7. Juni 2021
Suppengemüse richtig lagern - Tipps und Ideen

Suppengemüse richtig lagern: So vermeiden Sie Schimmel & Co.

Für eine leckere Suppe ist knackig frisches Suppengemüse die Grundlage – egal ob Sie die Suppe später vegetarisch, vegan oder mit einer Fleischeinlage genießen möchten. Wir verraten, wie Sie das Gemüse bis zur Verarbeitung richtig lagern.

Suppengemüse richtig aufbewahren: So bleibt es länger haltbar

Wenn Suppenreste übrig geblieben sind, sollten diese auf keinen Fall im Topf auf dem Herd stehen gelassen werden, denn Suppen werden im Warmen schnell schlecht und lassen sich nicht lange frisch halten. Füllen Sie die Suppe lieber in einen dicht verschließbaren Behälter und stellen Sie diesen nach dem Auskühlen der Suppe in den Kühlschrank. Lassen Sie sich nicht zu lang Zeit beim Warten. Die Suppe sollte innerhalb von drei Tagen verspeist werden. Übrig gebliebene Suppen sollten Sie in der Tiefkühltruhe lagern. Dort kann man sie etwa drei Monate lang aufbewahren. Dafür sollte der Plastikbehälter nur bis zu zwei Zentimeter unter den Rand des Behälters befüllt werden, weil die gefrorene Suppe sonst den Deckel aufdrückt.

Gemüsebrühe haltbar machen

Auch stark eingekochte Brühe können Sie haltbar machen, indem Sie Brühwürfel daraus herstellen. Dafür verwenden Sie einfach herkömmliche Eiswürfelbehälter und gießen die Brühe hinein. Brühwürfel können z.B. zum Aufpeppen von Soßen benutzt werden.

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Suppengemüse richtig lagern: Das hilft gegen Schimmel

Möhren, Sellerie und Lauch werden ungewaschen kühl und dunkel im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert. Dadurch halten Karotten und Knollensellerie sogar bis zu acht Tage. Damit Wurzelgemüse nicht schimmelt und lange haltbar bleibt, sollte es ohne die Folienverpackung im Kühlschrank landen. Lauch hält im Kühlschrank bis zu einer Woche. Der Lauch sollte im Kühlschrank nicht direkt neben einem Apfel oder der Butter liegen, da diese Lebensmittel durch den Lauch schnell einen zwiebeligen Geschmack annehmen und dann im Müll landen.

So bleiben Karotten lange knackig

Damit Ihre Karotten auch schön knackig bleiben, sollten Sie diese nicht nur aus der Folienverpackung nehmen, sondern sie zudem noch ungewaschen in eine Plastikbox mit Küchenkrepp legen. Die Box können Sie nun gut verschlossen in das Gemüsefach von Ihrem Kühlschrank geben. Wechseln Sie das Küchenpapier aus, falls es nach ein paar Tagen feucht sein sollten. Wetten, dass Ihre Mohrrüben auch noch einigen Tagen noch so richtig knackig sind?

Suppengrün haltbar machen

Wenn Sie im Supermarkt herkömmliches Suppengrün kaufen, diese aber noch nicht gleich verwerten wollen, sollten Sie die Petersilie von dem Rest trennen und in einem Glas mit Wasser im Kühlschrank verwahren. So machen Sie die Petersilie haltbar und sie hält sich einige Tage. Wenn Sie Suppengrün einfrieren, kann es bis zu einem Jahr frisch bleiben.

Austreiben verhindern: Kartoffeln und Zwiebeln richtig lagern

Die Zutaten für Kartoffel- oder Zwiebelsuppen sollten am besten in einer Speisekammer aufbewahrt werden oder einem anderen Ort, der vor Licht, Wärme und Feuchtigkeit geschützt ist. Sonst kann es schnell passieren, dass das Gemüse anfängt auszutreiben oder zu schimmeln.

An hellen Orten fangen Kartoffeln schnell an zu keimen und sich an manchen Stellen grün zu verfärben. Solange man diese Stellen, in denen sich gesundheitsschädliches Solanin befindet, großzügig wegschneidet, kann der Rest der Knolle noch gegessen werden. Schimmelnde, weiche oder ausgetriebene Kartoffeln sollte man nicht mehr essen. Je nach Sorte können Kartoffeln an den richtigen Orten mehrere Wochen bis Monate aufbewahrt werden ohne zu schimmeln. Wenn Sie Kartoffeln in Folien gekauft haben, entfernen Sie diese zu Hause. Das mindert die Schimmelbildung. Zwiebeln halten an trockenen, kühlen, dunklen sowie gelüfteten Orten einige Wochen.

Tipp: Zum Schutz von Licht sollten Sie lieber Papier oder Stoffsäcke nutzen.

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Angeschnittene Zwiebeln und Kürbissen richtig aufbewahren

Halbe Zwiebeln sollten nicht von ihrer Schale entfernt werden, weil diese das Gemüse vor dem Austrocknen bewahrt. Legen Sie die Zwiebel mit der aufgeschnittenen Seite in einen schließenden Behälter oder wickeln Sie sie in Frischhaltefolie ein. Dadurch nehmen andere Lebensmittel im Kühlschrank nicht den Geschmack oder den Geruch der Zwiebel an. Das übrig gebliebene Stück der Zwiebel sollte zügig verbraucht werden. Zur Not kann sie auch eingefroren werden. Ein Stück Kürbis kann in Frischhaltefolie verpackt ca. zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Als Alternative können Sie das blanchierte Fleisch bis zu fünf Monate einfrieren.

Wie man Kürbis vor dem Müll rettet

Um Kürbisse aufzubewahren, sollten Sie sich auf die Suche nach einem hellen, trockenen und mäßig warmen Ort machen. Eine gute Kürbissuppe kann man auch noch mit einem Kürbis kochen, der vor Monaten gekauft wurde.

Tipp: Probieren Sie das Fleisch, bevor Sie den Kürbis kochen. Es kann sein, dass es versehentlich zu einer Kreuzung von Speise- und Zierkürbissen gekommen ist und das Fleisch dadurch bitter schmeckt. Es sollte dann sofort entsorgt werden, da der Geschmack ein Hinweis auf giftige Cucurbitacine sein kann.

Gemüse: “Zu gut für die Tonne“

Die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt Tipps rund um die ideale Aufbewahrung von Suppen und Gemüse der Saison. Rund zehn Kilogramm Speisereste und 36 Kilogramm Gemüse und Obst finden sich in der Mülltonne wieder. Jeder Deutsche wirft diese Menge an Lebensmitteln durchschnittlich pro Jahr in den Müll. Mit den Tipps der Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) können Sie etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun!

Suppengemüse aus Resten selber machen: So geht's!

Auch aus pflanzlichen Küchenabfällen oder übrig gebliebenem Gemüse können Sie Suppengrün für Eintöpfe und Suppen ganz einfach selber machen. Ob die Schale von Zwiebeln und Schalotten, die Enden und Blätter von Sellerie und Lauch oder die Stiele von Pilzen, Grünkohl und Brokkoli. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie für diese Methode Gemüse in Bioqualität verwenden. Haben Sie genug Gemüse zusammen, können Sie daraus eine schmackhafte Gemüsenbrühe kochen. So verwerten Sie Ihr Gemüse nicht nur vollständig und vermeiden unnötige Abfälle, sondern sparen sich auch noch den Kauf von Suppengrün. Um die Gemüsebrühe aufzubewahren, können Sie diese beispielsweise in Form von Eiswürfeln einfrieren.

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