Achtung: Dieser Schädling breitet sich gerade in deutschen Gärten aus

Achtung: Dieser Schädling breitet sich gerade in deutschen Gärten aus

Wer einen Garten hat, sollte jetzt auf der Hut sein: Seit einiger Zeit macht sich ein eingeschlepptes Insekt breit, das so einigen Schaden anrichten kann.

Sie sind klein, können aber großes Unheil anrichten: Die Argentinische Ameise macht sich immer mehr in deutschen Gärten breit. Das aus Südamerika eingeschleppte Insekt kann für immense Schäden verantwortlich sein. Zwar sind sie für den Menschen nicht gefährlich, da sie weder beißen noch stechen – unserem Garten tun die Ameisen allerdings nicht gut.

Darum schaden Argentinische Ameisen unserem Garten

Einen Befall im Garten oder auf der Terrasse bemerken viele häufig zuerst nicht. Deshalb sind die Schäden im späteren Verlauf häufig immens. Denn die eingeschleppte Ameisenart tritt in Massen auf und verdrängt mit der Zeit heimische Insekten und Ameisen, die wichtig für die Bestäubung unserer Pflanzen sind. Die Folge davon: Das Ökosystem kippt und die Bodenqualität leidet. Zudem vernichten die gefräßigen Ameisen allerlei Pflanzen, Nektar und sogar Lebensmittel aus unserer Küche.

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Argentinische Ameisen locken Blattläuse an

Und nicht nur das: Auch ein weiterer Schädling wird durch die Argentinische Ameise gefördert. Diese ernähren sich nämlich von der Milch von Blattläusen – welche sich durch diese Symbiose im Garten noch besser vermehren können. Die Argentinische Ameise lockt das Ungeziefer demnach zusätzlich an. Mit ihrer Anwesenheit geht deshalb häufig auch ein Blattläuse-Befall einher.

Was tun gegen Argentinische Ameisen?

Die hell- bis dunkelbraunen Ameisen, die mit ihren zwei Millimetern deutlich kleiner sind als unsere heimischen Ameisen, sind ziemlich zäh und lassen sich kaum stoppen. Auf natürliche Mittel reagieren die eingeschleppten Insekten nach bisherigen Beobachtungen nicht. Deshalb sollten Sie gezielt und kontrolliert ein handelsübliches Breitbandinsektizid einsetzen – am besten, bevor sich die Ameisen im Frühling und im Herbst fortpflanzen.

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