Entgiften mit einer Saftkur: Das sollten Sie wissen

Entgiften mit einer Saftkur: Das sollten Sie wissen

Entgiften mit Saftkuren ist im Trend! Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, mit einer Saftkur den Körper zu resetten und den Grundstein für eine gesündere Lebensweise zu legen. Lesen Sie hier, was genau sich hinter einer Saftkur – auch als Juice Cleanse bezeichnet – verbirgt. Wir haben außerdem einige Tipps zur optimalen Umsetzung der Saftkur für Sie mitgebracht.

Saftkur
Probieren Sie doch mal eine Saftkur. 

Was ist eine Saftkur?

Eine Saftkur verfolgt das Ziel, den Körper zu entgiften und ihm einige Tage Ruhe zu gönnen. Sie ist ideal, wenn Sie über einen längeren Zeitraum einmal nicht ganz so gesund gegessen haben – wie etwa nach Feiertagen oder stressigen Phasen. Das Prinzip ist einfach erklärt: Sie verzichten für Zeit komplett auf feste Nahrung. Stattdessen trinken Sie ausschließlich:

  • kaltgepresste Säfte auf Basis von Obst und Gemüse
  • Wasser
  • Tee
  • selbst gekochte Brühe

Der Organismus wird durch die leichten Säfte und klaren Brühen entlastet. Gleichzeitig bekommt er alle lebenswichtigen Nährstoffe und Vitamine, sodass er seine eventuell bereits geleerten Speicher wieder auffüllen kann. Saftkuren können unterschiedlich lange dauern. Einsteiger starten meist erstmal mit drei Tagen. Es ist aber auch möglich, über einen längeren Zeitraum von fünf oder sieben Tagen nur Säfte zu trinken. Länger sollte eine Saftkur nicht durchgeführt werden, da sie sich nicht als langfristige Diät eignet. Begeisterte Anhänger der Saftkuren fasten auf diese Weise zum Teil bis zu viermal jährlich.

Vorteile und Nutzen der Saftkur

Durch Medikamente, Pestizide in Obst und Gemüse, industriell verarbeitete Nahrungsmittel, Koffein und Nikotin nehmen wir täglich schädliche Stoffe zu uns. Dadurch drohen Verdauungsbeschwerden, Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Genau hier setzt die Saftkur an: Der Verzicht auf feste Nahrung soll die natürlichen Reinigungskräfte des Körpers ankurbeln, damit er die Schadstoffe besser abtransportieren kann. Die Entgiftungsorgane des Körpers – Leber und Niere – haben während der Saftkur weniger zu tun. So können Giftstoffe, die sich im Organismus angesammelt haben, besser ausgeschieden werden.

Dazu kommt noch: Die kaltgepressten Säfte sind leichter verdaulich als unsere übliche Nahrung, sodass die Verdauung eine kleine Pause hat. Das tut Magen und Darm gut. Trotzdem wird der Körper weiterhin mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, die er benötigt. Nach einer Saftkur fühlen sich viele Menschen dynamischer und fitter – gerade, wenn sie vorher häufige Probleme mit Müdigkeit und Schlappheit hatten. Darüber hinaus hat eine Saftkur aber oftmals noch viele weitere positive Effekte:

  • das Hautbild verbessert sich
  • Verdauung wird angekurbelt
  • die Stimmung hebt sich
  • der Geschmackssinn wird intensiver
  • eine Gewichtsabnahme ist möglich
  • die Schlafqualität verbessert sich

Eine Saftkur kann gut in den Alltag integriert werden. Sie können wie gewohnt Ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Essen Sie einfach mittags nicht in der Kantine, sondern trinken Sie Ihre Säfte. Das Großartige daran: Sie müssen nicht mehrere Wochen, sondern nur ein paar Tage durchhalten. Falls es Ihnen leichter fällt, können Sie den Start auf das Wochenende legen, wenn Sie mehr Ruhe und Zeit für sich haben. Manche Menschen nutzen auch eine Urlaubswoche für das Saftfasten. Das ist aber kein Muss.

Welche Säfte für einen Juice Cleanse?

Grundsätzlich können Sie die Säfte für Ihre Saftkur selbst machen. Dann haben Sie den Vorteil, dass Sie wirklich komplett frei entscheiden können, welche Zutaten in Ihre Säfte sollen. Allerdings ist der Aufwand dafür groß. Vielen Menschen gelingt es nicht, mehrmals täglich frischen Saft selbst herzustellen. Außerdem wird ein separater Entsafter benötigt. Viele Einsteiger, die das erste Mal eine Saftkur ausprobieren, entscheiden sich daher für gekaufte Säfte.

Hierbei ist es wichtig, nicht einfach im Supermarkt irgendwelche Säfte zu kaufen. Die Säfte müssen speziell für eine Saftkur geeignet sein – und zwar kaltgepresst und sinnvoll zusammengesetzt. Anbieter wie LiveFresh sind daher ideal für Einsteiger: Sie bekommen alle Säfte, die Sie benötigen – wahlweise für eine drei-, fünf- oder siebentägige Saftkur. Da die Säfte nach Erhalt mindestens vier Wochen haltbar sind, haben Sie die Möglichkeit, das Startdatum Ihrer Entgiftungskur flexibel selbst zu wählen.

Saftkur-Anbieter wie LiveFresh achten darauf, dass die Inhaltsstoffe der Säfte jeweils zur Tageszeit passen. Zudem decken die Säfte den täglichen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Auch beim Saftfasten fehlt es dem Körper daher an nichts.

Wenn Sie sich für eine Saftkur entscheiden, könnte ein Entgiftungstag dann wie folgt aussehen:

  • 8 Uhr morgens: Zitronen-Orangenwasser
  • 10 Uhr vormittags: Orangensaft und Guarana mit viel Vitamin C und natürlichem Koffein
  • 12 Uhr mittags: Erdbeer-, Mango- und Limettensaft mit Spurenelementen und ein Kurkuma-Shot als Dessert
  • 14 Uhr nachmittags: Saft aus gesunder Roter Bete für einen weiteren Energiekick
  • 16 Uhr nachmittags: grüner Saft mit Grünkohl, Apfel, Spinat, Zitrone und Moringa
  • 18 Uhr abends: Multisaft aus Orange, Ananas und Passionsfrucht sowie ein roter Shot mit Magnesium
  • 20 Uhr als Abschluss: tropischer Saft, der den Körper entspannt und zur Ruhe bringt

Tipps und Tricks: Worauf Sie bei einer Saftkur achten sollten

Wenn Sie sich dafür entscheiden, eine Saftkur durchzuführen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Nehmen Sie sich folgende Tipps zu Herzen, damit die Saftkur ein bestmögliches Ergebnis erzielt. Dann werden Sie sich auch während der Kur fit und energiegeladen fühlen:

  • Starten Sie mit der Saftkur, wenn Sie körperlich gesund sind – also nicht während oder kurz nach einem Infekt.
  • Bereiten Sie sich auf die Entgiftung vor. Verzichten Sie schon ein bis zwei Wochen vorab auf Alkohol, Süßigkeiten, Fastfood und zu reichhaltiges Essen. Greifen Sie stattdessen zu leichter Kost wie Salat, Gemüse und etwas Fisch oder weißem Fleisch. So kann sich die Verdauung zu Beginn der Saftkur viel leichter umstellen. Sie werden weniger mit Hungergefühlen zu kämpfen haben.
  • Trinken Sie während der Saftkur ausreichend – und zwar nicht nur die eigentlichen Säfte. Mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßter Kräutertee sollten es täglich sein. Sie können Ihr stilles Wasser mit Gurke, Basilikum, Zitrone oder Pfefferminze aufpeppen. Verboten sind lediglich gesüßte sowie kohlensäurehaltige Getränke. Auch bei Alkohol und Kaffee gilt: Finger weg!
  • Achten Sie während Ihrer Saftkur auf genügend Schlaf. Gönnen Sie sich tagsüber ausreichend Ruhepausen. Denken Sie daran: Ihr Körper bekommt jetzt deutlich weniger Energie in Form von Kalorien, als er gewohnt ist. Dementsprechend sollten Sie alles etwas langsamer angehen.
  • Falls Sie bereits vor der Saftkur sportlich aktiv waren, dürfen Sie auch währenddessen weiterhin Sport treiben. Allerdings wird die Kalorienaufnahme für einige Tage reduziert. Möglicherweise schaffen Sie daher nicht Ihr gewohntes Leistungspensum. Übertreiben Sie es auf keinen Fall und hören Sie immer auf die Signale Ihres Körpers.
  • Es ist wahrscheinlich, dass Sie durch die Saftkur abnehmen, da ein Kaloriendefizit erzielt wird. Aber: Damit die Kilos nach der Saftkur nicht sofort wieder zurückkehren, ist es entscheidend, auch danach auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Nach der Saftkur: Wie geht es jetzt weiter?

Sie haben drei, fünf oder gar sieben Tage lang gefastet und ausschließlich Säfte und Brühe getrunken? Das ist ein großer Erfolg! Nun gilt es, daran anzuknüpfen. Wenn die Saftkur beendet ist, sollten Sie Ihren Körper erst langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Verzichten Sie noch einige Tage lang auf schwer verdauliche Lebensmittel wie Fleisch oder fettiges Essen. Starten Sie mit kleinen Obst- und Gemüseportionen. Auch Reis und gekochte Kartoffeln sind gut verträglich und für den Einstieg nach dem Saftfasten daher ideal.

Für viele Menschen ist eine Saftkur der Beginn einer gesünderen Ernährungsweise. Daher sollten Sie versuchen, nicht gleich wieder in alte Muster zu verfallen. Die wichtigste Grundregel nach der Saftkur lautet: Achten Sie gut auf Ihren eigenen Körper und hören Sie auf Ihr Sättigungsgefühl. Denken Sie außerdem an eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Dann werden Sie die positiven Effekte der Saftkur auch danach in den Alltag mitnehmen können.

Fazit: Eine Saftkur kann sich in vielen Fällen lohnen

Lohnt es sich also, eine Saftkur auszuprobieren: Wir sagen: Ja! Richtig umgesetzt, kann eine Saftkur viele positive Auswirkungen auf Körper und Geist haben. Viele Menschen schlafen besser, fühlen sich energiegeladener und können sich länger konzentrieren. Welche vorteilhaften Effekte eine Saftkur in Ihrem Fall hat, können Sie nur selbst herausfinden. Dementsprechend gilt hier: Probieren geht über Studieren. Versuchen Sie es einfach mal und starten Sie mit einer Saftkur durch in Richtung gesündere Ernährung.

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