7 Fehler, die dem Wäschetrockner extrem schaden

7 Fehler, die dem Wäschetrockner extrem schaden

Um die Wäsche schnell und platzsparend zu trocknen, ist ein Wäschetrockner unerlässlich. Aber hätten Sie gedacht, dass wir bei der Benutzung des Geräts unterbewusst eine Menge falsch machen? Diese 7 Fehler werden besonders häufig gemacht.

Die Vorteile eines Wäschetrockners liegen auf der Hand: Die Wäsche lässt sich damit in kürzester Zeit trocknen, man spart eine Menge Zeit und Platz und die Bildung von Schimmel in der Wohnung liegt praktisch bei null. Ohne das Gerät? Niemals! Doch Achtung. Wenn Sie wollen, dass Ihr Wäschetrockner auch in Zukunft fleißig Ihre Wäsche trocknet, sollten Sie diese 7 Fehler lieber vermeiden.

7 Fehler, die dem Wäschetrockner extrem schaden

Fehler 1: Sie legen die falschen Sachen in den Wäschetrockner

Ein Wäschetrockner ist zwar zum Trocknen diverser Dinge da, alles sollten Sie zum Schutz des Geräts jedoch nicht dort hineinlegen. Folgende Kleidungsstücke und Accessoires gehören auf keinen Fall in den Trockner:

  • Kleidung aus Wolle, Seide oder Kaschmir
  • Badebekleidung
  • BHs
  • Kleidungsstücke mit Reißverschluss
  • Jeans
  • Kleidung mit Aufdruck

Ob Ihr Wäschestück in den Wäschetrockner darf, erkennen Sie an dem Wäschesymbol, das aus einem durchgestrichenen Kreis im Quadrat besteht.

Fehler 2: Sie geben schmutzige Wäsche in den Wäschetrockner

Manchmal wird die Maschine selbst mit den härtesten Flecken nicht fertig. Geben Sie das Kleidungsstück dann auch noch in den Wäschetrockner, ist die Fleckenentfernung besonders mühsam. Durch die hohen Temperaturen verfestigt sich der Fleck und kann so deutlich schwerer herausgelöst werden. Vergewissern Sie sich daher vorher, ob die Wäsche wirklich sauber ist. Erst dann sollte sie auch wirklich in den Trockner wandern.

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Fehler 3: Sie lassen Ihre Wäsche zu lange im Trockner

Die Wäsche sollte nicht nur zügig aus der Waschmaschine, sondern auch aus dem Trockner genommen werden. Nach der Trocknung verbleibt immer noch ein wenig Restfeuchtigkeit in den Klamotten. Bleibt die Wäsche zu lange in der Trommel, kann sie anfangen zu müffeln. Räumen Sie den Wäschetrockner am besten sofort aus, sobald das Programm durchgelaufen ist.

Fehler 4: Sie entleeren Flusensieb und Wasserbehälter zu selten

Damit der Wäschetrockner auch in Zukunft ohne Probleme und Fehler funktioniert, sollten Sie nach wirklich jeder Benutzung das Flusensieb und den Wasserbehälter leeren. Ja, der Wäschetrockner verfügt eben nicht nur über ein Flusensieb. Wird der Behälter nicht oder zu selten geleert, kann es zur Schimmelbildung kommen oder aber der Wäschetrockner bricht das Programm ab und die Kleidung bleibt feucht in der Trommel zurück. Staub aus dem Flusensieb kann zudem die Wasserpumpe verstopfen und so die Leistung Ihres Wäschetrockners mindern. Tipp: Überprüfen Sie auch regelmäßig den Abluftschlauch. Denn auch hier können sich nach einiger Zeit blockierende Rückstände festsetzen.

Fehler 5: Sie haben den Wäschetrockner falsch aufgestellt

Wie bei der Spülmaschine ist es auch beim Wäschetrockner äußerst wichtig, den richtigen Standort zu finden. Ein kühler, frostfreier Kellerraum eignet sich dafür am besten, da die Luftbewegung und der Luftaustausch hier oft am höchsten sind. Möchten Sie den Wäschetrockner in Ihrer Wohnung aufstellen, sorgen Sie für ausreichend frische Luft und regelmäßiges Stoßlüften. Gerade Kondensationstrockner geben nicht nur Wärme, sondern immer auch einen Teil der Feuchtigkeit nach außen ab. Lüften Sie nicht regelmäßig, kann der Wäschetrockner auf Dauer zu Schimmel in den Wohnräumen führen.

Tipp: Ein Luftentfeuchter kann Ihnen ebenfalls dabei helfen, überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft zu ziehen. Besonders beliebt sind beispielsweise die Raumentfeuchter von Koopmann>>

Fehler 6: Sie verwenden Weichspüler beim Waschen

So gerne wir Weichspüler auch beim Wäschewaschen verwenden: Das Produkt schadet nicht nur unserer Waschmaschine und Kleidung, sondern sogar dem Trockner. Hätten Sie das gewusst? Die Rückstände des Weichspülers verkleben den Feuchtigkeitssensor. Die Wäsche verbleibt dadurch unnötig lange im Trockner, was wiederum Unmengen an Energie frisst. Noch mehr Gründe, warum Weichspüler schädlich ist, lesen Sie hier.

Fehler 7: Sie machen den Wäschetrockner zu voll

Geben wir zu viel Wäsche in die Waschmaschine, werden die Kleidungsstücke nicht richtig sauber. Im Wäschetrockner sieht es ähnlich aus. Wird die empfohlene Füllmengenangabe überschritten, kann dies zu einem sogenannten Hitzestau führen. Der schadet nicht nur Ihrer Wäsche, sondern kann auf Dauer auch den Wäschetrockner beschädigen.

Im Video: Schimmelfrei Wäschetrocknen im Winter

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