Amaranth: Zubereitung und Infos

Amaranth: Alles Wissenswerte zum Power-Korn

Das Power-Korn Amaranth ist eine unschlagbare Nährstoffquelle und gehörte schon bei Urvölkern zur wertvollen Basis-Nahrung. Erfahren Sie bei uns alles über die Herkunft, Zubereitung und Inhaltsstoffe des Superfoods. 

Was ist Amaranth?

Streng genommen handelt es sich bei diesem Superfood nicht um Getreide. Mittlerweile gibt es das sogenannte Pseudogetreide allerdings auch in Form von Amaranth-Mehl, welches in der Küche zum Backen verwendet werden kann. Amaranth sind eigentlich feinkörnige Samen der Fuchsschwanzgewächse, ähneln aber dem Getreide in Form, Aussehen und Geschmack stark.

Woher kommt Amaranth?

Ursprünglich kommt Amaranth aus Süd- und Mittelamerika und hat mittlerweile seinen Weg in die Küchen aller Menschen gefunden, die sich für gesunde Ernährung interessieren. Wir haben alle wichtigen Informationen zur Zubereitung, Herkunft und den Inhaltsstoffen für Sie im Überblick.

Amaranth gehört zur Gruppe der Fuchsschwanzgewächse und ist damit wie Quinoa ein Pseudogetreide. Das goldene Korn gehörte ursprünglich zum Hauptnahrungsmittel der Inkas und Azteken, wird heute aber auch in Mittelamerika und Europa angebaut. Sowohl die Blätter als auch die Körner der Pflanze können als Nahrungsmittel verwendet werden.

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Amaranth: Die Inhaltsstoffe des Power-Korns

Amaranth wird wegen seiner Fülle an leicht verwertbaren Nährstoffen und Mineralstoffen oft auch als „Power-Korn“ gelobt: Es ist reich an wertvollem Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren – das enthaltene Lecithin ist gut für Nerven, Gehirnfunktion und Fettverdauung. Der Eiweißgehalt des Inkas-Korns ist überragend: Er schlägt sogar Milch und Soja. Schwangeren und Menschen mit Eisenmangel wird Amaranth häufig wegen seines hohen Gehalts an Eisen empfohlen. Außerdem beugt es Müdigkeit, Nervosität, Erschöpfung sowie Migräne vor. 

Amaranth ist zudem reich an Vitaminen und steckt voller Calcium, Magnesium, Eisen, Kalium sowie Vitamin B1 und B2. Das Power-Korn ist glutenfrei und damit für Allergiker und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten geeignet. Amaranth kann bei einer kohlenhydratarmen Ernährung eingesetzt werden und glänzt mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen. Die sind sättigend und gut für den Darm.

Wie schmeckt Amaranth?

Gekochter Amaranth zeichnet sich durch seinen milden, leicht nussigen Geschmack aus und kann daher besonders vielseitig in den Speiseplan integriert werden. Ein absolutes Highlight ist übrigens gepuffter Amaranth. Dieser kann fertig im Supermarkt gekauft werden oder daheim wie Popcorn zubereitet werden. Die gepuffte Variante schmeckt ebenfalls nussig, ist aber besonders knusprig.

Warum muss Amaranth vorher gewaschen werden?

Wie Quinoa muss auch Amaranth vor der Zubereitung gründlich gewaschen werden. So kann der Bitterstoff Phytin ausgeschwemmt werden. Tun Sie dies nicht, wird das Superfood ungenießbar. Beim Quinoa sind es die Saponine, die dem ungewaschenen Pseudogetreide seine bittere Note verleihen.

Amaranth: Verwendung, Zubereitung und Rezepte

Es gibt eine Vielzahl an Rezepten für das Power-Korn Amaranth mit dem nussigen Geschmack. Es eignet sich für Pfannengerichte, Aufläufe und Bratlinge, zum Verbacken für Brote, als Beilage für Gemüse oder Salatgrundlage. Aber auch in Süßspeisen kann das Pseudogetreide gut verwendet werden.

Amaranth richtig kochen

Einfach in der doppelten Menge Wasser in einem Topf aufkochen und dann bei kleiner Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz ist nicht fest, wie die vom verwandten Quinoa-Korn, sondern breiartig.

Der gekochte Amaranth kann auch als Füllung für Paprika oder Zucchini weiterverarbeitet werden. Einfach nach Belieben würzen und aufpeppen, einfüllen und 10-20 Minuten im Ofen backen. Die Amaranthblätter können wunderbar für Salat verwendet werden und schmecken ähnlich wie Spinat.

Gepuffter Amaranth

Die senfgroßen Amaranth-Körner sind auch in gepuffter Form erhältlich und eignen sich prima für Müsli oder Süßspeisen. Dafür zum Beispiel 4 Esslöffel Joghurt und 3 Esslöffel gepufften Amaranth mit Honig und Kokosflocken verrühren und mit frischen Beeren garnieren. Als Snack für zwischendurch ist Amaranth in Riegelform mit getrocknetem Obst, Honig oder Schokolade erhältlich. Sie lieben Porridge, haben aber gerade keine Lust auf Haferflocken? Dann können Sie diese auch durch gepufften Amaranth ersetzen.

Amaranth im Garten selber anbauen

Das unkomplizierte Gewächs kann auch auf dem heimischen Gemüsebeet angepflanzt werden. Einzige Voraussetzung dafür: Ein sonniger Platz im Garten, denn Amaranth hat keine besonderen Ansprüche an einen Boden. Sähen Sie Mitte April aus, von Juli bis August ist dann Blütezeit. Vor dem ersten Frost, im September und Oktober, können Sie die Samen dann sammeln. Schneiden Sie die dunkelroten Blütenstände ab und lassen Sie sie trocknen. Die Samen fallen dann von alleine heraus.

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