21. Januar 2021
Verdauungsbeschwerden in den Wechseljahren: Was hilft

Verdauungsbeschwerden in den Wechseljahren: Was hilft

Blähungen, Verstopfungen, Durchfall oder Bauchkrämpfe? Mit diesen Verdauungsproblemen haben Frauen häufig vermehrt während der Wechseljahre zu kämpfen. Woran das liegt und was Sie dagegen tun können, verraten wir Ihnen hier.

Die Wechseljahre sind eine natürliche Veränderung des Körpers der Frau um das 50. Lebensjahr herum. Mit dieser hormonellen Umstellung wird die Fruchtbarkeit eingestellt. Infolgedessen tritt die Regelblutung zuerst immer unregelmäßiger auf, bis sie schließlich ganz ausbleibt. Leider gehen mit diesen hormonellen Veränderungen auch einige unliebsame Nebenwirkungen einher. Unter anderem klagen Frauen während ihrer Menopause häufig über Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Verstopfungen und Krämpfe.

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Woher kommen die Beschwerden während der Wechseljahre?

Die hormonelle Umstellung führt zu einem Absinken des Östrogenspiegels. Dadurch geraten einige Prozesse im Körper durcheinander. Vor allem das Stresshormon Cortisol wird nicht mehr ausreichend kontrolliert. Ohne dessen Einfluss wird jedoch vermehrt Adrenalin ausgeschüttet, welches sich auf die Verdauungsvorgänge auswirkt. So können Beschwerden wie Durchfall, Verstopfungen oder Blähungen auftreten.

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Verdauungsprobleme behandeln: Das hilft gegen Verstopfungen und Co. in den Wechseljahren

Um die Verdauungsprobleme während der Menopause in den Griff zu bekommen, gibt es verschiedene Ansätze.

Medikamente überdenken

Nehmen Sie gegen Wechseljahresbeschwerden Medikamente, Antidepressiva oder Nahrungsergänzungsmittel ein, sollten Sie diese Dosis noch einmal genauer mit Ihrem Arzt besprechen. Tabletten greifen häufig den Verdauungstrakt an und können so für Beschwerden sorgen.

Ernährung umstellen

Tatsächlich benötigt unser Körper mit steigendem Alter immer weniger Energie, dafür vermehrt Nährstoffe. Das sollten Sie auch bei Ihrer Ernährung beachten. Vermeiden Sie daher Fertiggerichte, Süßigkeiten und verarbeitete Lebensmittel mehr denn je.

Haben Sie Probleme mit Verstopfungen, achten Sie besonders darauf, ausreichend Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Diese sorgen für ein erhöhtes Stuhlgewicht und eine weichere Konsistenz. Ballaststoffe finden Sie vor allem in Gemüse, Obst, Trockenfrüchten, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Vermeiden Sie dafür stopfende Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, Schokolade und Bananen.

Milchsäurehaltige Lebensmittel sollten von nun an ebenfalls auf Ihrem täglichen Essensplan stehen. Diese helfen dabei, den Darm anzuregen. Sie finden Milchsäure vor allem in Sauermilchprodukten, Sauerkraut und Sprudelwasser.

Pflanzliche Unterstützung

Um Ihre Darmgesundheit und die Verdauung zu unterstützen, können Sie auch zu pflanzlichen Heilmitteln greifen.
Blähungen lassen sich mithilfe von Löwenzahn, Artischocken und Boldo mildern.
Um Verstopfungen zu vermeiden, nehmen Sie Leinsamen, Flohsamen, Sennesblätter oder Faulbaumrinde zu sich.

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