Brennholz ist nass geworden: Was jetzt zu tun ist

Brennholz ist nass geworden: Was jetzt zu tun ist

Ihr Brennholz ist nass geworden und Sie fragen sich, ob Sie das Holz jetzt überhaupt noch im Ofen oder Kamin verbrennen können? Wir wissen, was es beim Heizen mit nassem Brennholz zu beachten gibt.

Damit Brennholz im Ofen verbrannt werden kann, sollte es eine maximale Restfeuchte von 20 Prozent haben. Noch besser sind sogar 18 Prozent. Wie feucht das Holz von Esche, Buche oder Kiefer ist, können Sie beispielsweise mit diesem Trick herausfinden. Aber was ist, wenn das gut abgelagerte Holz plötzlich nass wird? Darf es dann überhaupt noch im Kamin oder Ofen verfeuert werden? Wir wissen, was Kamin- und Ofenbesitzer jetzt beachten müssen.

Brennholz nass geworden: Was jetzt zu tun ist

Keine Sorge. Sie müssen jetzt nicht mindestens 2 Jahre warten, bis Sie das Brennholz wieder verwenden können. Schließlich handelt es sich beim Regenwasser nicht um jene Feuchtigkeit, die der Baum während seines Wachstums im Inneren gespeichert hat. Also in seinen Zellen und Zellspalten. Denn genau diese Feuchtigkeit ist der Grund, weshalb Brennholz bis zu 3 Jahre benötigt, bis es "trocken" ist.

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Nass gewordenes Brennholz kann ohne Probleme verbrannt werden

Nass gewordenes Brennholz können Sie also trotzdem ohne Probleme im Kamin oder Ofen verbrennen. Greifen Sie beim Verfeuern vielleicht zuerst zu den trockeneren Holzscheiten. So kann die Oberfläche der nasseren Holzstücke trocknen. Auf diese Weise können Sie eine mögliche Rußbildung im Kamin vermeiden. Doch warum sollte man eigentlich kein nasses oder zu feuchtes Brennholz zum Verbrennen nutzen?

Im Video: An diesen Merkmalen erkennen Sie gutes Brennholz

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Was tun, wenn das Brennholz schimmelt?

Sollte Ihr Brennholz bereits anfangen zu schimmeln, ist schnelles Handeln erforderlich. Verschimmeltes Brennholz deutet auf eine schlechte Lagerung hin. Achten Sie darauf, das Brennholz so zu stapeln, dass die Luft gut zirkulieren kann. Außerdem sollte der Stapel nicht mit einer Plane abgedeckt werden oder unter einer undichten Regenrinne stehen.

Darum sollten Sie kein feuchtes Brennholz verbrennen

Nasses Brennholz verursacht nicht nur unschöne Rußflecken auf der Kaminscheibe und im Kamin selbst, auch die freigesetzte Menge an Feinstaub und die damit verbundene Menge an Giftstoffen steigt an. Ist das Brennholz nur von einem Regenschauer nass geworden, besteht jedoch kein Grund zur Sorge. Gutes Brennholz erkennen Sie an einer maximalen Restfeuchte von 20 Prozent. Darüber wird es kritisch und die oben genannten Probleme sind unvermeidlich. 

Mit diesem Trick testen Sie, ob Ihr Brennholz wirklich trocken ist

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Brennholz wirklich trocken ist? Ob im Geschäft oder daheim: Wir kennen einen Trick, mit dem Sie es in Sekundenschnelle herausfinden. Dazu müssen Sie einfach nur zwei Stücke Kaminholz aneinander schlagen. Wenn das Brennholz trocken ist, ist ein harter Klang zu hören. Feuchtes Brennholz verursacht dagegen ein stumpfes Geräusch und sollte nicht gekauft oder verbrannt werden.

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