14. September 2021
Schnupfen: Dauer und Verlauf

Schnupfen: Dauer und Verlauf

Kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage? Nicht immer! Wir verraten, was Sie über die Dauer und den Verlauf von Schnupfen wissen müssen.

Ein Schnupfen ist die wohl häufigste Begleiterscheinung einer jeden Erkältung – wie lange er jedoch andauert und welchen Verlauf er annimmt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Was ist Schnupfen?

Ein Schnupfen, in der Fachsprache auch als Rhinitis bezeichnet, ist oft die Begleiterscheinung einer typischen Erkältung und wird durch Erkältungsviren ausgelöst, die sich meist über die Tröpfcheninfektion verbreiten. Gelangen die Viren in die Nasenschleimhaut und Atemwege und bleiben sie dort haften, verursachen sie hier Entzündungen. Die Folge: Die Schleimhaut schwillt an und es wird vermehrt Sekret produziert, der die Erreger schnellstmöglich aus dem Körper befördern soll. Wenn das nicht gelingt, macht sich ein Infekt breit. Aber auch infolge von Allergien wie zum Beispiel Heuschnupfen oder einer Nasennebenhöhlenentzündung kann es zu Schnupfen kommen.

Dauer und Verlauf von Schnupfen

Wie lange ein Schnupfen andauert, hängt in erster von der zugrunde liegenden Ursache ab. Leiden Sie unter einem Erkältungsschnupfen, wird dieser Sie vermutlich sieben bis zehn Tage begleiten. Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Beschwerden dauert meist ein bis drei Tage lang an. Bei einer typischen Erkältung beginnt der Schnupfen meist mit Niesreiz und einer laufenden Nase, später dann kommt es zu einer verstopften Nase. Hat das Immunsystem fast alle Viren besiegt, endet der Schnupfen meist mit einem zähflüssigen grünen Nasensekret. Generell kann man den Schnupfen also folgende vier Phasen gliedern:

  1. Inkubationszeit
  2. Fließschnupfen
  3. Verstopfte Nase
  4. Schleimiges Sekret

Bei allergischem Schnupfen treten die Symptome meist direkt nach dem Kontakt mit dem jeweiligen Allergen auf. Auch lässt der Schnupfen wieder nach, sobald das Allergen gemieden wird.

Ist ein Schnupfen ansteckend?

Ob ein Schnupfen ansteckend ist, hängt natürlich ebenfalls von der Ursache ab. So kann ein Erkältungsschnupfen über die Tröpfcheninfektion, also beim Niesen, Sprechen oder Husten übertragen werden. Auch über die Berührung von infizierten Gegenständen kann man sich mit einem Schnupfen anstecken. Achten Sie darauf, gründlich Ihre Hände zu waschen und halten Sie die Niesetikette ein, um andere Menschen zu schützen. Ein allergischer Schnupfen ist hingegen nicht ansteckend.

Das sind die besten Hausmittel bei Schnupfen

Auch bei Schnupfen können die richtigen Hausmittel eine wohltuende Wirkung haben. Sie helfen beim Abtransport des Schleims und können Ihnen sogar das Atmen erleichtern. Die besten Hausmittel haben wir hier einmal für Sie zusammengefasst:

  • Nasenspülungen mit Kochsalz befeuchten die Schleimhäute und lassen sie abschwellen, der Schleim wird zudem abtransportiert.
  • Ätherische Öle mit Eukalyptus und Minze töten Keime ab und sorgen für einen freien Atem.
  • Zwiebeln sind ein altbewährtes Hausmittel gegen Schnupfen – sie töten Bakterien ab und sorgen dank ihrer Schärfe dafür, dass Schleim abfließen kann. Einfach zwei bis drei Zwiebeln hacken und diese in ein Säckchen geben, das übers Bett gehängt wird.
  • Auch hilft eine hohe Flüssigkeitszufuhr dabei, die Schleimhäute feucht zu halten. Trinken Sie täglich also mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee.
  • Warme Suppen sind der Klassiker unter den Hausmitteln – sie verbessern die Durchblutung und versorgen den Körper mit ausreichend Flüssigkeit. So kann sich der festgesetzte Schleim in der Nase viel besser lösen.
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