Angrillen im Frühling Fettes Essen und große Portionen führen zu Darmentzündungen

Mmmh lecker - jetzt schmecken uns erste Würstchen und Fleisch vom Grill. Doch mit dem Genuss hat unser Darm heftig zu kämpfen. Wie Kurkuma und Boswellia helfen können!

Angrillen im Frühling Fettes Essen und große Portionen führen zu Darmentzündungen © iStock


Artikelinhalt Angrillen im Frühling: Fettes Essen und große Portionen führen zu Darmentzündungen 

1. Jede Mahlzeit löst eine Entzündung aus
2. Besonders Fette haben es in sich
3. Kurkuma und Weihrauch: Das Doppel bei Entzündungen
4. Funktionieren kann nur, was ankommt
5. Grillen mit Augenmaß

Fakt ist: Jede Mahlzeit löst eine Entzündung aus 

Bei der Nahrungsaufnahme werden neben Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen auch viele, meist ungefährliche Bakterien aufgenommen. Dabei wird der im Darm befindliche Teil des Immunsystems aktiviert. Der Körper reagiert, lernt, passt sich an und ist so auf weitere Angriffe von außen vorbereitet. So weit, so gut. Leider gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Die Abwehrreaktion wird durch die Zuckerkonzentration im Blut reguliert. Führen wir dem Körper regelmäßig sehr große Mahlzeiten zu, steigt der Zuckerspiegel im Blut und die Immunreaktion fällt entsprechend heftig aus. So entstehen Botenstoffe, die direkt im Darm heftige Entzündungen auslösen können.

Besonders Fette haben es in sich

Es gibt gute und schlechte Fette: Schwere Mahlzeiten mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren (über 30% Fettanteil, wie z. B. Bratwurst, Schweinebauch, sog. Grill-Fackeln) aktivieren direkt nach der Mahlzeit viele unterschiedliche Entzündungsstoffe im Blut. Sie können nicht nur Darmentzündungen auslösen, auch die Symptome bestehender Darmerkrankungen, wie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn, können heftiger ausfallen. Darüber hinaus können sogar die Entstehung und Verschlimmerung von anderen entzündlichen Erkrankungen, wie beispielsweise Rheuma gefördert werden. Ärzte verordnen in solchen Fällen oft bewährte Medikamente wie Cortison, die allerdings beträchtliche Nebenwirkungen haben. Dabei zeigen viele Studien, dass kraftvolle Pflanzenstoffe, wie Curcumin und Boswellia, auch sehr gut gegen die Entzündung wirken, jedoch ohne bekannte Nebenwirkungen. 

Kurkuma und Weihrauch: Das Doppel bei Entzündungen

Die Kurkuma-Wurzel (Curcuma longa L.) spielt schon seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der Medizintradition Indiens. Auch hierzulande werden immer mehr Menschen auf sie aufmerksam. Sie wirkt stark entzündungshemmend und kann zum Beispiel bei Arthrose und auch Colitis ulcerosa angewendet werden. Auch indischer Weihrauch (Bosweila) ist effektiv: Das natürliche Weihrauchharz ist reich an entzündungshemmenden Boswelliasäuren. Diese werden momentan in zahlreichen Studien zur Behandlung von akuten oder chronischen Entzündungen wie z. B. Gelenkerkrankungen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Multipler Sklerose untersucht.

Funktionieren kann nur, was ankommt

Kurkumapulver und Boswellia sind sehr schlecht wasserlöslich, deshalb wird ein Großteil ungenutzt wieder ausgeschieden. Um das Potenzial beider Extrakte ausschöpfen zu können, müsste man für therapeutische Effekte sehr große Mengen zu sich nehmen. Wie nimmt man also die pflanzlichen Inhaltsstoffe am besten zu sich? Hersteller lösen das Problem teils mit neuen Verfahren: Statt eines Produkts in Pulverform wird beispielsweise für curcumin-Loges® plus Boswellia eine spezielle Technologie angewendet: Nach dem Vorbild der Natur werden Curcumin und Boswellia in sogenannte „Mizellen“ verpackt. Diese lagern sich um die Moleküle und sollen so für eine bessere Aufnahme im Körper sorgen. Bei Curcumin soll damit eine 185-fache und bei den Boswelliasäuren eine 50-fache  Bioverfügbarkeit gegenüber natürlichem Curcuma- und Boswellia-Pulver erreicht werden. 

Grillen mit Augenmaß

Natürlich können Sie sich es mal schmecken lassen, den wir alle lieben Grillen mit Freunden und Familie. Finden Sie einen guten Kompromiss, indem Sie nicht zu viel und nicht zu fett essen. Zudem muss es auch nicht immer Fleisch sein: Fisch und Gemüse schmecken ebenfalls hervorragend und sind leichter bekömmlich. Wählen Sie außerdem reichlich gesunde und sättigende Beilagen wie Salate oder Kartoffeln. 

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