Welche Untersuchungen stehen nach der Geburt an?

Welche Untersuchungen stehen nach der Geburt an?

Eine Schwangerschaft bringt viele Veränderungen mit sich. Ebenso eine Geburt. Die Nachuntersuchung ist deshalb sehr wichtig.

Untersuchungen nach der Geburt
© RossHelen/iStock
Welche Untersuchungen stehen nach der Geburt an?

Wieso muss ich zur Nachuntersuchung?

Bei und nach der Geburt verändert sich der Körper. Die Milch schießt ein, die Gebärmutter muss sich wieder zurück bilden, der Hormonhaushalt sich wieder regulieren. Es gibt sehr viele Dinge, die nach der Geburt mit der Frau passieren. Darunter zählt auch die Periode oder auch Wochenblutung oder Wochenfluss genannt. Sollten Sie eine Geburt im Krankenhaus haben, so werden Sie bemerken, dass eine Krankenschwester täglich ihre Dammwunde, die bei den meisten Frauen durch die Geburt verursacht wird, kontrolliert. Sie schaut, ob diese gut verheilt. Zudem wird sie Ihren Wochenfluss kontrollieren, sowie den Milchfluss und die Temperatur. Es wird Blut abgenommen, um den Hämoglobinwert zu bestimmen. Dieser sollte sich nach der Geburt wieder normalisieren. Bei manchen frisch gebackenen Müttern dauert es allerdings eine Weile. In diesem Fall würden Sie ein Medikament verschrieben bekommen, welches hilft, den Wert schnell wieder zu regulieren. Eine Urinuntersuchung soll den Zucker- und Eiweißbestand im Urin anzeigen. Sollte dieser positiv sein, wird Ihr Gynäkologe diese Untersuchung weiter ausführen, damit festgestellt werden kann, wodurch der Zucker und das Eiweiß zu hoch sind. Bei der vaginalen Untersuchung wird er abschließend den Muttermund und die Gebärmutter abtasten.

Der Gynäkologe wird Ihnen Rückbildungsgymnastik empfehlen. Diese dient dazu, dass die Rückbildung der Gebärmutter schneller stattfindet. Um die Dammnaht schneller verheilen lassen zu können, verschreiben manche Gynäkologen eine spezielle Salbe. Alles wird protokolliert. Bevor Sie entlassen werden, wird der Arzt zusätzlich Ihre Brust abtasten um feststellen zu können, ob sich eventuell ein Milchstau bildet. Alle Daten werden im Mutterpass eingetragen. Das ist für Ihren Gynäkologen, sowie für weitere Geburten wichtig. Sobald Sie wieder zu Hause sind, haben Sie Anspruch auf eine Hebamme. Wenn Sie bereits vor der Geburt eine Hebamme hatten, wird diese Sie auch nach der Geburt weiter betreuen. Sie kommt zu Ihnen nach Hause und kontrolliert ebenso die Dammnaht, die Brust und den Wochenfluss. Ebenso steht sie für alle Fragen zur Verfügung und gibt Tipps im Umgang mit dem Baby.

Ich habe schon oft vom Wochenbett gehört, was ist das?

Das Wochenbett, so wird die Zeit direkt nach der Geburt genannt, endet sechs bis acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit sollten sich Mutter und Kind aneinander gewöhnt haben. Auch endet in dieser Zeit der Wochenfluss. Manche Mütter brauchen noch eine Weile länger bis sie mit der neuen Situation des Säuglings zurechtkommen. Einige Frauen bekommen Wochenbett-Depressionen, dieser wird auch Baby-Blues genannt. Das geschieht allerdings nur bei ca. zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen. Sollten Sie Symptome bei sich bemerken, die auf eine Wochenbett-Depression hindeutet, so sollten Sie Hilfe bei Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme suchen. Unterstützung von der Familie kann aber auch schon oft reichen, damit Sie sich wieder besser fühlen. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie eine sehr starke Blutung nach der Geburt bekommen. Das ist völlig normal und wird einige Tage andauern, bis die Blutung wieder wie eine normale Periodenblutung aussieht. Es gibt spezielle Wochenbettbinden, die Sie dann anstelle von den normalen Damenbinden benutzen. OB`s sollten Anfangs nicht benutzt werden.

Was, wenn es mit dem Stillen nicht klappt?

Wenn Sie zum ersten Mal gebären, dann kommen sicher viele Fragen auf. Eine der häufigsten lautet: Klappt es mit dem Stillen? Schon während der Schwangerschaft wird Ihr Gynäkologe oder Ihre Hebamme mit Ihnen über Möglichkeiten des Stillens oder des Fütterns mit der Flasche sprechen. Empfohlen wird natürlich immer das Baby solange zu stillen, wie es nur möglich ist. Das ist für Mutter sowie für das Kind das Beste. Denn die Gebärmutter bildet sich bei stillenden Frauen wesentlich schneller zurück als bei Müttern, die nicht stillen. Sollten Sie zu wenig Milch produzieren, so können Sie diese mittels Milchpumpen abpumpen und dann mit einer Babynahrung in der Flasche zufüttern. So bekommt das Baby auch bei wenig Muttermilch dennoch einige Nährstoffe mit. Wie schon weiter oben mitgeteilt, wird Ihre Hebamme sowie Ihr Gynäkologe Ihre Brüste abtasten. Sollten Sie starke Schmerzen in den Brüsten sowie Fieber und Abgeschlagenheit bei sich bemerken, ist das ein Hinweis darauf, dass Sie an einem Milchstau leiden. Bitte informieren Sie in diesem Fall umgehend Ihren Gynäkologen oder Ihre Hebamme. Durch den Milchstau können sich schwere Infektionen bilden, die umgehend behandelt werden müssen. In manchen Fällen ist dann auch nur noch Abstillen hilfreich.

Verhütung nach der Geburt

Denken Sie frühzeitig, am besten noch vor der Geburt, über eine Verhütung nach. Denn bereits nach dem Wochenbett können Sie schon wieder wie gewohnt schwanger werden. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten. Sie sollten vor allem dann vorsichtig sein, wenn Sie Ihr Kind mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gebracht haben. Die Narbe sollte erst vollständig verheilt sein, damit diese nicht durch eine weitere Schwangerschaft reißen kann. Aber auch bei einer natürlichen Geburt, sollten Sie dem Körper etwas Zeit gönnen, sich wieder zu regenerieren.

Wieso muss ich zur Nachuntersuchung?

Bei und nach der Geburt verändert sich der Körper. Die Milch schießt ein, die Gebärmutter muss sich wieder zurück bilden, der Hormonhaushalt sich wieder regulieren. Es gibt sehr viele Dinge, die nach der Geburt mit der Frau passieren. Darunter zählt auch die Periode oder auch Wochenblutung oder Wochenfluss genannt. Sollten Sie eine Geburt im Krankenhaus haben, so werden Sie bemerken, dass eine Krankenschwester täglich ihre Dammwunde, die bei den meisten Frauen durch die Geburt verursacht wird, kontrolliert. Sie schaut, ob diese gut verheilt. Zudem wird sie Ihren Wochenfluss kontrollieren, sowie den Milchfluss und die Temperatur. Es wird Blut abgenommen, um den Hämoglobinwert zu bestimmen. Dieser sollte sich nach der Geburt wieder normalisieren. Bei manchen frisch gebackenen Müttern dauert es allerdings eine Weile. In diesem Fall würden Sie ein Medikament verschrieben bekommen, welches hilft, den Wert schnell wieder zu regulieren. Eine Urinuntersuchung soll den Zucker- und Eiweißbestand im Urin anzeigen. Sollte dieser positiv sein, wird Ihr Gynäkologe diese Untersuchung weiter ausführen, damit festgestellt werden kann, wodurch der Zucker und das Eiweiß zu hoch sind. Bei der vaginalen Untersuchung wird er abschließend den Muttermund und die Gebärmutter abtasten.

Der Gynäkologe wird Ihnen Rückbildungsgymnastik empfehlen. Diese dient dazu, dass die Rückbildung der Gebärmutter schneller stattfindet. Um die Dammnaht schneller verheilen lassen zu können, verschreiben manche Gynäkologen eine spezielle Salbe. Alles wird protokolliert. Bevor Sie entlassen werden, wird der Arzt zusätzlich Ihre Brust abtasten um feststellen zu können, ob sich eventuell ein Milchstau bildet. Alle Daten werden im Mutterpass eingetragen. Das ist für Ihren Gynäkologen, sowie für weitere Geburten wichtig. Sobald Sie wieder zu Hause sind, haben Sie Anspruch auf eine Hebamme. Wenn Sie bereits vor der Geburt eine Hebamme hatten, wird diese Sie auch nach der Geburt weiter betreuen. Sie kommt zu Ihnen nach Hause und kontrolliert ebenso die Dammnaht, die Brust und den Wochenfluss. Ebenso steht sie für alle Fragen zur Verfügung und gibt Tipps im Umgang mit dem Baby.

Ich habe schon oft vom Wochenbett gehört, was ist das?

Das Wochenbett, so wird die Zeit direkt nach der Geburt genannt, endet sechs bis acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit sollten sich Mutter und Kind aneinander gewöhnt haben. Auch endet in dieser Zeit der Wochenfluss. Manche Mütter brauchen noch eine Weile länger bis sie mit der neuen Situation des Säuglings zurechtkommen. Einige Frauen bekommen Wochenbett-Depressionen, dieser wird auch Baby-Blues genannt. Das geschieht allerdings nur bei ca. zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen. Sollten Sie Symptome bei sich bemerken, die auf eine Wochenbett-Depression hindeutet, so sollten Sie Hilfe bei Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Hebamme suchen. Unterstützung von der Familie kann aber auch schon oft reichen, damit Sie sich wieder besser fühlen. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie eine sehr starke Blutung nach der Geburt bekommen. Das ist völlig normal und wird einige Tage andauern, bis die Blutung wieder wie eine normale Periodenblutung aussieht. Es gibt spezielle Wochenbettbinden, die Sie dann anstelle von den normalen Damenbinden benutzen. OB`s sollten Anfangs nicht benutzt werden.

Was, wenn es mit dem Stillen nicht klappt?

Wenn Sie zum ersten Mal gebären, dann kommen sicher viele Fragen auf. Eine der häufigsten lautet: Klappt es mit dem Stillen? Schon während der Schwangerschaft wird Ihr Gynäkologe oder Ihre Hebamme mit Ihnen über Möglichkeiten des Stillens oder des Fütterns mit der Flasche sprechen. Empfohlen wird natürlich immer das Baby solange zu stillen, wie es nur möglich ist. Das ist für Mutter sowie für das Kind das Beste. Denn die Gebärmutter bildet sich bei stillenden Frauen wesentlich schneller zurück als bei Müttern, die nicht stillen. Sollten Sie zu wenig Milch produzieren, so können Sie diese mittels Milchpumpen abpumpen und dann mit einer Babynahrung in der Flasche zufüttern. So bekommt das Baby auch bei wenig Muttermilch dennoch einige Nährstoffe mit. Wie schon weiter oben mitgeteilt, wird Ihre Hebamme sowie Ihr Gynäkologe Ihre Brüste abtasten. Sollten Sie starke Schmerzen in den Brüsten sowie Fieber und Abgeschlagenheit bei sich bemerken, ist das ein Hinweis darauf, dass Sie an einem Milchstau leiden. Bitte informieren Sie in diesem Fall umgehend Ihren Gynäkologen oder Ihre Hebamme. Durch den Milchstau können sich schwere Infektionen bilden, die umgehend behandelt werden müssen. In manchen Fällen ist dann auch nur noch Abstillen hilfreich.

Verhütung nach der Geburt

Denken Sie frühzeitig, am besten noch vor der Geburt, über eine Verhütung nach. Denn bereits nach dem Wochenbett können Sie schon wieder wie gewohnt schwanger werden. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten. Sie sollten vor allem dann vorsichtig sein, wenn Sie Ihr Kind mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gebracht haben. Die Narbe sollte erst vollständig verheilt sein, damit diese nicht durch eine weitere Schwangerschaft reißen kann. Aber auch bei einer natürlichen Geburt, sollten Sie dem Körper etwas Zeit gönnen, sich wieder zu regenerieren.

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