Amaranth: Zubereitung und Infos

Power-Korn Amaranth

Das Power-Korn Amaranth ist eine unschlagbare Nährstoffquelle – es enthält nicht nur viel Eiweiß und gehörte schon bei Urvölkern zur wertvollen Basis-Nahrung. Die goldenen Körner sind auch bei Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit beliebt. Erfahren Sie bei uns mehr über das Gold der Inkas und wie Sie Amaranth zubereiten können.

Amaranth auch lecker im Müsli - Power-Korn Amaranth eine unschlagbare Nährstoffquelle
© Iryna Melnyk/ iStock/ Thinkstock
Power-Korn Amaranth

Was ist Amaranth?

Amaranth gehört zur Gruppe der Fuchsschwanzgewächse und ist damit wie Quinoa ein Pseudogetreide. Das goldene Korn gehört ursprünglich zum Hauptnahrungsmittel der Inkas und Azteken, wird heute aber auch in Mittelamerika und Europa angebaut. Sowohl die Blätter als auch die Körner der Pflanze können als Nahrungsmittel verwendet werden.

Was steckt im Power-Korn Amaranth?

Amaranth wird wegen seiner Fülle an leicht verwertbaren Nähr-, Vital- und Mineralstoffen oft auch als „Power-Korn“ gelobt: Es ist reich an wertvollem Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren – das enthaltene Lecithin ist gut für Nerven, Gehirnfunktion und Fettverdauung. Der Eiweißgehalt des Inkas-Korns ist überragend: Er schlägt sogar Milch und Soja. Schwangeren und Menschen mit Eisenmangel wird Amaranth häufig wegen seines hohen Eisengehalts empfohlen. Außerdem beugt es Müdigkeit, Nervosität, Erschöpfung sowie Migräne vor.
 
Das Power-Korn ist glutenfrei und für Allergiker und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten geeignet. Das Gewächs ist unkompliziert und kann auch auf dem heimischen Gemüsebeet angepflanzt werden. Einzige Voraussetzung dafür: Ein sonniger Platz im Garten. Amaranth kann bei einer bei einer kohlenhydratarmen Ernährung eingesetzt werden und glänzt mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen. Die sind sättigend und gut für den Darm.

Rezept Amaranth: So kochen Sie die Körner

Es gibt eine Vielzahl an Zubereitungsmöglichkeiten für das Power-Korn Amaranth mit dem nussigen Geschmack. Es eignet sich für Pfannengerichte, Aufläufe und Bratlinge, zum Verbacken für Brote, als Beilage für Gemüse oder Salatgrundlage.
Das Grundrezept: Einfach in der doppelten Menge Wasser aufkochen und dann bei kleiner Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz ist nicht fest, wie die vom verwandten Quinoa-Korn sondern breiartig.
 
Der gekochte Amaranth kann auch als Füllung für Paprika oder Zucchini weiterverarbeitet werden. Einfach nach Belieben würzen und aufpeppen, einfüllen und 10-20 Minuten im Ofen backen. Die Amaranthblätter können wunderbar für Salat verwendet werden und schmecken ähnlich wie Spinat.

Gepufftes Amaranth: Auch süß richtig lecker

Die senfgroßen Amaranth-Körner sind auch in gepuffter Form erhältlich und eignen sich prima für Müsli oder Süßspeisen. Dafür zum Beispiel 4 Esslöffel Joghurt und 3 Esslöffel gepufften Amaranth mit Honig und Kokosflocken verrühren und mit frischen Beeren garnieren. Als Snack für zwischendurch ist Amaranth in Riegelform mit getrocknetem Obst, Honig oder Schokolade erhältlich.

Amaranth selber anbauen

Wer Lust hat, kann sich sogar das gesunde Korn selbst im Garten anbauen. Amaranth hat keine besonderen Ansprüche an einen Boden, einzig und allein einen Sonnenplatz braucht die Pflanze.
Sähen Sie Mitte April aus, von Juli bis August ist dann Blütezeit. Vor dem ersten Frost, im September und Oktober, können Sie die Samen dann sammeln. Schneiden Sie die dunkelroten Blütenstände ab und lassen Sie sie trocknen. Die Samen fallen dann von alleine heraus.
 
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