Naschen ohne Karies: Mit diesem Trick klappt es

Naschen ohne Karies: Mit diesem Trick klappt es

Zucker ist Gift für unsere Zähne, das weiß jedes Kind. Doch auf Naschen wollen wir in der Regel trotzdem nicht verzichten. Und tatsächlich gibt es Tricks, wie Sie Ihre Zähne beim Süßigkeitenessen schützen können. So naschen Sie ohne Kariesgefahr!

Schokolade, ein Glas Fruchtsaft oder Gebäck – im Alltag begegnen uns ständig große Mengen an Zucker. Doch selbst, wer auf Süßigkeiten verzichtet, kann sich der Zutat nur schwer entziehen. Auch in Lebensmitteln, in denen wir es gar nicht vermuten, steckt häufig versteckter Industriezucker – etwa in Ketchup, Wurst, Dressings, Fertiggerichten oder Lebensmitteln aus dem Glas.

Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene maximale Zuckerzufuhr pro Tag liegt für Erwachsene übrigens bei etwa 30 Gramm für Frauen und 40 Gramm für Männer. In der Realität nehmen wir durchschnittlich jedoch ganze 95 Gramm zu uns! Achten Sie also am besten darauf, Ihre Zuckerzufuhr bewusst zu genießen.

Woher kommt Karies? Darum ist Zucker schlecht für unsere Zähne

Zucker fördert nicht nur Übergewicht und die Entstehung vieler Krankheiten, sondern ist auch schlecht für unsere Zähne. Indirekt fördert er nämlich das Entstehen von Karies. Das liegt daran, dass Zucker die ideale Nahrungsgrundlage für Bakterien bildet, die Karies und Parandontitis auslösen. Das Abfallprodukt, was dabei entsteht, ist die sogenannte Milchsäure. Diese greift letztendlich unseren Zahnschmelz an, kann ihn zerstören und öffnet so Löcher, durch die Bakterien ins Zahninnere gelangen und Schäden und Schmerzen verursachen.

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Richtig naschen: So schützen Sie Ihre Zähne vor Karies

Doch keine Panik! Das bedeutet nicht, dass wir nichts mehr naschen dürfen. Die richtige Art und Weise macht den Unterschied. Wer glaubt, dass er nach dem Stück Schokolade am besten einfach Zähne putzt, liegt jedoch falsch! Dies kann tatsächlich sogar schädlich sein, da das Putzen nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel unseren Zahnschmelz negativ beeinflussen kann. Stattdessen tun Sie lieber folgendes:

Häufigkeit reduzieren

Sie greifen alle paar Stunden in die Haribotüte und gönnen sich ein Gummitier? Was vielleicht kalorientechnisch Sinn macht, gefällt unseren Zähnen gar nicht: Immer wieder eine Süßigkeit schadet unserem Zahnschmelz, da kontinuierlich über den Tag verteilt immer wieder Säureattacken stattfinden. Besser: Wer sich entscheidet, zu naschen, sollte sich eine Portion gönnen und es dann für den Rest des Tages dabei belassen.

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Mundspülung verwenden

Sie verwenden Mundspülung nach dem Zähneputzen? Das ist laut Zahnärzten gar nicht so sinnvoll – schließlich spülen Sie so die noch wirkenden Inhaltsstoffe der Zahnpasta weg. Viel effektiver ist es, die Mundspülung nach dem Verzehr von Süßigkeiten einzusetzen! Dies wirkt wie eine Erste Hilfe und neutralisiert die Säurebildung, die unseren Zahnschmelz angreift.

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