31. Oktober 2020
Tipps: Deko-Kürbis länger haltbar machen

6 Tipps: So bleibt der Halloween-Kürbis haltbar

Ausgeschnitzte Kürbisse gehören zur Halloween-Grundausstattung und sorgen für die richtige Stimmung. Doch wie jedes andere Lebensmittel ist auch der Kürbis verderblich. Damit Sie dieses Jahr noch länger Spaß an den witzigen Kürbis-Gesichtern haben, finden Sie bei uns sechs simple Tipps, um die Haltbarkeit der Kürbisse zu verlängern.

Welchen Kürbis zum Schnitzen?

So ein Kürbis ist eine feine Sache, besonders an Halloween. Denn er schmeckt nicht nur lecker, in Form von Spalten aus dem Backofen oder als Suppe, sondern lässt sich auch zu gruseligen Gesichtern schnitzen. Dafür eignen sind folgende Sorten am besten:

  • Hokkaido
  • Butternuss-Kürbis
  • Muskat-Kürbis
  • Halloween-Kürbis

Als Halloween-Kürbis werden alle großen, orangefarbenen Kürbisse bezeichnet, die sich zum Schnitzen eignen. Sie gehören hauptsächlich zur Gruppe der Gartenkürbisse wie „Rocket“ „Aspen“ oder „Early Harvest“ haben. Aber auch Riesenkürbisse wie der „Rote Zentner“ sind zum Schnitzen gruseliger Gesichter geeignet. Für Fratzen und gruselige Gesichter eignen sich Zierkürbisse nicht so gut, weil sie dafür zu klein sind. Aber Sie können sie trotzdem aushöhlen und beispielsweise als dekorative Windlichter nutzen.

Der Kürbis ist ein unkompliziertes Gemüse, das bei kühler Lagerung bis zu acht Monate lang haltbar ist. Wird er allerdings ausgeschnitzt und in einen Halloween-Kürbis verwandelt, verringert das die Haltbarkeit erheblich. Grund hierfür sind Bakterien, die im Kürbis wirken, sobald seine schützende Schale beschädigt ist. Sprich: Sobald wir mit dem Messer witzige Grimassen in den Kürbis geschnitten haben, wird er von einer der haltbarsten Speisepflanzen zu einem Gemüse, das innerhalb weniger Tage schnell zu verderben droht. Um die Kürbisse eine Zeit lang (max 14 Tage) vor dem Schimmeln zu schützen, kann man sie mit den nachfolgenden Methoden konservieren.

6 Tipps für den haltbaren Halloween-Kürbis

Tipp 1: Den Kürbis waschen. Waschen Sie den Kürbis gründlich ab, bevor Sie das Messer ansetzen. So verhindern Sie, dass kleine Mikroorganismen und Bakterien das Innere des Kürbisses angreifen, sobald er angeschnitten ist. Da der Kürbis nicht verzehrt werden soll, verwenden Sie ruhig eine milde Seifenlauge.

Tipp 2: Konservierendes Schutzspray (Kürbisspray) verwenden. Mit wenigen Zutaten können Sie zu Hause ein Spray herstellen, das den Kürbis haltbar macht. Dazu brauchen Sie:

  • 100 ml Wasserstoffperoxid
  • 100 ml Wasser
  • 10-20 Tropfen Zitronenöl

Um den Kürbis länger haltbar zu machen, müssen Sie ihn aushöhlen. Dazu entfernen Sie das gesamte Fruchtfleisch. Achten Sie darauf, dafür gut gereinigtes Werkzeug zu verwenden! Zum Konservieren sprühen sie ihn dann von innen ein. Vergessen Sie dabei nicht die Schnittstellen, denn auch diese müssen haltbar gemacht werden. Wenn Ihnen das zu aufwendig ist, dann können Sie auch Acryllack oder Haarspray benutzen. Dabei gehen Sie genauso vor.

Tipp 3: Ein ebenfalls toller Trick, um den Kürbis so lange wie möglich frisch zu halten, ist folgender: Fertigen Sie eine Mischung aus Wasser und Zitronensaft an, im Verhältnis 1 zu 1. Diese sollte einen Eimer füllen, in den der ausgehöhlte Kürbis hineinpasst. Legen Sie ihn in die Mischung ein und lassen Sie ihn dort etwa eine halbe Stunde ziehen. Die Säure des Zitronensaftes sorgt dafür, übrig gebliebene Organismen zu zerstören, die den Verfall des Kürbis ankurbeln.

Tipp 4: Schützende Vaseline-Schicht auftragen. Vaseline pflegt nicht nur unsere Haut, sondern schützt auch die des Kürbisses. Werden die Schnittstellen mit dem Schutzspray eingesprüht und zusätzlich noch mit einer Schicht Vaseline eingeschmiert, bleibt der Kürbis deutlich länger haltbar.

Tipp 5: Auch wenn Sie verdünnte Bleiche verwenden, töten Sie Organismen ab. Besprühen Sie den Kürbis damit sorgfältig oder legen Sie ihn in einen ausreichend großen Eimer mit der Wasser-Bleiche-Mischung. Dieser sollte so große sein, dass der Kürbis vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt ist.

Tipp 6: Natur pur – einige schwören darauf, den Kürbis zum Konservieren zu trocknen. Er wird aufgehängt, so dass die Feuchtigkeit verdunstet. Das heißt aber, dass dies schon viele Woche vor dem Schnitzen angegangen werden muss, denn der Kürbis muss im Ganzen austrocknen. Ist er erst ausgehöhlt und oder anderweitig eingeritzt, dann beginnt der Verfallprozess. Bei einem Riesenkürbis ist das aber zeitlich nicht drin. Probieren Sie diese Methode bei kleineren Hokkaidos oder Zierkürbissen - diese enthalten eh weniger Flüssigkeit.

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