10. August 2021
Was tun bei Schlafstörungen in den Wechseljahren?

Was tun bei Schlafstörungen in den Wechseljahren?

In den Wechseljahren leiden Frauen besonders häufig unter Schlafstörungen. Verantwortlich hierfür sind vor allem die Hormone. Doch was tun? Mit diesen Tipps kehrt der erholsame Schlaf garantiert wieder zurück!

Hitzewallungen, Libidoverlust, Herzrasen, Reizbarkeit... Die Wechseljahre stellen viele Frauen vor eine echte Herausforderung. Doch damit nicht genug. Auch Schlafstörungen sind in den Wechseljahren keine Seltenheit. Halten die über mehrere Wochen oder sogar Monate an, wirkt sich dies nicht nur negativ auf den Körper, sondern vor allem auf die Psyche aus.

Darum kommt es in den Wechseljahren zu Schlafstörungen

Nimmt die Produktion der Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron ab, kommt es zu einer Verkürzung der Tiefschlafphasen. Wir werden in der Nacht häufiger wach. Besonders das Hormon Progesteron spielt beim erholsamen Schlaf eine entscheidende Rolle. Denn der Botenstoff wirkt angstlösend und schlaffördernd. Kommen dann noch typische Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche hinzu, ist die unruhige Nacht meistens nicht mehr abzuwenden. Schlaflos durch die Wechseljahre müssen Sie aber trotzdem nicht. Denn es gibt einige Tricks, mit denen erholsame Nächte wieder in greifbare Nähe rücken.

Welche Hormone fehlen bei Schlafstörungen?

Schlafstörungen können durch viele Umstände begünstigt werden. Stress, die Menopause, das prämenstruelle Syndrom oder eben das Alter sind oft auf ein Defizit in der Serotonin- und (oder) Melatonin-Produktion zurückzuführen. Sowohl Serotonin als auch Melatonin regeln unsere innere Uhr und unsere Schlafstruktur. Schlaffördernde Lebensmittel, die von Natur aus Melatonin enthalten, können Ihnen dabei helfen, die Schlafstörungen abzumildern. Mehr dazu in unseren Tipps!

Schlafstörungen in den Wechseljahren: 5 effektive Tipps für erholsamen Schlaf

Eine Gewichtsdecke verwenden

Mit einer Gewichtsdecke oder auch Therapiedecke können Sie sich den erholsamen Schlaf ganz einfach zurückholen. Das Füllmaterial der Decke übt dabei einen angenehmen Druck auf Gelenke, Sehnen und Muskeln aus, was wiederum entspannend auf den Körper wirkt. Wir schlafen schneller ein und fühlen uns deutlich erholter. Besonders beliebt ist diese Gewichtsdecke von Cura of Sweden. Bei den einzelnen Modellen können Sie außerdem zwischen unterschiedlichen Gewichten und Temperaturgraden wählen. So haben auch nächtliche Hitzewallungen keine Chance mehr.

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Eine gute Basis schaffen

Die Kombination aus Schlafstörung und Hitzewallungen ist in der Nacht besonders lästig. Achten Sie daher darauf, im Schlafzimmer regelmäßig zu lüften. Behalten Sie jedoch die Temperatur im Blick. 16-18 Grad sind ideal. Auch bei der Wahl Ihrer Bettwäsche und Kleidung können Sie einiges gegen die Schlafstörungen tun. Leinen und Seide haben einen kühlenden Effekt, den Sie sich unbedingt zunutze machen sollten. Unser Favorit ist diese hübsche Bettwäsche aus Leinen von Blue Moon>>

Rituale pflegen

Sich einfach hinlegen und dann wird es mit dem Schlaf schon klappen? Von wegen! Der krampfhafte Versuch, jetzt endlich einzuschlafen, macht oft alles nur noch schlimmer. Mit festen Ritualen können Sie sich das Einschlafen jedoch deutlich erleichtern. Dies kann zum Beispiel eine Tasse Tee, ein gutes Buch, eine kurze Meditation, ein Hörbuch oder etwas ganz Banales wie das Eincremen der Hände oder Füße sein. Oder wie wäre es mit einer kleinen Gesichtsmassage mit dem Gua-Sha-Stein? Regelmäßige Rituale machen nicht nur glücklich, sie entspannen auch. Und das fördert wiederum einen guten Schlaf.

Auf Pflanzenkraft setzen

Es muss nicht immer die Chemiekeule sein. Auch pflanzliche Präparate können einen erholsamen Schlaf unterstützen und fördern. Besonders bewährt haben sich beispielsweise Produkte mit Yamswurzelextrakt oder pflanzliche Östrogene aus Traubensilberkerze, Hopfen, Rotklee und Soja. Mit Mönchspfeffer können Sie nächtlichen Hitzewallungen ein Ende setzen.

Schlaffördernde Lebensmittel essen

Lebensmittel mit Melatonin-Gehalt können ebenfalls dabei helfen, Schlafstörungen zu verbessern und die Melatonin-Produktion anzuregen. Zu diesen Lebensmitteln zählen unter anderem Spinat, Kohl, Kraut und Sauerkirschen, Hafer, Mandeln und Bananen. Greifen Sie bei Schlafstörungen in den Wechseljahren also ruhig öfter zu diesen Lebensmitteln!

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