3. August 2021
Insektenstiche erkennen: Unterschiede, Behandlung und Tipps

So unterscheiden und behandeln Sie Insektenstiche richtig!

Ob Wespe, Mücke, Zecke oder Bettwanze. Insektenstiche können einem den Sommertag ganz schön vermiesen. Doch wie erkennt man eigentlich, welches Insekt gerade zugestochen hat und wie wird der Insektenstich am besten behandelt? Wir klären auf!

Kaum zieht es uns wieder in den Biergarten, ins Freibad, den Garten oder Park, lassen Plagegeister wie Mücken, Wespen, Zecken und Co nicht lange auf sich warten. Die Einstichstelle juckt, ist gerötet, schmerzt und brennt. Doch nicht immer lässt sich auf Anhieb bestimmen, welches Insekt gerade zugestochen hat. Aber keine Sorge. Mit unserer Übersicht zu den einzelnen Insektenstichen sind Sie in Zukunft bestens vorbereitet!

Insektenstiche erkennen: Übersicht, Tipps und Tricks

Biene

Bienen stechen wirklich nur in Ausnahmesituationen zu. Etwa, wenn sich das Insekt in den Haaren oder unter einem Kleidungsstück verfängt. Für gewöhnlich überlebt das Insekt den Stich nicht, der Stachel bleibt dafür in der Haut stecken. Entfernen Sie diesen möglichst schnell mit einer Pinzette, danach können Sie die betroffene Stelle kühlen. Reagieren Sie allergisch auf Bienen, sollte ein Allergie-Set zudem immer griffbereit sein. 

Mücke

Ob draußen oder drinnen. Mücken sind schonungslos! Damit zählt der Mückenstich zu den wohl unangenehmsten und nervigsten Insektenstichen. Auf unser Blut haben es allerdings nur die weiblichen Mücken abgesehen. Denn die benötigen das Blut für ihre Eier. Saugt die Mücke Blut, injiziert sie ein Protein, das die Blutgerinnung hemmt und die Einstichstelle betäubt. So kann sich das Insekt ganz ungestört an uns laben. Unser Körper reagiert auf dieses Protein allergisch, unstillbarer Juckreiz ist die Folge. Erkennbar wird der Mückenstich meist als kleine Erhebung oder Quaddel auf der Haut. Sofortige Linderung verspricht der beliebte Stichheiler von Beurer>>

Zecke

Schlägt die Zecke zu, sprechen wir für gewöhnlich von einem Zeckenbiss. Doch wie Wespen oder Mücken sticht auch die Zecke. In den meisten Fällen steckt die Zecke bei einem Biss noch in der Haut. Entfernen Sie diese zeitig mit einer Zeckenkarte oder einer speziellen Pinzette. Sind die Zecken noch sehr klein, werden sie häufig übersehen. Die Einstichstelle schmerzt oder ist leicht gerötet. Bildet sich ein Ring um die Rötung und wird diese immer größer, ist Vorsicht geboten. Es könnte sich um Borreliose handeln, die von einem Arzt mit Antibiotika behandelt werden sollte. Wie Sie eine Zecke schnell selbst entfernen können, verraten wir Ihnen übrigens hier>> 

Bettwanze

Aus dem Urlaub bringen wir leider nicht nur schöne Souvenirs mit. Unter den ungebetenen Reisebegleitern befinden sich häufig auch Bettwanzen. Die Stiche der Bettwanze ähnelt dem von Mücken oder Flöhen und befinden sich meistens nahe beieinander. Entdecken Sie nach dem Aufstehen Stiche am Körper, kann dies ebenfalls ein Indiz für Bettwanzen sein. Die kleinen Plagegeister sind nämlich nachtaktiv. Schlagen also erst zu, wenn sie ungestört sind. Häufig tritt aus den Einstichstellen Blut. Es können sich also oft auch kleine Blutflecken auf der Bettwäsche befinden. Mit kalten Umschlägen und Pads können Sie sich Linderung verschaffen.

Wespe

Wer schon einmal von einer Wespe gestochen wurde weiß, wie schmerzhaft das sein kann. Im Sommer sind die Insekten besonders angriffslustig. Im Gegensatz zur Biene kann die Wespe ihren Stachel selbst wieder herausziehen und sogar mehrmals zustechen! Gerade beim Essen im Freien ist besondere Vorsicht geboten. Im schlimmsten Fall kann eine Wespe sogar verschluckt werden. Sticht das Insekt zu, schwillt die Haut an und ist gerötet. Kühlen Sie die Einstichstelle mit einem Kühlpad oder einem feuchten Waschlappen, das verschafft in der Regel schnelle Linderung. Wespen im Garten können Sie übrigens mit diesen Pflanzen vertreiben>>

Rötung nach Insektenstich: Wann Sie unbedingt zum Arzt sollten

Rötungen sind nach einem Insektenstich erst mal nichts Ungewöhnliches. Breitet sich die Rötung nach einem Stich (z.B von einer Mücke) jedoch weiter aus, fühlt sich die Stelle heiß an oder schmerzt, sollten Sie den Insektenstich unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen. Es könnte sich um eine Entzündung handeln, die sich jedoch gut mit Antibiotika behandeln lässt.

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