18. November 2021
Darum gehört Weichspüler nicht in die Waschmaschine

Darum sollten Sie niemals Weichspüler in Ihre Waschmaschine geben

Weichspüler darf bei keinem Waschgang fehlen. Schließlich ist die Wäsche danach so schön weich und duftet herrlich. Dabei ist Weichspüler gar nicht so gut, wie wir immer denken. Denn das Produkt enthält einen ganz bestimmten Inhaltsstoff, der Ihrer Waschmaschine auf Dauer ganz schön schadet.

Klar, die positiven Aspekte überwiegen beim Weichspüler natürlich: Weichspüler glättet die Fasern, macht sie weich und verhindert, dass sich die Kleidungsstücke statisch aufladen. Und natürlich wäre da noch dieser angenehme Duft, der selbst unterwegs für dieses herrliche Frisch-Gewaschen-Gefühl sorgt. Doch so sehr Sie Weichspüler beim Waschgang auch schätzen. Das beliebte Produkt hat auch seine Schattenseiten, die Sie unbedingt kennen sollten.

Darum sollten Sie niemals Weichspüler in Ihre Waschmaschine geben

Haben Sie sich schon mal gefragt, woraus Ihr Lieblings-Weichspüler eigentlich besteht? Zugeben, auch wir schlagen nicht immer alle Inhaltsstoffe nach. Doch beim Weichspüler hätten wir dies vielleicht schon eher tun sollen. Denn der Grund, warum die Wäsche so schön weich wird ist folgender: Schlachtabfälle! Ja, richtig gelesen. Für die Herstellung vieler Waschmittel und Pflegeprodukte kommen tatsächlich Schlachtabfälle zum Einsatz. Zum Beispiel Rinderfett. Dieses versteckt sich meistens hinter dem Begriff "Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate". Doch warum genau schadet der Inhaltsstoff eigentlich der Waschmaschine?

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Weichspüler mit Schlachtabfällen schadet der Waschmaschine

Der Tiertalg legt sich beim Waschgang wie ein Schutzfilm um die Fasern und sorgt so für das angenehme Tragegefühl. Aber eben nicht nur das. Weichspüler macht die Fasern Kleidungsstücke nicht nur weich, er kann sie sogar verkleben und bildet damit den perfekten Nährboden für Bakterien und Pilze. Fängt die Wäsche aus unerklärlichen Gründen ganz plötzlich an zu miefen, kann also gut und gerne mal der Weichspüler dahinterstecken. Gleiches gilt für das Innenleben Ihrer Waschmaschine. Denn auch dort können die Ablagerungen zu einer Brutstätte für Bakterien und Pilze aller Art werden.

Tipp: Damit Handtücher schön flauschig werden und gut duften, werden sie häufig mit Weichspüler gewaschen. Doch das ist tatsächlich gar nicht so gut. Warum? Weichspüler legt sich wie ein Film über die Fasern, der dafür sorgt, dass das Handtuch Feuchtigkeit nicht mehr so gut aufsaugen kann.

Die 4 beliebtesten Weichspüler ohne tierische Fette

Sie möchten Weichspüler verwenden, aber auf die tierischen Inhaltsstoffe verzichten? Achten Sie beim Kauf des Weichspülers auf ein Vegan-Siegel oder lesen Sie die Inhaltsstoffe sorgfältig durch. Auch diese 4 Produkte können Sie ohne Bedenken kaufen, da sie frei von tierischen Fetten sind, die Waschmaschine und Wäsche schaden.

So schädlich ist Weichspüler für die Waschmaschine

Da viele Weichspüler tierische Fette enthalten, lagert sich der Biofilm nicht nur auf der Wäsche ab, sondern mit der Zeit auch in Ihrer Waschmaschine. Pilze und Bakterien haben so besonders leichtes Spiel, sich ungehindert zu vermehren. Unangenehme Gerüche sind bei der Verwendung von Weichspüler also meistens vorprogrammiert. Um Gerüche erst gar nicht entstehen zu lassen, sollten Sie Ihre Waschmaschine daher regelmäßig reinigen. Am besten funktioniert das beispielsweise mit einem Hygienereiniger, z.B. von Sagrotan.

Tipp: Bevor Sie den Hygienereiniger verwenden, sollten Sie die Dichtungen sowie das Waschmittelfach von Hand reinigen. Denn nicht immer werden alle Rückstände restlos entfernt.

Weichspüler: Duftstoffe können die Haut reizen und Allergien auslösen

Weichspüler kann aufgrund der Rückstände auf Dauer nicht nur die Maschine belasten, die Saugfähigkeit von Hand- und Geschirrtüchern beeinflussen oder die Fasern Ihrer Sportbekleidung angreifen. Es spricht noch ein weiterer Grund dafür, Weichspüler besser nicht zu verwenden: Ihre Gesundheit. Weichspüler duftet zwar himmlisch, die Duftstoffe können bei vielen Menschen jedoch zu Allergien und Ausschlag führen. Gerade kationische Tenside sind dafür bekannt, die Hautfunktion zu stören und Hauterkrankungen zu begünstigen. Viele Inhaltsstoffe stehen außerdem in Verdacht, karzinogen, also krebserregend zu sein.

Möchten Sie Weichspüler verwenden, sollten Sie also unbedingt darauf achten, ein möglichst schonendes Produkt zu verwenden. Etwa den Zero Sensitive Weichspüler von Ecover. Das Produkt kommt ohne reizende Duftstoffe und Tenside aus, macht die Wäsche aber trotzdem wunderbar weich.

Weichspüler Alternative: Diese 5 Hausmittel sollten Sie kennen

Sie wollen keinen Weichspüler benutzen, fragen sich aber, ob es überhaupt Alternativen gibt? Ja, die gibt es! Mit diesen 4 Hausmitteln wird Ihre Wäsche auch ohne klassischen Weichspüler, schädliche Inhaltsstoffe, aggressive Duftstoffe und Schlachtabfälle von Tieren schön weich:

  • Waschnüsse
  • Backpulver. Für mehr Frische können Sie auch noch ein paar Tropfen ätherisches Öl (z.B. Lavendel, Zitrone, Orange oder Limette dazugeben)
  • Natron
  • Wasch-Soda
  • Essig oder Essigessenz. Achtung! Sie sollten das Hausmittel nur stark verdünnt als Weichspüler einsetzen und auch nicht bei jedem Waschgang verwenden. Denn Essig und Essigessenz können auf Dauer schädlich für die Waschmaschine sein.

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