21. Juli 2021
Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie zu wenig essen

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie zu wenig essen

Gerade beim Abnehmen versuchen viele Frauen, besonders wenig zu essen. Dabei ist das sogar eher kontraproduktiv. Denn Kalorien auf Kosten der Gesundheit einzusparen, hat gleich mehrere, unangenehme Folgen.

Wer schnell in Form kommen möchte, geht meistens davon aus, dass es vollkommen ausreicht, einfach weniger zu essen. Falsch gedacht! Es kommt nicht nur darauf an, was Sie essen, sondern vor allem wie viel. Denn um richtig zu funktionieren, benötigt der Körper ausreichend Energie. Ihr Energiebedarf setzt sich aus dem Grundumsatz (also dem Verbrauch bei vollkommener Ruhe) und dem Leistungsumsatz zusammen. Letzterer beinhaltet alle Aktivitäten, die über den Tag verteilt stattfinden. Zum Beispiel Arbeit oder Sport. Kommt der Körper zu kurz, lassen die Folgen meistens nicht lange auf sich warten.

Diese 5 Dinge passieren, wenn Sie zu wenig essen

1. Sie nehmen zu

Klingt erstmal paradox, ist aber wahr. Wer wenig isst, versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Dadurch hält der Körper besser an seinen Reserven fest. Außerdem verlangsamt sich die Verdauung. Wer wenig isst, neigt häufig auch dazu, unkontrolliert zu essen. Schuld daran ist der erhöhte Cortisolspiegel. Das Stresshormon steigert Appetit und Heißhunger. Hat man wenig gegessen, zieht es einen nicht ohne Grund am Abend noch mal an den Kühlschrank.

2. Sie frieren schneller

Sie haben ständig kalte Hände und Füße? Auch das kann durch ein ständiges Kaloriendefizit begünstigt werden. Der Körper nutzt die zugeführte Energie hauptsächlich, um lebenswichtige Organe zu durchbluten. Hände und Füße spielen eine eher untergeordnete Rolle. Besonders im Winter können kalte Füße und Hände besonders unangenehm sein.

3. Sie sind weniger belastbar

Der Blutzuckerspiegel sorgt dafür, dass unsere Zellen mit ausreichend Energie versorgt werden. Essen Sie zu wenig, sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab. Und das macht sich gleich auf unterschiedlichste Weise bemerkbar. Neben Gereiztheit und Unruhe kommt es häufig auch zu Konzentrationsproblemen, Müdigkeit und Schwindel. Um einen Schwächeanfall zu vermeiden und belastbar zu bleiben sollten Sie darauf achten, ausreichend zu essen.

4. Schlafstörungen nehmen zu

Mit leerem Magen ins Bett? Keine gute Idee. Essen wir zu wenig und gehen hungrig ins Bett, hält uns das appetitanregende Hungerhormon Ghrelin meistens ganz schön auf Trab. Der Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt, ans Durchschlafen ist nicht zu denken. Nicht selten kommt es zu gefürchteten Heißhungerattacken, die sich dann ganz schnell auf der Waage bemerkbar machen. Essen Sie regelmäßig und ausreichend, können Sie Heißhungerattacken jedoch umgehen.

5. Es tritt ein Nährstoffmangel auf

Wir nehmen nicht nur Nahrung zu uns, um genug Kalorien für unsere täglichen Aktivitäten zu tanken. Auch die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe sind für unseren Körper enorm wichtig. Vitamine, Mineralstoffe, gesunde Fette und Eiweiße sind unverzichtbar, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Ein Nährstoffmangel kann sowohl brüchige Nägel und Haarausfall als auch Müdigkeit, Energielosigkeit und Kopfschmerzen mit sich bringen.

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