3. Januar 2022
11 Fehler, die Ihre Spülmaschine kaputt machen

11 Fehler, die Ihre Spülmaschine kaputt machen

So einfach die Spülmaschine auch zu bedienen ist: Hätten Sie gewusst, dass wir bei der täglichen Benutzung trotzdem oft eine ganze Menge falsch machen? Diese 11 Fehler zählen definitiv zu den typischsten und sollten unbedingt vermieden werden.

Was wäre das Leben nur ohne die Spülmaschine! Oft haben wir uns an das praktische Haushaltsgerät schon so sehr gewöhnt, dass wir gar nicht mehr ohne können. Ist ja auch so schön praktisch. Schließlich müssen wir Teller, Töpfe, Gläser und Besteck einfach nur hineinstellen und schon kommen die blitzblank heraus. So einfach das Prinzip auch ist, wir machen dabei trotzdem vieles falsch. Wetten, Sie haben einen dieser 11 Fehler auch schon mal gemacht?

11 Fehler, die Ihrer Spülmaschine extrem schaden

Fehler 1: Sie reinigen den Filter selten oder kaum

Wie bei der Waschmaschine gilt auch beim Geschirrspüler: Wird der Filter regelmäßig gründlich gereinigt, verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Spülmaschine enorm. Der Filter befindet sich am Boden der Spülmaschine und kann ganz einfach herausgenommen werden. Gönnen Sie dem Filter ab und an eine intensive Behandlung mit Spülmittel und einer alten Zahnbürste oder Spülbürste. So lösen Sie auch hartnäckige Verschmutzungen.

Fehler 2: Sie lassen Speisereste auf dem Geschirr

Die Geschirrspülmaschine ist zwar für die Reinigung zuständig, das heißt jedoch nicht, dass wir unser Geschirr einfach so hineinstellen sollten. Bevor es für das Geschirr in die Spülmaschine geht, sollten Essensreste oder auch Fett unbedingt entfernt werden. Die Rückstände verstopfen nicht nur den Filter und mindern die Leistung, sie verursachen noch dazu üble Gerüche.

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Fehler 3: Die Tür Ihres Geschirrspülers ist immer geschlossen

Hat die Geschirrspülmaschine ihren Job erledigt, wird sie meistens schnell wieder geschlossen. Fatal! Nach dem Entladen sollte die Spülmaschine unbedingt noch ein paar Stunden geöffnet bleiben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Tun Sie dies nicht, riskieren Sie die Bildung von Schimmel. Dieser kann wiederum Ihre Gesundheit gefährden.

Fehler 4: Die Spülmaschine steht falsch

Dass die Spülmaschine in die Küche gehört, ist klar. Aber hätten Sie auch gewusst, dass es tatsächlich nicht ganz egal ist, WO Ihre Spülmaschine dort steht? Achten Sie unbedingt darauf, dass diese nicht unmittelbar neben dem Kühlschrank aufgestellt wird. Ist die Spülmaschine in Betrieb, gibt das Gerät beim Waschen von Geschirr, Töpfen, Gläsern und Co. auch viel Wärme nach außen ab. Unter anderem auch an den Kühlschrank. Dieser wiederum benötigt dann noch mehr Energie, um die Temperaturen im Inneren niedrig zu halten. Nicht ausgeschlossen, dass Sie Ihrem Kühlschrank mit diesem Fehler auf Dauer sogar schaden.

Fehler 5: Sie verwenden Kombi-Tabs für den Geschirrspüler

Ein Tab für alle Fälle? Klingt zwar ganz schön praktisch, Ihre Spülmaschine profitiert davon leider nicht unbedingt. Kombi-Tabs können nämlich dafür sorgen, dass unser Geschirr nach dem Waschgang nass aus der Spülmaschine kommt. Löst sich der Kombi-Tab auf, werden alle Wirkstoffe zusammen herausgelöst. Das Problem? Wird der enthaltene Klarspüler zu früh abgegeben, trocknet das Geschirr deutlich schlechter. Kombi-Tabs sind also nur bedingt zu empfehlen.

Tipp: Damit das Geschirr trocken aus der Spülmaschine kommt, lohnt sich der Geschirrtuch-Trick. Lassen Sie die Tür der Spülmaschine nach dem Waschgang einfach einen Spalt breit offen stehen. Legen Sie nun ein Geschirrtuch in das oberste Fach Ihrer Spülmaschine. Das Tuch saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und sorgt so dafür, dass Sie das Geschirr trocken aus der Spülmaschine nehmen können.

Fehler 6: Sie geben wirklich ALLES in die Spülmaschine

So praktisch eine Spülmaschine auch ist, nicht alles, was wir tagtäglich im Haushalt verwenden, gehört dort auch wirklich hinein. Besonders bei Plastikgeschirr- und behältern ist Vorsicht geboten. Sind die Utensilien nicht spülmaschinengeeignet, können durch das heiße Wasser Schadstoffe freigesetzt werden. Auch Geschirr mit Goldrand oder Handbemaltes sowie die Bratpfanne haben nichts in der Spülmaschine verloren. Wollen Sie lange Freude an den Dingen haben, spülen Sie diese am besten von Hand.

Fehler 7: Sie stellen die Spülmaschine im halbvollen Zustand an

Wie bei der Waschmaschine gilt auch bei der Spülmaschine: Stellen Sie das Gerät wirklich nur dann an, wenn es vollkommen beladen ist. Lassen Sie die Maschine nur halb gefüllt laufen, verschwenden Sie nicht nur unnötig Wasser und Spülmittel, sondern eben auch Energie. Angesichts der steigenden Energiepreise kann diese Gewohnheit schnell zum Kostenfaktor werden.

Tipp: Auch zu voll sollte die Spülmaschine nicht beladen werden, da sie sonst in Ihrer Waschleistung eingeschränkt wird. Beladen Sie die Spülmaschine so, dass sich die Sprüharme ohne Probleme drehen können. Auch sollten Sie die Utensilien (z.B. Tupperware) nicht zu sehr übereinander stapeln, da sie sonst nicht richtig sauber werden.

Fehler 8: Sie verwenden kein Spülmaschinensalz

Es hat einen Grund, warum Ihr Geschirrspüler über ein Fach für Spülmaschinensalz verfügt. Achten Sie stets darauf, dieses regelmäßig nachzufüllen. Es sorgt dafür, dass das Wasser zum Spülen frei von Kalk ist. Ansonsten riskieren Sie Kalkablagerungen in der Maschine, die zu Schäden führen können. Auch für den Spülvorgang des Geschirrs ist das Salz wichtig, denn es beugt Wasser- und Kalkflecken vor.

Fehler 9: Sie spülen Geschirr und Co. von Hand vor

Damit die Spülmaschine nicht so viel Arbeit hat, spülen viele Menschen Teller, Tassen, Besteck und Co. von Hand vor. Das treibt aber nicht nur den Wasserverbrauch unnötig nach oben, auch Ihre Spülmaschine profitiert davon in keinster Weise. In modernen Spülmaschinen ist mittlerweile immer ein Schmutzsensor verbaut. Spülen Sie Ihr Geschirr nun vor, geht Ihre Spülmaschine davon aus, dass Ihr Geschirr sauberer ist. Das ist aber natürlich nicht der Fall. Die Folge? Die Spülmaschine spült mit weniger Wasser, Power und Wärme. Das Geschirr wird am Ende also nicht richtig sauber. Eklig!

Fehler 10: Sie verwenden Ihre Spülmaschine nur im Eco-Programm

Dass es sinnvoll ist, der Umwelt und der Stromrechnung zuliebe auch mal bei niedrigeren Temperaturen zu waschen, ist nichts Neues. Schließlich werden Geschirr und Wäsche auch dann richtig schön sauber. Doch Vorsicht! Gerade bei der Spülmaschine kann das beliebte Eco-Programm schnell zum Problem werden. Spült Ihre Spülmaschine nur im Eco-Programm oder bei besonders schonenden Temperaturen, werden Keime und Bakterien oft nicht zuverlässig genug abgetötet.

Damit Ihre Spülmaschine nicht zur krankmachenden Bakterienschleuder wird, sollten Sie einmal in der Woche unbedingt bei höheren Temperaturen spülen. Keime und Bakterien werden bei 60 Grad (noch besser bei 75 Grad) besonders effektiv abgetötet.

Fehler 11: Sie räumen die Spülmaschine falsch ein

Das Geschirr wird einfach nicht richtig sauber, obwohl Sie schon die richtigen Spülmaschinentabs und Klarspüler verwenden? Dann könnte es an der Art liegen, wie Sie Ihre Spülmaschine einräumen. Achten Sie beim Beladen der Spülmaschine unbedingt darauf, das Gerät nicht zu überladen. Außerdem sollten Sie Töpfe, Tupperdosen und Co. nicht übereinander stapeln. Dadurch werden die Gegenstände nicht nur schlechter sauber, sie trocknen auch nur bedingt.

Im Video: Spülmaschine einräumen – 5 Fehler, die Sie vermeiden sollten

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