Heißhungerattacken. Greifen Sie also lieber zu puren Haferflocken und addieren Sie selbst gesunde Toppings wie frische Früchte, Mandeln oder Samen hinzu. Wer Joghurt liebt, sollte auf natürliche, ungesüßte Produkte greifen und nach Herzenslust frisches Obst hinzufügen.

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Zu wenig Eiweiß

Proteine sind ein wichtiger Baustein für unsere Muskulatur. Sowohl um sie aufzubauen, als auch um sie zu erhalten, ist Eiweiß essenziell. Kalorien aus Eiweiß baut unser Körper deshalb weniger in unseren Fettreserven an, als etwa Kohlenhydrate. Muskeln hingegen verbrennen sogar noch mehr Kalorien! Genügend Gründe also, um eine proteinreiche Ernährung und somit den Aufbau unserer Muskulatur zu unterstützen. Reduzieren Sie den Gehalt an kohlenhydratreichen Lebensmitteln am Frühstückstisch wie etwa Weißbrot, Müsli, helle Brötchen, Wurst und Pfannkuchen und setzen Sie dagegen auf kernige Haferflocken, Vollkornbrot, Eier, Käse oder Quark.

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Gar nicht oder zu spät frühstücken

Sie denken, wer abnehmen möchte, sollte die erste Mahlzeit morgens ruhig auslassen oder bis in den Mittag hinein schieben? Das ist tatsächlich keine gute Idee. Denn bekommt Ihr Körper morgens nach dem Aufstehen schon keine wertvolle Energie zur Verfügung gestellt, schaltet er schnell mal in den Sparmodus um. Das bedeutet: Kalorien sparen! Er verbrennt dadurch weniger und alles, was Sie im Anschluss essen, wird doppelt angesetzt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ein gesundes, ausgewogenes und eiweißreiches Frühstück in den ersten beiden Stunden nach dem Aufstehen. So wird auch Ihr Stoffwechsel angeregt.

Zu viel Weißmehl: Brötchen, Croissants und Co.

Sie lieben Brötchen, Croissants oder Laugenbrezeln am Morgen? Tatsächlich sind diese Frühstücksklassiker unserer Figur meist nicht wohlgewollt. Das hauptsächlich aus Weizenmehl bestehende Gebäck enthält eine Menge schlechter Kohlenhydrate, die unser Körper schnell als Fettpolster abspeichert. Greifen Sie am Morgen lieber zu einem selbstgemachten Porridge oder einem eiweißhaltigen Rührei! Wer auf sein Brot nicht verzichten kann, sollte darauf achten, dass Brötchen und Co. aus Vollkorn bestehen. Dies enthält viele Ballaststoffe und sättigt nachhaltig.

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Zu viel (Frucht)Zucker

Wer seinen Blutzuckerspiegel schon morgens rasant in die Höhe treibt, der bekommt die Folgen kurze Zeit später zu spüren: Wenn der Spiegel steil wieder abfällt, kommt es zu Heißhungerattacken, wir sind nicht richtig gesättigt und greifen schnell wieder zu unnötigen Kalorien.
Deshalb sollten Sie auch morgens nicht zu viel Zucker zu sich nehmen – das gilt auch für Fruchtzucker aus Obst! Achten Sie darauf, Süßes zu meiden und auch bei Früchten zu zuckerarmen Sorten zu greifen. Das sind zum Beispiel Blaubeeren, Erdbeeren oder Wassermelone. Auch eine nachhaltig sättigende Beilage wie eine Handvoll Haferflocken, Nüsse oder Quark dazu beugen Heißhungerattacken vor.

Kaffee aufpeppen

Kaffee ist kalorienarm und hat sich sogar bereits in vielen Studien als gesundheitsfördernd erwiesen. Jedoch nur unter gewissen Umständen – nämlich, wenn Sie ihn schwarz trinken. Oft tendieren wir dazu, viele leckere Extras hineinzugeben. Besteht die Hälfte der Tasse jedoch aus Milch, Zucker, Sirup oder ähnlichem, hat das Getränk kaum noch irgendwelche gesundheitlichen Vorteile zu bieten. Achten Sie darauf, maximal einen Schuss Milch in Ihren morgendlichen Kaffee zu geben – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

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