27. Oktober 2020
Winterblues: 5 Tipps gegen das Stimmungstief

Winterblues: Mit diesen 5 Tipps gegen das Stimmungstief vorbeugen

Wenn die kalte Jahreszeit kommt, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, fühlen sich viele Menschen müde, antriebslos und unmotiviert. Mit diesen fünf Tipps können Sie der niedergeschlagenen Stimmung im Winter vorbeugen.

Stimmungstief im Winter

Fast jeder hat es schon einmal erlebt, manche kämpfen sich jedes Jahr auf’s neue durch - Niedergeschlagenheit im Winter, für die wir oft keine konkrete Ursache finden.

Um dem Winterblues vorzubeugen und ihn zu bekämpfen, haben wir fünf hilfreiche Ratschläge für Sie parat.

1. Vitaminreich und gesund essen

Wenn wir schwer, fettig und ungesund essen, dann macht sich schnell ein Gefühl der Trägheit bei uns bemerkbar. Insbesondere sehr fettiges Essen strengt unseren Körper bei der Verdauung an. Durch die kalten Temperaturen im Winter und die fehlende Sonne, fühlen wir uns von vorneherein oft schlapp und müde. Hier ist es also ratsam, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Dies tut nicht nur unserem Körper gut, indem wir fitter werden, sondern wirkt sich auch positiv auf unsere Stimmung aus.

Apropos Vitamine - insbesondere Vitamin D-Mangel unterstützt den Winterblues. Zwar sollte ein Großteil des Vitamins durch Sonnenlicht aufgenommen werden, allerdings kann auch hier mit der Ernährung unterstützt werden. Vitamin-D-reiche Lebensmittel sind zum Beispiel Eier, Hering, Käse oder Innereien, wie etwa Leber.

2. Johanniskraut

Johanniskraut gilt als das wirksamste Hausmittelchen, wenn es darum geht, Winterblues zu bekämpfen. Das Kraut wird bereits seit der Antike als Heilpflanze verwendet und wird häufig bei leichten bis mittelstarken Depressionen angewendet.

Seine Wirkung ist dabei durchaus simpel: Es steigert unsere Lichtempfindlichkeit, wodurch wir mehr Licht aufnehmen und speichern können. So ist es möglich, dass der unvermeidbare Lichtmangel im Winter besser bekämpft und ausgeglichen wird.

Aber Vorsicht: Sie sollten sich bezüglich einer Johanniskraut-Therapie unbedingt von Ihrem Arzt beraten lassen, um die Behandlung individuell auf Sie abstimmen zu lassen und eine Unter- oder Überdosierung des Krauts zu vermeiden.

3. Spaziergänge machen

Frische Luft fördert unsere gute Laune! Auch, wenn es nicht immer einfach ist, sich an besonders kalten und grauen Wintertagen zu einem Spaziergang zu motivieren, wird Ihre Disziplin belohnt werden. Ein täglicher Spaziergang von bereits 30 Minuten kann unsere schlechte Laune im Winter erfolgreich bekämpfen. Sie werden schnell merken, dass frische Winterluft unglaublich gut tut und wer weiß - vielleicht haben sie dazu noch Glück und bekommen den ein oder anderen Sonnenstrahl ab.

Besonders im Herbst sind ausgiebige Spaziergänge Gold wert. Die Natur mit ihren bunten Farben in vollen Zügen genießen und gleichzeitig auch noch dem Winterblues vorbeugen - perfekt!

4. Licht, Licht und nochmal Licht

© Benicce - Fotolia
Stimmungstief?
Sie haben öfter mit Niedergeschlagenheit zu kämpfen? Dann erfahren Sie hier, was Sie gegen Stimmungstiefs tun können!

Die Ursache für Winterblues ist wissenschaftlich erwiesen - Lichtmangel und der damit einhergende Vitamin-D-Mangel! Je näher der Winter rückt, desto kürzer werden auch die Tage. Es wird morgens später hell und abends früher dunkel und spätestens, wenn die Uhr wieder auf Winterzeit umgestellt wird, wissen wir, dass die hellen, freundlichen Tage vorbei sind.

Die Kälte schreckt uns vor dem Rausgehen ab und so verbringen wir oft unsere Freizeit lieber zu Hause auf dem Sofa. Mit Spaziergängen beugen Sie dem Lichtmangel bereits vor - Sie können aber noch mehr tun!

Ärzte verschreiben gegen Winterblues mittlerweile sogenannte Lichttherapien, welche einen Ersatz für Sonnenlicht darstellen und meist schon nach circa einer Woche Erfolge zeigen.

Sollten Sie nicht direkt zum Arzt gehen wollen, helfen auch gelegentliche Besuche im Sonnenstudio. Hierbei sollten Sie es nicht übertreiben, ein Besuch die Woche von fünf Minuten ist jedoch erlaubt!

5. Sport treiben

Sport ist Mord - diese Annahme hält sich hartnäckig. Allerdings beweisen zahlreiche Studien, dass Bewegung uns hilft, glücklicher zu sein. Sich mal so richtig auspowern und an seine Grenzen kommen, verschafft uns ein Gefühl der Zufriedenheit und steigert die Hormonproduktionen, die für unsere Glücksgefühle zuständig sind.

Erstmal anfangen ist das Schwierige, aber das Gefühl nach dem Training ist es wert. Sport fordert unseren Körper und macht uns auf Dauer leistungsfähiger - und damit auch fitter für die kalten Tage. Bei regelmäßiger Bewegung nehmen Schlappheit und Müdigkeit deutlich ab und auch auf unsere Psyche wirkt sich Sport sehr positiv aus.

Mit diesen fünf Tipps werden Sie schnell merken, wie saisonale Niedergeschlagenheit abnimmt und Sie wieder mehr Freude am Alltag entwickeln. Denn seien wir mal ganz ehrlich - der Winter hat auch seine schönen Seite und die möchten gesehen werden!

Hilfe bei anhaltender Depression

Halten die Beschwerden dauerhaft an oder befürchten Sie, an einer Depression zu leiden, suchen Sie unbedingt Hilfe bei Ihrem Hausarzt oder online und anonym bei der deutschen Depressionshilfe.

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