Zink: 6 Dinge, die Sie bei der Einnahme beachten sollten

Zink: 6 Dinge, die Sie bei der Einnahme beachten sollten

Unser Körper braucht Zink unter anderem für das Immunsystem, die Zellen und die Haut. Doch wie hoch ist eigentlich der Tagesbedarf für Zink und was sollte man bei der Einnahme von Zink beachten?

Unser Körper benötigt Zink für unterschiedliche Stoffwechselprozesse. Wir brauchen das Spurenelement unter anderem für das Wachstum und Teilen der Zellen. Außerdem stärkt Zink das Immunsystem und ist wichtig für die Wundheilung. Da der Körper das Spurenelement nicht selbst herstellen und nur wenige Mengen speichern kann, müssen wir Zink über die Nahrung aufnehmen. Gute Zinklieferanten sind:

  • Fleisch von Rind und Schwein
  • Meeresfrüchte wie Austern
  • Käse
  • Milch
  • Eier
  • Samen
  • Haferflocken
  • Mais
  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Sojabohnen oder Erbsen
  • Nüsse, z.B. Cashew- und Pekannüsse

Wenn Sie die oben genannten Nahrungsmittel in Ihren Speiseplan integrieren und sich gesund ernähren, sind Sie in der Regel gut mit Zink versorgt. Doch wie hoch ist die Tagesdosis für Zink und was sollte man bei der Einnahme wissen?

Zink: 6 Dinge, die Sie bei der Einnahme beachten sollten

  • Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beträgt die empfohlene Tagesmenge über die Nahrung für Frauen in Abhängigkeit von der Phytatzufuhr täglich 7-10 mg, bei Männern sind es ca. 11-16 mg (Männer). 
Wie viel Zink ein Mensch täglich braucht, hängt aber immer von verschiedenen Faktoren ab. So berücksichtigt die DGE bei ihren Empfehlungen zur täglichen Zinkaufnahme unter anderem das Alter, Geschlecht sowie die Phytatzufuhr über die Nahrung. Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten sogenannte Phytate, die Mineralstoffe wie Zink binden, sodass der Körper diese nicht mehr aufnehmen kann. Je mehr Phytate jemand über die Nahrung aufnimmt, desto mehr Zink benötigt der Körper also. Veganer sollten ihre Zinkaufnahme daher besonders im Auge behalten. 
  • Um einen Zinkmangel auszugleichen, kann man zum Beispiel auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Allerdings sollten Sie diese nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker einnehmen. Vor allem Kinder und Jugendliche sollten ohne ärztliche Absprache keine Zinkpräparate einnehmen. Wer zu viel von dem Spurenelement einnimmt, dem kann eine Zinkvergiftung drohen. Die Überdosierung macht sich etwa durch Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Unwohlsein bemerkbar.
  • Zink am besten auf nüchternen Magen einnehmen, ideal sind 30 Minuten vor dem Essen.
  • Wer Zinkpräparate zu einer Mahlzeit einnimmt, sollte hierbei auf Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Phytinsäure, wie z.B. Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse verzichten. Denn diese hemmen die Zinkaufnahme.
  • Kaffee, schwarzer oder grüner Tee können die Aufnahme von Zink beeinträchtigen, weshalb Sie Zink nicht zusammen mit den Getränken zu sich nehmen sollten.
  • Wer Antibiotika nimmt, muss wissen, dass Zink unter anderem die Wirkung von sogenannten Tetracyclinen und Chinolonen beeinträchtigen kann. Zwischen der Einnahme der Mittel und der Einnahme von Zink-Präparaten sollten daher stets mindestens drei Stunden liegen.
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